ZenBook Pro 15 – ASUS integriert ein „Screenpad“

Von | 7. Juni 2018

Außer dem spannenden Konzeptmodell Project Precog, einem Dual-Screen-Notebook, hatte Asus auf der Computex noch weitere Notebooks in petto: darunter zwei Modelle der ZenBook Pro Reihe. Auch sie besitzen jeweils ein zweites Display, wenngleich dieses vielfach kleiner ist und einem anderen Zweck dient. Im Gegensatz zu Project Precog erscheint das ZenBook Pro 15 bereits noch gegen Ende Juni 2018.

ZenBook Pro

Bild: ASUS

Welche Funktionen bietet das „Screenpad“

Der 5,5 Zoll große Full HD Touchscreen (ASUS nennt ihn Screenpad) befindet sich direkt vor der Tastatur und dient sowohl als Tochpad-Ersatz als auch als interaktiver zweiter Bildschirm. Das Screenpad kann Zusatzfunktionen wie Taschenrechner, Kalender, Ziffernblock, Mediensteuerung, Favoritenliste häufig verwendete Anwendungen und weitere Shortcurs anzeigen. Darüber hinaus lassen sich Funktionen ausgewählter Desktop-Apps auf das Screenpad auslagern.

ZenBook Pro

Bild: ASUS

So können beispielsweise Office Apps dem Screenpad bestimmte Schaltflächen zur Verfügung stellen, was die Produktivität erhöhen soll. Browser-Erweiterungen ermöglichen auch zum Beispiel das Anzeigen der YouTube-Bedienelemente im Screenpad. Darüber hinaus können Nutzer ihr Smartphone mit dem ZenBook Pro synchronisieren und auf dem Screenpad anzeigen lassen. Die Programmierschnittstelle des Screenpads möchte ASUS interessierten Entwicklern zur Verfügung stellen.

Ansonsten kommt bekannte Oberklasse-Hardware zum Einsatz

Das ZenBook Pro 15 (UX580) verfügt neben dem besonderen Screenpad über die gängigen Ausstattungsmerkmale eines Oberklasse-Notebooks. Das Gerät wiegt 1,88 kg und misst 365 x 251 x 18,9 mm und besitzt ein 15,6-Zoll großen Touchscreen, der in 4K auflöst. Unter der Haube werkeln ein Intel Core i9-8950HK-Sechskernprozessor, 16 GByte DDR4 Arbeitsspeicher sowie als kleines Schmankerl eine Geforce GTX 1050 Ti mit 4 GByte GDDR5-Videospeicher. Die Höchstkonfiguration beim Speicher ist eine M.2-SSD mit einer 1 TB Speicherkapazität. Damit richtet sich das ZenBook Pro (UX580) an anspruchsvolle Nutzer, die etwas aufwendigere Anwendungen aus den Bereichen Video- und Bildbearbeitung oder 4K Multimedia nutzen. Dank der dedizierten GeForce Grafikkarte dürfte auch das ein oder andere Spielchen drin sein, sofern die Ansprüche nicht allzu hoch sind.

Anschluss von bis zu 3 Monitoren ist möglich

Laut ASUS können an das ZenBook Pro 15 bis zu drei Monitore gleichzeitig mit 4K-Auflösung angeschlossen werden. Hierzu stehen zwei Thunderbolt-3-Ports sowie ein HDMI-1.4-Port zur Verfügung. An Anschlüssen und Schnittstellen sind des Weiteren zwei USB-A-3.0-Ports, ein microSD-Kartenleser sowie WLAN 802.11ac und Bluetooth 5.0 mit an Bord. Eine Akkuladung soll für einen zehnstündigen Betrieb sorgen. ASUS  möchte das ZenBook Pro 15 ab Ende Juni zu Preisen ab 1.600 Euro verkaufen. Ein etwas kompakteres Modell mit 14-Zoll-Bildschirm (ZenBook Pro UX480) soll im vierten Quartal folgen.