PC Building 101 – Ihren PC zusammenbauen Teil 5: Windows installieren und Fazit

Von | 11. Dezember 2015

Nun also zu unserem fünften und letzten Teil der Serie: Die Installation des Betriebssystems und Inbetriebnahme des Computers. Prinzipiell kommt nun folgendes auf Sie zu:

  • Vorbereiten des Datenträgers, auf welchem das Betriebssystem installiert werden soll
  • Installation des Betriebssystems
  • Einrichtung eines Benutzerkontos
  • Falls nötig: Installation fehlender Treiber

Windows installieren leicht gemacht

Auf allen Systemen soll das aktuelle Windows 10 zum Einsatz kommen. Da der Installationsvorgang auf sämtlichen Systemen gleich abläuft, begnügen wir uns mit einer Anleitung, welche jedem der gezeigten Systeme anwendbar ist. Zusätzlich werden wir in naher Zukunft ein Tutorial zur Installation des OpenSource-Betriebssystems „Ubuntu“ in der aktuellen Revision zur Verfügung stellen.
Fangen wir also an!

Was Sie benötigen:

  • eine gültige Windows-Lizenz: sämtliche verfügbare Lizenzen finden Sie in unserem Online Shop

 

  • einen Windows-Datenträger: DVD-ROM oder einen bootfähigen USB-Speicher (wie sie einen USB-Stick als Installationsmedium verwenden können, erklären wir Ihnen hier.)
  • mitgelieferte Treiber-CDs Ihrer verbauten Komponenten oder Internetzugang

Nachdem Sie Ihren neuen PC mit dem Stromanschluss, Tastatur, Maus, Bildschirm und ggf. einem Netzwerk via LAN-Kabel verbunden haben, starten Sie diesen erstmals. Wurde alle Hardware korrekt verbaut, sollte ein Videosignal ausgegeben werden. Legen Sie nun die Windows-DVD ein oder stecken Sie Ihren vorbereiteten USB-Stick in einen passenden Slot. Nach einem Neustart des Systems sollte das Windows-Setup automatisch starten. Falls dem nicht so ist, wählen Sie die DVD oder den USB-Stick als Bootmedium aus. Nach einem Neustart startet nun auch in diesem Falle die Windows-Installation automatisch. Beachten Sie bitte, dass Sie ihr Gerät während der Windows-Installation nicht ausschalten oder vom Strom trennen sollten.

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Als erstes erscheint der Installationsbildschirm. Hier wählen Sie die Installationssprache, sowie Uhrzeit- und Währungsformat und das Layout der Tastatur. Falls hier „Deutsch“ noch nicht ausgewählt sein sollte, erledigen Sie dies mit Hilfe des Drop-Down-Menüs. Klicken Sie nun auf „Weiter

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Das nächste Fenster verschwindet nach einem Klick auf „Jetzt installieren

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Im darauffolgenden Schritt werden Sie gebeten, Ihren Windows-Lizenzschlüssel einzugeben. Sie können die Eingabe auch überspringen, allerdings muss Windows dann im laufenden Betrieb aktiviert werden. Geben Sie also Ihren Key ein und klicken Sie auf „Weiter

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Stimmen Sie nun den Lizenzbedingungen zu, indem Sie ein Häkchen vor der zugehörigen Option setzen. Klicken Sie auf „Weiter

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Nun stellt Ihnen das Setup die Frage nach der Installationsart. Bei einer Neuinstallation, wie in unserem Fall, wählen Sie hier „Benutzerdefiniert

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Im nun Angezeigten Fenster werden alle gefundenen Laufwerke aufgelistet. Wählen Sie hier den Datenträger, auf welchen Sie Windows installieren wollen. In unserem Fall handelt es sich hierbei immer um die verbaute SSD. Wählen Sie diese an und erstellen sie durch Klick auf „Neu“ einen neuen Festplattenbereich für die Windows-Installation. Klicken Sie auf „Weiter

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Ab jetzt übernimmt Windows die Arbeit. Warten Sie, bis alle Dateien auf die Festplatte kopiert wurden. Dies kann durchaus einige Zeit in Anspruch nehmen. Daraufhin werden diverse Infotexte und Grafiken eingeblendet.

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Eventuell fragt Sie das Setup (falls vorher nicht eingegeben) nochmals nach einem Lizenzschlüssel. Sollten Sie Windows 10 erst einmal testen wollen, können Sie die Eingabe mit Klick auf „Auf später verschieben“ überspringen.

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Das nächste Fenster bestätigen Sie mit einem Klick auf „Express-Einstellungen verwenden

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Nun stellt Windows Ihnen die Option, ein Online-Benutzerkonto zu erstellen, zur Verfügung. Falls Sie lieber ein klassisches Offline-Benutzerkonto verwenden möchten, klicken sie auf „Diesen Schritt überspringen

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Geben Sie im nächsten Fenster den von Ihnen gewünschten Benutzernamen an und klicken Sie auf „Weiter

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Jetzt konfiguriert sich Windows selbst. Hier müssen Sie nur abwarten.

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Im letzten Schritt präsentiert sich Ihnen der neue Windows 10 Desktop.

Falls nun noch Treiber für einzelne Komponenten fehlen, oder Sie Herstellertreiber anstatt der Windows-Standardtreiber verwenden wollen, legen Sie die jeweilige Treiber-CD ein oder laden Sie diese aus dem Internet herunter. Das jeweilige Setup leitet Sie durch die Treiberinstallation.

Herzlichen Glückwunsch, Ihr neues System ist jetzt einsatzbereit!

Wie Sie sehen ist der Zusammenbau und die Inbetriebnahme eine PCs heutzutage weit entfernt vom Aufwand vergangener Tage. Mit ein wenig Übung sollte es quasi jedem Anwender gelingen sein System selbst aufzusetzen. Vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass viele Komplett-Systeme zwar alltagstauglich sind, bei genauerer Betrachtung aber oft Flaschenhälse durch leistungsschwache Komponenten aufweisen, stellt die individuelle Zusammenstellung der Komponenten einen echten Mehrwert dar. So wird es Ihnen möglich, Ihren PC optimal auf alle von Ihnen gestellten Anforderungen abzustimmen und Leistungsengpässe so von vorne herein zu vermeiden. Mit einem selbst konfigurierten System erhalten Sie effektiv die maximale Leistung für das von Ihnen angepeilte Budget.

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