SmartHome auf der IFA 2016 – neue smarte Geräte

Von | 3. September 2016

Unter Die neue Smart-Home-Zentrale von Bosch

Auch Bosch ist bereits auf den Smart-Home-Trend aufgesprungen und zeigte seine vernetzte SmartHome-Plattform. Bosch versucht mit seinem neusten Smart-Home-System möglichst viele Haushaltsgeräte anzusprechen. Während viele Smart-Home-Anbieter ihren Funktionsumfang auf automatisierte Lampen, Heizungen oder Rollläden beschränken, bindet Bosch darüber hinaus auch Haushaltsgeräte wie Backöfen, Geschirrspüler, Kochfelder, Dunstabzugshauben, Kaffeevollautomaten oder Kühlschränken mit in das System ein.

Dyson 360 Eye Saugroboter mit Panorama-Kamera

Der Dyson 360 Eye ist ein Roboter-Staubsauger, der mit einer innovativen Technologie aufwarten kann. Mit seinem 360° Vision System kann sich der Roboter einen kompletten Überblick über sämtliche Räumlichkeiten verschaffen, indem er seine Infrarotsensoren sowie eine 360 Grad Panoramakamera einsetzt. Weiterhin überwindet der Saugroboter mit seinem Kettenantrieb auch Hindernisse und kann Staub von Schmutz unterscheiden und separieren. Mit dem Dyson 360 Eye ist es möglich, einen individuellen Putzrhythmus zu programmieren und den Status des Saugvorgangs mit einer App jederzeit allerorts zu überprüfen.

SmartHome Putzroboter Ecovacs Unibot

Der Hersteller Ecovacs präsentierte mit dem Unibot einen neuen Putzroboter, der mehr drauf hat als „nur“ die Rolle eines automatisierten Staubsaugers zu übernehmen. Denn Staubsaug-Roboter gibt es ja schon seit einiger Zeit, doch der neue Unibot kann mehr. Der Roboter ist nämlich um gewisse SmartHome Komponenten erweiterbar. So soll es beispielsweise möglich sein, ihn auch als Luftreiniger- und Befeuchter sowie als Feuermelder umzufunktionieren. Der Unibot soll erst 2017 erscheinen. Noch in diesem Jahr im November soll der Staub- und Wischroboter Deebot R95 mit Lasersteuerung erschienen, der Winbot 950 Fensterputzer wird bereits ein Monat vorher erhältlich sein.

Es werde Licht mit Osram und Philips

Philips bringt ab Oktober 2016 26 Smart-Home-Designerlampen auf den Markt. Vom kühlen Tageslicht bis hin zum warmen Kerzenlicht lassen sich die Lampen stufenlos dimmen, sodass Stromkosten effektiv eingespart werden können. Die neuen White-Ambiance-Leuchten kommen zudem auch ohne Internetverbindung aus, da sie auch durch einen mobilen Dimmer reguliert werden können.

Auch der Hersteller Osram ermöglicht mit Lightify eine individuelle und automatisierte Gesamtbeleuchtung. Ob Lichtfarbe oder Farbtemperatur – jede Lampe kann nach Belieben angepasst werden. Persönliche Lichtszenarien für jeden einzelnen Raum können durch eine simple Programmierung der SmartHome Zentrale realisiert werden.

SmartHome

Sengled Everbright – leuchtet auch bei Stromausfall

Im Falle eines Erliegens des Stromnetzes funktioniert kurzfristig kein Haushaltsgerät mehr. Die speziellen LED-Glühbirnen von Sengled besitzen jedoch einen integrierten Akku, der sie während eines Stromausfalls mit Notstrom versorgt. Ungeachtet dessen fungieren diese Lichter auch als herkömmliche Lampen für den stetigen Einsatz. Indem die Lampen ihre Helligkeit im Ernstfall von 500 auf 300 Lumen drosseln, reicht die Akkukapazität für respektable dreieinhalb Stunden aus. Die cleveren Leuchten von Sengled sollen voraussichtlich noch im November dieses Jahres erscheinen.

AEG SenseCook – immer die richtige Temperatur

Der intelligente Backofen von AEG soll es möglich machen, Gerichte solange auf der optimalen Temperatur zu halten, wie es der Koch möchte. Der Nutzer misst mithilfe eines Thermometers und gibt die gewünschte Temperatur über ein Bedienfeld an den integrierten Kerntemperaturmesser des Backofens weiter. Dieser Messer reguliert nun die Hitze so, indem er ständig die Temperatur des Gerichts überwacht. So braucht der Nutzer keine Angst mehr haben, dass seine köstlichen Speisen im Ofen anbrennen oder kalt werden. Der AEG SenseCook soll noch in diesem Monat erhältlich sein.

viraCube – sorgt für passgenaue Bewässerung

Der viraCube bewässert Ihren Garten und Ihre Pflanzen nicht nur zu bestimmten Zeiten, sondern bezieht seine Daten für die Bewässerung durch seine speziellen Sensoren. Denn diese messen Boden- und Luftfeuchtigkeit, Temperatur sowie Helligkeit. Pflanzenliebhaber erhalten diese Messdaten drahtlos auf ihr Smartphones gesendet. Der Nutzer kann nun bestimmen, ob es notwendig ist, die Pflanzen zu bewässern. Noch cleverer ist allerdings die Programmierfunktion, denn somit bewässert der viraCube selbstständig nach den zuvor festgelegten Daten. Der viraCube spart  somit Wasser und Strom, da er nur bewässert, wenn es wirklich notwendig ist.

Zwei neue ednet Smart-Home-Pakete

Asmann bietet seinen Kunden zwei neue ednet Smart-Home-Pakete an. Das Starter-Kit „Security“ IP-Webcam enthält, Bewegungsmelder sowie Kontaktsensoren für Türen und Fenster. Dieses Paket soll die Gebäudeüberwachung für private als auch für gewerbliche Zwecke ermöglichen.

Das Paket „Power“ beinhaltet zwei SmartHome Steckdosen, welche elektrische Geräte steuern können. So lassen sich diese Geräte per Smartphone ein- und ausschalten sowie programmieren.

Fritz!DECT 300 – AVM reguliert die Heizung

Auch AVM bietet nun mit Fritz!DECT 300 ein Regulationssystem für Heizungen an. Per Smartphone, Tablet oder PC kann die Heizung über die Fritz!Box aus der Ferne manuell bedient sowie zeitgesteuert programmiert werden. Fritz!DECT 300 soll mithilfe seiner Sensoren auch erkennen können, ob ein Fenster offensteht. Besonders die einfache Installation an gängigen Heizkörpern soll diesen Heizungsthermostaten kennzeichnen. Er wird im vierten Quartal 2016 erscheinen.

LG macht Waschmaschine und Trockner smart

LG veröffentlicht eine neue Waschmaschine mit zwei Trommeln sowie einen Waschtrockner. Mithilfe der SmartThinQ Wi-Fi Control App können Sie unterwegs und in Echtzeit den Waschvorgang und Status der Trocknung überwachen. Der Trockner mit Inverter-Wärmepumpen-Technologie hat die Energieeffizienzklasse A minus 50 Prozent, ohne dass der die Reinigungsqualität sinkt.

Devolo – mehr Geschwindigkeit und Komponente

Develo zeigte auf der Ifa seine WLAN-Bridge GigaGate. Diese versorgt alle Smart-Home-Geräte an einem Ort mit Hochgeschwindigkeits-Internet. Vier Multimedia-Netzwerkanschlüsse und ein Gigabit-Port sorgen für ein starkes WLAN Signal.
Weiterhin stellte der Hersteller Erweiterungen zu Devolo Home Control vor. Das System wird in Zukunft auch Geräte von Fremdherstellern (zum Beispiel Philips) einbinden können und  somit soll das bereits große Sortiment an kompatiblen Einzelkomponenten weiterhin ausgebaut werden.

 

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3 thoughts on “SmartHome auf der IFA 2016 – neue smarte Geräte

  1. jenny

    Hi toller Blog Leute, sehr informativ danke ! und weiter so!

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  2. Ben

    Ein sehr interessanter und informationsreicher Blog 🙂 Vielen Dank für die ganzen nützlichen Artikel!

    Liebe Grüße,

    Ben

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