The Legend of Zelda: Breath of the Wild – Link’s neue, weite Welt

Von | 16. Juni 2016

Sehnsüchtig warteten Fans weltweit auf die Vorstellung eines neuen Teils der legendären Zelda-Reihe. Nun präsentierte Nintendo, neben dem neuen Pokémon-Spiel, erstmalig auch einige Spielszenen in einem Trailer zu The Legend of Zelda: Breath of the Wild und lud ein ausgewähltes Publikum zum kurzen Probespiel ein.

Zur Story von The Legend of Zelda: Breath of the Wild

Zur Handlung gab Nintendo noch nicht allzu viele Details preis, die grobe Handlung verläuft folgendermaßen: der Held Link erwacht aus einem hundertjährigen Schlaf und entdeckt das Schloss Hyrule. Das Riesenmonster Calamity Ganon hat dort die Herrschaft übernommen und Link soll – wie so oft – die Welt vor dem Untergang bewahren.

Tolle Landschaften mit ungeahnten Möglichkeiten

Auf den ersten Blick beeindruckt vor allem die riesige Spielwelt. Der Held Link bewegt sich durch eine beinahe nicht enden wollende Landschaft, das Konzept eines Open-World-Games geht hier voll auf. Link kann auf seinen Erkundungstouren (unter anderem auf seinem bekannten Ross Epona) auch mit der Axt Holz hacken und weitere Ressourcen wie Mineralien oder Nahrung aufnehmen. Viele Umgebungsgeräusche und eine teilweise dynamische Musik tragen viel zur Atmosphäre bei. Link kann mit einem Segel durch die Landschaft gleiten und hat dabei eine fabelhafte Aussicht zu bestaunen. Ein natürlicher Tag/Nacht-Wechsel sowie unterschiedliche Witterungsbedingungen sorgen für eine Menge Abwechslung.

The Legend of Zelda: Breath of the Wild

Liebevoll inszenierte Grafik

Die Grafik von The Legend of Zelda: Breath of the Wild kann anderen, aktuellen Titeln wie zum Beispiel „The Wichter 3“ nicht ganz das Wasser reichen, das ist allerdings auch der schwächeren Hardware der Wii-U geschuldet. Dennoch ist die Welt von Link und Co. stark in Szene gesetzt, farbenprächtige Sonnenuntergänge, saftig Wiesen, dunkle Gemäuer und Schneegestöber – die Grafik ist toll gemacht und passt sich stilistisch gut der Zelda-Reihe an, teilweise erinnert der Grafikstil sogar etwas an Animes. Das ist Geschmackssache und wird vielleicht nicht jeden Gamer ansprechen. Wer sich eine realistischere Grafik erwünscht hat, der könnte vielleicht enttäuscht sein.

Calamity Ganon

Neue Spieleigenschaften

Link kann nun seine Kleidung wechseln und somit Rüstungen anziehen, die ihm besonderen Schutz bieten. Insbesondere in Wüsten- oder Schneegebieten muss der Held seine Kleider wechseln, um nicht zu erfrieren oder auszutrocknen. In den Schneelandschaften ist es möglich, mit einer Art Snowboard im Schnee zu driften. Link kann sehr schnell springen, klettern und erklimmt hohe Berge, hierfür ist seine Kraft jedoch begrenzt. Ist er einmal erschöpft klettert es sich nicht mehr so flott, er regeneriert sich jedoch nach einiger Zeit auch wieder. Waffen von erledigten Gegnern können aufgehoben und weiter verwendet werden. Sie können zerbrechen und haben typischerweise unterschiedliche Stärken. Gegenständen finden sich, im Gegensatz zu den Vorgängern, vermehrt auf dem freien Gelände anstatt in Truhen. Insgesamt spielt das Sammeln und Jagen eine bedeutendere Rolle. Es ist sogar möglich erledigte Beute zu kochen.

Fazit

Schaut man sich den Trailer von The Legend of Zelda: Breath of the Wild an, wird schnell klar: das Spiel hat großes Potential! Die riesige Open-World- Landschaft lädt förmlich dazu ein erkundet zu werden und die neuen Spieleeigenschaften und Fähigkeiten könnten das Gameplay stark aufpeppen. Sollte zudem die Handlung spannend inszeniert werden, könnte Nintendo mit diesem Spiel ein großer Wurf gelingen. So könnten aufgrund des Open-World-Charakters des Spiels nicht nur eingefleischte Zelda-Fans, sondern vielleicht sogar auch Neulinge angesprochen werden.

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Verfügbarkeit

The Legend of Zelda: Breath of the Wild wird im nächsten Jahr auf der Wii U und der angekündigten Nintendo NX erscheinen. Über die technische Umsetzung auf der neuen Konsole verriet Nintendo noch nichts Konkretes.

 

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