Wiko View 2 – dünne Displayränder zum Sparpreis

Von | 28. Februar 2018

Die Marke Wiko hat hierzulande zwar noch nicht denselben Bekanntheitsgrad erlangt wie beispielsweise Huawei, insbesondere im Bereich der Einsteiger- und Mittelklasse-Smartphones bietet der französische Hersteller aber ein ziemlich interessantes Portfolio. Die beiden neuesten Smartphones der View PRO Serie machen durch besonders schmale Displayränder und verlockende Preise positiv auf sich aufmerksam.

Wiko View 2

Mehr nutzbare Fläche dank 19:9 Fullscreen-Design

Den Trend der immer schmaler werdenden Displayränder hat auch Wiko längst erkannt und setzt diesen bei seinen beiden neuesten Smartphones View 2 und View 2 PRO besonders gut um. Bereits bei den Vorgängermodellen der VIEW Serie ist es Wiko recht passabel gelungen das Display-Gehäuse-Verhältnis zu optimieren. Bei den neuesten Modellen geht Wiko noch einen Schritt weiter. Das Design orientiert sich merklich am iPhone X. Das Display füllt nahezu die komplette Vorderseite aus und geht bis ganz oben, wo es die Frontkamera halb umringt. In dieser Hinsicht stehen die beiden Wiko Phones dem iPhone X oder Samsung Galaxy S8/9 in nichts nach. Trotz des 6 Zoll großen Screens bleibt das Wiko View 2 damit noch vergleichsweise handlich. Die HD+Auflösung (720 x 1.528 Pixel) Auflösung scheint in Anbetracht der Größe des Displays etwas zu niedrig. Full HD wäre wohl, zumindest für die PRO Variante, die bessere Wahl gewesen.

Wiko View 2

Wiko View 2 PRO – ziemlich üppige Hardwareausstattung für nur 300 Euro

Neben dem Randlos-Design weiß vor allem das View 2 PRO auch mit seiner gehobenen Mittelklasse-Hardware zu überzeugen. Ein 1,8 GHz  starker Snapdragon 450 mit acht Rechenkernen sowie der 4 GB große Arbeitsspeicher sollten für ein recht flottes Betriebstempo sorgen. Auch beim internen Speicher zeigt sich Wiko recht spendabel. Es stehen 64 GB für Apps, Daten, Videos und Bilder zur Verfügung. Beim Pro Modell klingen auch die Daten der Kamera ziemlich interessant. Auf der Rückseite befindet sich eine Dualkamera mit 16-Megapixel-Sensoren und einer lichtempfindlichen f/1.75 Blende. Mit der zweiten Linsen lassen sich Motive im Weitwinkelmodus ablichten. Außerdem kann die Kamera bei Porträtaufnahmen Unschärfeeffekte im Hintergrund erzeugen. Um Bildrauschen zu reduzieren, werden fünf Bilder zusammengesetzt.

Auf diese Kamera-Features muss das günstigere View 2 verzichten. Für 200 Euro gibt es aber immerhin noch eine 13 Megapixel Kamera sowie einen Snapdragon 435, 3 GB RAM und 32 GB ROM.
Der Speicher beider Modelle lässt sich per MicroSDXC-Karte erweitern, der Akku hat eine Kapazität von 3000 mAh, beide Smartphones funken mit Cat-6-LTE (bis 300 MBit/s) und besitzen eine 16-Megapixel-Frontkamera sowie einen auf der Rückseite integrierten Fingerabdrucksensor. Ab Werk ist Android 8.0 installiert. View 2 PRO gibt es in Varianten in Gold und Anthrazit, das View 2 zusätzlich auch noch in Grau.Wiko View 2 und View 2 PRO sollen im April den deutschen Handel erreichen.

Stellt das Wiko View (PRO) eine günstige Alternative zu den teuren Flaggschiffen dar?

 

 

 

Technische Daten

Wiko View 2 
Wiko View 2 PRO
Display 6 Zoll, 720 x 1.528 Pixel
Betriebssystem-Version Android 8.0 (Oreo)
Prozessor Qualcomm Snapdragon 435
Octa-Core / 8 x 1.4 GHz
Qualcomm Snapdragon 450
Octa-Core / 8 x 1.8 GHz
Arbeitsspeicher 3 GB 4 GB
interner Speicher 32 GB 64 GB
MicroSD-Kartenslot ja (128 GB) ja (256 GB)
Kamera vorne/hinten 13 MP / 16 MP 16 MP Dual / 16 MP
Fingerabdruckscanner ja
Akkukapazität 3.000 mAh
induktives Laden nein
USB-Port Micro USB
IP-Zertifizierung keine
Abmessungen (mm) 154.5 x 72 x 8.3 153 x 72.6 x 8.3
Farben Schwarz, Gold, Grau Schwarz, Gold
Einführungspreis 199 EUR 299 EUR
Aktueller Marktpreis Marktstart April 2018