Crypto Finance: Krypto-Fond soll Risiko streuen

Von | 25. Januar 2018

Das Start-up Crypto Finance möchte einen Krypto-Fond samt professionellem Portfolio-Management anbieten und ist derzeit darum bemüht eine Banklizenz zu erhalten. Bisher gestaltete sich die  einheitliche Erstellung und die zentrale  Verwaltung eines Krypto-Portfolions relativ umständlich und unübersichtlich. Dies soll sich zukünftig ändern.

Professionelle Plattform für Krypto Fonds

Die Crypto Finance AG ist ein im Juni 2017 gegründetes Finanztechnologieunternehmen. Das Unternehmen bietet über seine drei Geschäftsbereiche Asset Management, Brokerage und Storage Dienstleistungen rund um Blockchain an. Crypto Finance soll eine professionelle Plattform rund um den Handel mit Krypto-Fonds werden. Ziel der Crypto Finance AG ist es, die Umsetzung der Blockchain-Technologie in der globalen Wirtschaft  zu ermöglichen. Geführt wird das Start-up vom ehemaligen UBS-Banker Jan Brzezek. „Es handelt sich um einen passiven Fonds, der den ersten Blue-Chip-Index für Kryptowährungen abbildet“, lässt der neue Crypto Finance CEO und Mitbegründer verlauten.

Mehrere Krytpowerte werden im Fond gebündelt

Die Marktkapitalisierung aller Kryptoaktiväten stieg im Jahr 2017 enorm an, aber die relative Bedeutung von Bitcoin hat zugunsten von Altcoins  abgenommen. Laut Crypto Finance bieten die jüngste Entwicklung des Krypto-Marktes Anlegern das Potenzial und die Notwendigkeit zur Diversifizierung und Risikostreuung. Krypto-Vermögenswerte sollen zu einer eigenständigen Anlageklasse werden. Ein Blick auf den aktuellen Krypt-Chart zeigt eindeutige Abwärtstendenzen:

Bitcoin Wochen Chart, Grafik: finanzen.net

Der Litecoin Wochen Chart verläuft fast synchron zum Bitcoin Grafik: finanzen.net

Ähnlich sieht es bei Ethereum aus Grafik: finanzen.net

Ripple Grafik: finanzen.net

Ist der Krypto-Fond eine alternative Anlageoption oder bereichern sich bald nur noch die Banken am zunehmend kommerziellen Handel?