Oculus Go – das günstige Stand-alone-VR-Headset von Facebook

Von | 26. März 2018

Die Oculus Go von Facebook soll einen Makel der Oculus Rift ausmerzen – und zwar den Kabelsalat. Die Go kommuniziert daher drahtlos und verrichtet ihren Dienst autark, das heißt, sie ist nicht auf externe Geräte wie Smartphones oder den Computer angewiesen. Die komplette Technik befindet sich nämlich im Inneren der Brille.

Oculus Go – Stand-alone-VR-Headset mit passabler Hardware zum günstigen Preis

Für einen verhältnismäßig günstigen Preis von 199 US-Dollar erhält man eine ganz vernünftige Hardwarebasis. Das LCD-Display der Oculus Go verfügt über eine Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixeln und eine Bildwiederholfrequenz von 72 Hertz. Der von Smartphones bekannte Snapdragon 821 Prozessor kümmert sich um die Berechnung der virtuellen Welten. Das Sichtfeld entspricht mit 100 Grad in etwa dem der Oculus Rift. Um Rechenleistung zu sparen, wird die Pixeldichte im passiven Blickwinkel auf 1/4 bis  1/16 reduziert.

Am Gehäuse der Oculus Go befinden sich keine Bedientasten, denn sie wird mithilfe eines Controllers gesteuert. Dieser bietet einen Home- und einen Zurück-Button, einen Z-Trigger für den Zeigefinger sowie ein Touchpad. Ein Positional Tracking ist mit der Oculus Rift leider nicht möglich. Lediglich das Drehen und Neigen des Kopfes wird von einem Bewegungssensor erfasst. Vermutlich wird Facebook die Oculus Go im Rahmen der Entwicklerkonferenz F8 am ersten Mai veröffentlichen.

Bilder: Oculus

Die Oclulus Go ist wohl eher für Gelegenheitsnutzer und einfache Anwendungen konzipiert als für den VR-Enthusiasten. Im Vergleich zu direkten Konkurrenten wie beispielsweise der Samsung Gear VR scheint die Oculus Go allerdings wohl die bessere Wahl zu sein. Sie bietet ähnliche Leistung und ist um einiges günstiger, da kein Smartphone benötigt wird.

 

4 thoughts on “Oculus Go – das günstige Stand-alone-VR-Headset von Facebook

  1. Denis HentschelDenis Hentschel

    Ich bekomme trotz besserer Hardware nach spätestens 1,5 Stunden von der Rift Kopfschmerzen, wie mag das wohl bei schlechterer Hardware aussehen?

    Reply

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