Galaxy S9 (Plus): exklusiv mit Snapdragon 845 und Umweltsensor

Von | 12. Oktober 2017

Samsung rüstet auf und möchte mit dem Galaxy S9 (Plus) alle anderen Smartphones übertrumpfen, insbesondere das brandneue iPhone X sowie das Google Pixel 2 (XL). Das möchte der koreanische Elektronikhersteller unter anderem durch den Einsatz eines High-End-Prozessors realisieren.

Starker Snapdragon 845 exklusiv für das S9

Berichten zufolge soll sich Samsung ein Exklusivrecht am Snapdragon 845 gesichert haben und darf die komplette erste Charge für seine neuen Galaxy Smartphones nutzen. Darüber hinaus wird Samsung die Prozessoren wahrscheinlich sogar selbst fertigen dürfen. Das S9 wird damit das erste Smartphone mit Snapdragon 845 sein. Den Handys der Android Konkurrenten bleibt der Prozessor daher vermutlich vorerst verwehrt.

Galaxy S9

Angeblich soll das S9 darüber hinaus aus taktischen Gründen vor allen anderen Flaggschiffen bereits im Januar 2018 erscheinen. Bisher wurde ein Starttermin im März/April 2018 angenommen. Die Verfügbarkeit des iPhone X wird vorerst ziemlich mau aussehen, da könnte dieser Frühstart des S9 ein kluger Schachzug von Samsung sein, um eventuell auch Apple ein paar Marktanteile abzuluchsen. Ob der Snapdragon den flinken A11 Bionic von Apple tatsächlich übertreffen wird bleibt jedoch ungewiss. Bisher war die Performance der iPhones durch die optimale Abstimmung zwischen Soft- und Hardware immer einen Ticken smoother als bei den Geräten mit Android.

Was hat es mit dem Umweltsensor auf sich?

Galaxy S9

In Netz kursieren Gerüchte um einen neuartigen Umweltsensor. Bereits in der Vergangenheit integrierte Samsung ungewöhnliche Sensorik wie einen Puls- und Sauerstoffsättigungs-Sensor oder zuletzt den Iris-Scanner. Der Umweltsensor könnte dem Nutzer beispielsweise Temperatur, C02-Gehalt, Pollenflug und andere Schadstoffe der Luft anzeigen. Der Besitzer teilt dem S9 sein Wohlbefinden mit und dieses soll durch einen lernfähigen Algorithmus den Zusammenhang zwischen Umwelteinflüssen und Befinden analysieren. So könnte es beispielsweise dem Nutzer anzeigen, dass er bestimmte Gebiete mit hoher Pollenbelastung eher meiden sollte oder ihn auffordern frische Luft ins Zimmer zu lassen. Kling recht interessant, aber braucht man so etwas in einem Smartphone?

Bedient sich Samsung an Apple Features?

Im Raum steht die Integration eines 3D-Gesichtsscanners, wie ihn erst kürzlich Apple mit „Face ID“ vorstellte. Die Gesichtserkennung von Samsung soll auf einem Qualcomm 3D-Kamera-System basieren. Weiterhin wird gemunkelt, dass die neue Kamera 1.000 Bilder pro Sekunde verarbeiten kann und damit spektakuläre Aufnahmen in Super-Zeitlupe ermöglicht. Nach der Markteinführung des Google Pixels 2 (XL) wird erwartet, dass Samsung seine Kamera auch mit verbesserten Nachbearbeitungsfunktionen austattet. Möglich wäre auch ein weiteres Teleobjektiv, das einen wesentlich höheren Zoomfaktor als die Konkurrenz bietet.

Das sind die spekulativen Details zum S9 (Plus):

  • Marktstart Januar/Februar 2018
  • Qualcomm Snapdragon 845
  • 6 GB Arbeitsspeicher
  • 5,8-Zoll- und 6,2-Zoll AMOLED Display im 18.5:9 Format (Codename „Sunflower“)
  • HDR Unterstützung
  • Fingerabdrucksensor und 3D-Gesichtserkennung
  • 12 Megapixel Kamera mit mehrfachem Optisch-Zoom und Superzeitlupe
  • Wasserschutz
  • Außergewöhnlich starker Akku
  • Umweltsensor
  • 64 – 256 GB interner Speicher
  • Speichererweiterrung per SD-Karte
  • Android 8

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