Samsung Galaxy S7 / Edge – die neuen Stars der Samsung Galaxie

Von | 1. April 2016

Am 11. März war es endlich wieder soweit: die neuen Top-Smartphones der Samsung Galaxy S Reihe wurden released: das Samsung Galaxy S7 und das Samsung Galaxy S7 Edge. Mit der Samsung Galaxy Gear VR-Brille wagt der Elektronikproduzent zusätzlich noch den massentauglichen Sprung in die virtuelle Realität. Die Mehrzahl der User stellte bereits im Vorfeld hohe Ansprüche an das neue Top-Smartphone. Doch kann Samsung seine Jünger dieses Mal restlos begeistern?

Samsung Galaxy S7: Im Vorfeld mit Spannung erwartet

Samsung agiert im Smartphone-Segment in einem derzeit gesättigten Marktumfeld und die Konkurrenz ist groß. Das Unternehmen aus Südkorea hatte in den letzten Jahren massiv Gegenwind von seinen vielen Mitstreitern Apple, Huawei oder beispielsweise LG erfahren müssen. Die Marktanteile des führenden Elektronikkonzerns begannen zu schrumpfen. Die erfolgreichen Galaxy S Modelle von Samsung fanden schon immer viele Abnehmer, doch wurden Sie auch zuletzt vereinzelt kritisiert. Ein neues Samsung Smartphone sollte her, das alle Makel der Vorgänger ausmerzen sollte. Mit dem neuen Samsung Galaxy S7 und S7 Edge möchte Samsung wieder Meilensteine in der Smartphone-Branche setzten und die Konkurrenz hinter sich lassen. Die Spannung war bei technisch-affinen Smartphone-Freunden bereits im Vorfeld immens. Erwartet wurde ein High-End-Gerät, welches die Bedürfnisse der Kunden restlos erfüllen sollte. Am besten eine eierlegende Wollmilchsau. Doch welche Ansprüche werden denn heutzutage eigentlich an ein Smartphone gestellt?

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Auf den ersten Blick erwarten die Kunden ein schönes Design, welches bei den älteren Vorgängermodellen des Öfteren aufgrund der verwendeten Plastikschalen kritisiert wurde. Das neue S7 sieht seinem Vorgänger, dem Samsung Galaxy S6, auf den ersten Blick verblüffend ähnlich. So wurden wieder hochwertige Materialien verwendet, das Gerät ist in ein edles Glasgehäuse gefasst, die Seiten ziert ein schicker Metallrahmen. Das S7 fällt ein wenig rundlicher aus und soll sich so besser an die Hand schmiegen. Die Unterschiede zum S6 liegen hier im Detail, Samsung verspricht durch die Rundungen und das etwas höherer Gewicht eine bessere Ergonomie. Das S7 ist in den Farben Schwarz, Weiß und Gold erhältlich. Eine blaue Variante wie beim Vorgänger gibt es nicht.

Ansprechendes Äußeres

Auch beim Galaxy S7 Edge schraubt Samsung designtechnisch nur an kleinen Stellschrauben. Ein grundlegender Unterschied zum Vorgänger ist jedoch die Displaygröße des Edge Modelles. Diese wächst von 5,1 auf 5,5 Zoll und bietet somit mehr Übersicht. Dabei bleibt das Gerät aufgrund seiner schmalen Displayränder verhältnismäßig kompakt. Das S7 Edge hat im Vergleich zum S7 das bekannte, gebogene Display an der Kante. Dieses bietet dem Nutzer Zusatzfunktionen wie zum Beispiel diverse Schnellzugriffe und macht das Gerät zu einem echten Hingucker. Eine weitere Optimierung: die Kameralinse steht nicht mehr heraus, wie es noch beim S6 der Fall war.

Tolles Display

Beide Modelle der neuen Galaxy Generation bestückt Samsung mit einem Super-AMOLDE-Display, jeweils mit einer hohen Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixeln. Hierdurch entsteht ein glasklares, scharfes Bild mit starken Kontrasten und einer hohen Blickwinkelstabilität. Eine neue Zusatzfunktion stellt die sogenannte „Alway-on-Funktion“ des Displays dar. Gewisse Informationen kann das Panel somit dauerhaft stromsparend anzeigen. Somit haben Sie zum Beispiel immer einen Blick über Ihre verpassten Nachrichten oder auf den Kalender.

 

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Starke Hardware

Und auch was das Innenleben der Smartphones betrifft, setzt Samsung auf High-End-Technik. Die neueste Prozessorgeneration (Exynos Octa Core 8890, getaktet mit 4×2,3 GHz + 4×1,6 GHz) sowie der 4 Gigabyte große Arbeitsspeicher stellen sicher, dass beide Smartphones nicht ins Stocken geraten und absolut performant arbeiten. Gamer werden ihre Freude haben, denn mit dieser Technik sind alle aktuell erhältlichen Spiele spielbar und das Gerät wird aufgrund der Flüssigkeitskühlung des Prozessors nicht unangenehm heiß werden.

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Neue Kamera

Ein Hauptaugenmerk legen viele Benutzer eines Smartphones auf die Kamera. Die Kameratechnik (bei beiden Modellen identisch) eines aktuellen Mobilfunktelefons kann es inzwischen durchaus mit jener von Kompaktkameras aufnehmen und muss daher schon längst nicht mehr als „Handy-Knipse“ degradiert werden. Bilder sollten möglichst schnell und unkompliziert geschossen werden können, dies selbstverständlich bei hoher Bildqualität. Viele Nutzer legen darüber hinaus Wert auf eine gute Selfie Cam (S7/S7Edge 5 Megapixel), um jederzeit coole Bilder in die sozialen Netzwerke laden zu können. Die Kameratechnik der beiden Modelle hat Samsung verbessert. So soll die Linsen der Hauptkamera noch mehr Licht einfangen können um auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen gute Ergebnisse erzielen zu können. Aufgenommen Partyfotos bei schummrigem Licht oder Bilder bei Dämmerung werden so schönere Ergebnisse erzielen. Die Hauptkamera der beiden Gerätschaften löst jeweils mit 12 Megapixel auf. Das Galaxy S6 hatte noch 16 Megapixeln – dennoch verspricht uns Samsung durch den neuen Sensor und die noch lichtstärkere Blende (f/1,7) eine bessere Bildqualität. Denn jeder Megapixel kann nun noch mehr Licht aufnehmen als zuvor. Das Resultat kann sich im wahrsten Sinne des Worts sehen lassen und wurde von der Fachwelt gelobt. Ein kleiner Wermutstropfen: das S7 nimmt die Bilder bei voller Auflösung nicht mehr im 16:9 Format auf sondern nur in 4:3. Damit füllen die Bilder nicht den kompletten Screen des Smartphones aus.

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Rückkehr bewährter Vorzüge

Ein kleines Manko der beiden Vorgänger stellten folgende Tatsachen dar: es fehlte ein SD-Kartenslot für die Speichererweiterung, die Geräte waren nicht wasserdicht und der Akku hatte noch etwas Luft nach oben. Samsung hat sich die Kritik seiner Kunden zu Herzen genommen und merzt diese kleinen Schwachstellen aus: die Wasserdichtigkeit des S7/S7 Edge ist nun gewährleistet, der Speicher ist wieder erweiterbar und die Akkukapazität hat sich vergrößert. Wie von Samsung gewohnt sind alle aktuellen Technikstandard mit an Bord. Lediglich ein USB-Anschluss des neuen Typ-C. Das werden die meisten Nutzer jedoch verschmerzen können, so ist dieser Standard noch nicht wirklich weit verbreitet.

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Verbesserter Akku

Die Akkukapazität des fest verbauten Akkus wurde beim Samsung Galaxy S7 sowie beim Edge Modell erhöht (von 2550 auf 3000 mhA und von 3000 auf 3600 mhA). Viele User und die Mehrzahl der Testberichte attestieren eine Verbesserung der Laufzeiten. Somit müssen Sie nicht bangen, dass der Akku bereits nach kurzer Zeit leergesaugt ist.

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Resümee

Durch die Vielzahl an Verbesserungen zählen das Samsung Galaxy S7 und das Galaxy S7 Edge zu den derzeit besten Smartphones am Markt. Ausgestattet mit aktueller Technik überzeugen die Geräte auf ganzer Linie. Somit ist Samsung auf einem guten Weg an die alten Erfolge der ersten Galaxy S Modelle anzuknüpfen und macht damit einen großen und wichtigen Schritt, um sich weiterhin im heftig umkämpften Smartphone-Markt zu behaupten

Samsung Galaxy Gear VR

Auch Samsung springt auf den Hype um die neue Virtuelle Realität auf und bietet für seine beiden Top Smartphones eine VR-Brille an. Die verschiedenen Hersteller versprechen ein völlig neues Erlebnis des Medienkonsums. Und tatsächlich ist dieser Hype nicht unbegründet. Viele, die eine derartige Technik schon einmal ausprobiert haben sind verblüfft. Die jahrzehntelang beschworene virtuelle Realität scheint so langsam aber sicher wirklich Einzug in unser Leben halten. Doch was kann die Brille? Die Samsung Galaxy  Gear VR ist eine vergleichsweise kostengünstige Alternative zu bereits erhältlichen Lösungen und bietet dem Kunden dennoch ein erstaunlich echt anmutendes Erlebnis.

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Wer ein Samsung Smartphone der neuen Generation besitzt (S6/Edge, S7/Edge/Plus, Note 5) ist startklar um in die virtuelle Realität einzutauchen. Ohne eines dieser Telefone ist die Brille nicht nutzbar. Diese Smartphones können auf die Brille „geschnallt“ werden und beliefern dann mithilfe der Oculus-App die Brille mit entsprechender Software. Der Bildinhalt der Smartphones wird auf das Blickfeld innerhalb der Brille projiziert. Die zwei in der Brille befindlichen Linsen erzeugen dann den 3D-Effekt. Mithilfe eines Touchpads kann navigiert werde. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Eine dreidimensionale Achterbahnfahrt, die Erkundung fremder Orte oder das Abspielen von Filmen in 3D. Die meisten Benutzer sind nach dem ersten Gebrauch erstaunt, denn man bekommt dabei das Gefühl, wirklich an diesen Orten zu sein. Die Gear VR basiert auf der Oculus Rift, eine der ersten VR Brillen. Diese ordnet sich im Preissegment höher ein, hat jedoch auch ein paar mehr Funktionen zu bieten und ist auch ohne eingeschnalltes Smartphone nutzbar. Doch wer braucht die Samsung Galaxy Gear VR überhaupt? Jeder der etwas Neues erleben möchte und sich von dem verblüffend echten Gefühl der virtuellen Realität ein Bild machen möchte. Zudem kommt die Brille für preisbewusste Käufer in Frage, die keine High-End-Technik erwarten, aber sich dennoch einen ersten Eindruck einer erstaunlich echten 3-D-Welt verschaffen möchten.

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