Sharkoon GK15 – Testbericht von Christoph

Von | 20. August 2016

Der Testzeitraum für das Gaming-Set Sharkoon GK15 ist nun vorbei und es ist Zeit für einen Testbericht. Das Gaming-Set umfasst eine Tastatur mit Maus. Die Verpackung selbst wirkt sehr ansprechend und zeigt einen typischen Gaming-Kontrast zwischen Schwarz und Gelb, welcher mich sofort anspricht.

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Beim Öffnen der Verpackung sieht man eine ordentlich verpackte Tastatur, wobei das Kabel unter einer kleinen Kartonerhöhung versteckt wurde. Die Maus liegt rechts daneben und auch hier wird das Kabel fein säuberlich unter einem Kartonversteck verborgen. Damit wird die Hardware in ein professionelles Licht gerückt und lenkt von dem untypisch niedrigen Preis für ein Gaming-Set ab. Abgerundet wird das Ganze noch mit einer beigelegten kurzen Anleitung. Für knapp 37 Euro würde auch ich mich nicht abschrecken lassen. Kommen wir nun zum Einzeltest des Sets.

Die Tastatur ist kabelgebunden – um nicht dauernd Batterien nachlegen zu müssen – und zeigt doch ein eigenwilliges und nicht typisches Design, welches mehr Kanten und Erhöhungen bzw. Vertiefungen beinhaltet. Dadurch wirkt es für mich nicht nach einem 08/15-Gerät. Ich empfinde den Tastendruck etwas gedämpft, dieser Eindruck bestätigt sich auch mit einem leisen klicken. Das gefällt mir und es lässt sich auch sehr intuitiv schreiben und bedienen. Zusätzlich werden noch Antirutsch-Standfüße mitgeliefert, falls die Tastatur auf einem glatten Tisch aufgestellt wird.

Einziges auffälliges Manko sind doch die doppelt belegten F-Tasten, die mühsam über eine zweite Taste aktiviert werden müssen. Das ist gerade bei den Lautstärkereglern sehr störend, da man nicht schnell genug zum Stumm schalten o.ä. kommt.

Die Tastatur selbst ist auch beleuchtet und es kann zwischen drei Farben (Grün, Rot und Gelb) gewählt und bei Bedarf abgeschaltet werden. Die Beleuchtung selbst hat keinen Effekt auf die Bedienung und leuchtet auch nur im Hintergrund unter den Tasten und kann mit diversen Effekten (Intensität und pulsierender Frequenz) angezeigt werden.
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Pro/Contra:
+ hochwertiger Look
+ LED-Beleuchtung abschaltbar
+ angenehmes Schreiben
+ die WASD-Steuerung kann mit den Cursor-Tasten getauscht werden
+ kabelgebunden

– Lautstärkeregelung mit zwei Tasten
– ab und zu blendet die Beleuchtung

Die Maus ist auch kabelgebunden – man merkt, mir gefällt das – und zeigt auch ein eigenes, kantigeres Design als übliche Mäuse. Mir gefällt sie sehr gut und liegt auch toll in der Hand. Auch diese leuchtet mit diversen Farben (Grün, Blau, Gelb, Lila und Rot), jedoch hat hier die Farbgebung einen tiefgründigen Sinn. Das bewirkt nämlich, dass die Maus schneller oder langsamer über den Bildschirm bewegt werden kann, da es den Bewegungssensor steuert. Dieser kann zwischen 400 – 3200 DPI durch einen Klick am oberen Button der Maus gewählt werden. Daher lässt sich die Maus sehr gut für genaues Arbeiten bis hin zum schnellen Zocken einstellen. Leider kann hier die Beleuchtung nicht ausgeschaltet werden.

Neben dem Button für die DPI-Auswahl besitzt sie noch die typische Belegung der linken und rechten Maustaste. Das praktische Maus-Rad fehlt natürlich auch hier nicht und ist zugleich eine mittlere Maustaste, die z.B. den Scroll-Modus im Office aktiviert. Ich bin ein typischer 3-Tasten-Anwender und mir fehlen zusätzliche Tasten überhaupt nicht.

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Pro/Contra:
+ hochwertiger Look
+ variable DPI-Einstellung (präzises Arbeiten, sowie rasches Spielen)
+ liegt gut in der Hand
+ kabelgebunden

– LED-Beleuchtung nicht abschaltbar

 

Fazit:
Alles in allem ein solides Gaming-Set. Ich muss natürlich gestehen, dass ich keinen Vergleich zu einem teuren Marken-Gaming-Set habe. Dennoch überzeugt es mich und bedanke mich nochmals recht herzlich für das Set. Ich werde es auch weiterhin verwenden.

Abschließend möchte ich auch noch einen weiteren Vorteil von beiden Produkten aufzeigen. Die Verkabelung ist in Gelb gehalten und zeigt damit sofort in einem Kabelsalat von diversen USB-Geräten, welches nun die Bediengeräte sind. Auf den Kabeln sind auch gleich Kabelbinder aus Klett angebracht, um schnell und sauber die Kabel zusammenzubinden.

Tipp:
Ich empfehle einen Blick auf die Homepage des Herstellers (de.sharkoon.com) zu werfen, um die Anleitung mit erweiterten Details herunterzuladen. Dort findet man sicherlich noch den einen oder anderen hilfreichen Punkt.

 

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