HyperX‘ neue Generation DDR4-RAM

Von | 8. Dezember 2015

DDR4-RAM gehört zu einer neuen Generation von Arbeitsspeichern, die alte Grenzen sprengen und neue Möglichkeiten eröffnen. Sie wurden 2014 eingeführt und sind seit der Verbreitung von x99-Mainboards und der neuen Skylake-Prozessorarchitektur auch massentauglich und für den Endkunden bezahlbar. Im Laufe des Jahres 2015 sanken die Anschaffungspreise bereits so weit, dass die DDR4-RAM kaum noch teurer sind als die DDR3-Varianten, aber deutlich mehr Leistung bieten. Von der Leistung des Arbeitsspeichers hängt auch die Geschwindigkeit des gesamten Rechners ab, denn er muss alle geöffneten Programme und Aufgaben aufnehmen. Dadurch beeinflusst die Größe des Arbeitsspeichers die Leistungsfähigkeit des gesamten Systems, denn je mehr Kapazität verfügbar ist, desto besser und schneller kann der Prozessor arbeiten.

Bei den DDR3-Speichern war die Speicherkapazität auf 8GB pro Modul beschränkt und es konnten nicht mehr als 64GB Arbeitsspeicher auf einem Mainboard verwendet werden. Die neuen DDR4-Arbeitsspeicher knacken diese 64GB-Grenze: Es sind bereits Module mit 16GB auf dem Markt und auf neuen, mit DDR4 kompatiblem Mainboards können bis zu acht dieser Module verbaut und so bis zu 128GB Arbeitsspeicher erreicht werden. DDR4-RAM takten außerdem schneller als die Vorgängermodelle, wodurch sich eine höhere Transferrate ergibt. Dadurch werden enorme Geschwindigkeiten auch bei komplexen Aufgaben und Berechnungen erreicht.

DDR4-RAM der HyperX-Serie wird allen Ansprüchen gerecht

Der Speicherhersteller Kingston bietet mit seiner Firmentochter HyperX beeindruckende DDR4-Speicher im Hochleistungsbereich an. Durch hohe Qualität und enorme Leistung sind die HyperX-Produkte vor allem für anspruchsvolle Nutzer von Interesse, die ihr System aufrüsten wollen. Die hohen Arbeitsgeschwindigkeiten bieten für Gamer oder bei der Videobearbeitung ganz neue Geschwindigkeitsdimensionen. Das innovative Design der Arbeitsspeicher hebt HyperX-Serie von der Masse ab.

Die Arbeitsspeicher werden in zwei Serien angeboten: HyperX Savage und HyperX Predator. Diese DDR4-RAM bieten enorme Leistung auf Modulen von 4-16GB. Die Module sind auch in Speicherkits von bis zu 128GB auf 8 Modulen erhältlich und erreichen Geschwindigkeiten von 2133Mhz bis 3000Mhz. Damit können Systeme auf beeindruckende Kapazitäten aufgerüstet werden. Die DDR4-Arbeitsspeicher dieser Serien haben einen niedrigeren Energieverbrauch als ihre DDR3-Verwandten: Durch eine Spannung von nur 1,2V-1,35V produzieren sie außerdem auch bei hoher Belastung weniger Wärme, sind zuverlässiger und leiser. Savage- und Predator-DDR4-Speicher wurden speziell für Intels Chipsätze Z170 und X99 konzipiert, außerdem sind sie mit Mainboards mit den Chipsätzen H170, B150 und H110 kompatibel.

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Savage DDR4


Der DDR4-Speicher aus der Savage-Reihe überzeugt durch innovatives Design: Der asymmetrische, schwarze Kühlkörper aus hochwertigem Aluminium und diamantgeschliffener Oberfläche leitet effektiv Wärme ab. Mit seinem niedrigen Profil passt er optimal auch unter extragroße CPU-Kühler. Savage-DDR4 können als Einzelmodule (mit 4 oder 8GB) oder in fünf verschiedenen Modulsätzen mit unterschiedlichen Taktfrequenzen und Kapazitäten erworben werden, zum Beispiel ein 32GB-Kit mit zwei Modulen und 2400Mhz. Außerdem sind die HyperX Savage DDR4-Speicher ab sofort auch in einem 128GB-Kit mit 8 Modulen und einer Taktfrequenz von 2666 MHz erhältlich. Jedes Modul des achtteiligen Kits verfügt über 16 GB RAM.

Mit Latenzen von CL12 bis CL15 liefert dieser DDR4-Speicher enorm schnelle Reaktionszeiten. Die Savage DDRs sind ideal für Workstations und hochleistungsfähige Gamingsysteme, vor allem für (Profi-)Gamer, die für ihre Community gleichzeitig auch in guter Qualität streamen wollen. Die Arbeitsspeicher sorgen auch bei Multitasking für schnelle Reaktionszeiten. Auch für Overclocker sind sie interessant, denn sie können leicht übertaktet werden, ohne dass Anpassungen im BIOS vorgenommen werden müssen.

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Predator DDR4-RAM


Die Arbeitsspeicher der Predator-Reihe sind ebenfalls optimiert für die 2- bis 8-Kern-Prozessoren von Intel und sind XMP-Ready und XMP-zertifiziert. CAS-Latenzen von CL12-CL16 sorgen für noch schnellere Videobearbeitung, 3D-Rendering und KI-Berechnungen. Statt niedrigem Profil wie noch bei der Savage-Reihe sind die Predator-RAMs mit einem hohen Kühlkörper für maximale Wärmeableitung ausgestattet. Das macht die für Motherboards der Intel 100- und X99-Serien optimierten Speicher zuverlässig und kompetent. Auch die DDR4-Speicher der Predator-Serie sind in neuen Kits erhältlich. Sie liefern Taktfrequenzen von bis zu 3000Mhz und erreichen bis zu 64GB Arbeitsspeicher mit vier Modulen mit je 16GB. Außerdem gibt es auch ein 32GB-Speicherkit mit zwei Modulen.

Wofür braucht man so viel Arbeitsspeicher?

Ein Endverbraucher, der seinen PC nur für Standardprogramme wie Office- und E-Mail nutzt, kommt natürlich auch sehr gut mit 4 bis 8GB Arbeitsspeicher aus, aber es gibt einige Nischen und Anwendungen, die die neuen Arbeitsspeichermassen begrüßen und effektiv ausnutzen können.

Natürlich profitieren vor allem Gamer mit großer Community, die gleichzeitig auf Profiniveau zocken und streamen von den großen Arbeitsspeichern, da für die neuesten Spiele auf dem Markt wie The Witcher 3 oder Fallout 4 bereits für die Einzelanwendung bis zu 16GB RAM empfohlen werden. Aber es gibt auch weitere Anwendungsmöglichkeiten der großen Speicherkits. Darunter fallen zum Beispiel Programme für Grafikdesigns und Animationssoftware wie Adobe After Effects. Bei aktuellen Programmen zur 3D-Visualisierungen oder 3D-Rendering-Software werden für die flüssige Anwendung bereits bis zu 32GB Arbeitsspeicher empfohlen. Und natürlich wird vor allem beim Multitasking der Arbeitsspeicher sehr schnell ausgelastet: Ein Grafiker, der gleichzeitig Illustrator, Indesign und Photoshop nutzt, um viele Grafiken und Dateien in hoher Auflösung zu gestalten, kann nie genug Arbeitsspeicher haben.

Ein weiterer Bereich, in dem viel Arbeitsspeicher benötigt wird, sind technische oder wissenschaftliche Anwendungen, denn solche Programme benötigen enorm viel Arbeitsspeicher. Berechnungen von z.B. Strömungsmechaniken oder KI-Berechnungen sowie das Arbeiten mit CAD-Programmen oder Datenbanken können auch größere Mengen Arbeitsspeicher effektiv ausnutzen.

 

 

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