Intel Vaunt Smart Glasses – äußerlich unscheinbar

Von | 9. Februar 2018

Die meisten der bisher vorgestellten Datenbrillen sind ziemlich klobig und aufgrund dieser Optik sowie des mangelhaften Tragekomforts nicht wirklich alltagstauglich. Unter anderem diese Gründe haben auch dazu geführt, dass sich die Google Glass nicht durchsetzen konnte. Intel geht mit der Vaunt einen anderen Weg und setzt auf ein dezentes Design und minimalistische Technik.

Hoher Tragekomfort aber abgespeckte Technik

Mit einem Gewicht von lediglich 50 Gramm ist die Vaunt verhältnismäßig leicht. Obwohl sie etwas größer als eine herkömmliche Brille ist, erkennt man erst auf den zweiten Blick, dass es sich bei der Vaunt um eine Datenbrille handelt. Doch diese schlanke Bauweise hat ihren Preis: Kamera, Knöpfe, Display oder Headset lässt das Intel Modell vollkommen vermissen. Daher dient diese Brille vornehmlich dazu, einfache Informationen in roter Schrift darzustellen. Die holografischen Bildinhalte werden dabei über einen Low-Power-Laser (VCSEL) mit 400 x 150 Bildpunkten in das rechte Auge projiziert. Praktisch: wenn der Nutzer nicht in das vorgesehene Anzeigefeld blickt, werden die Inhalte auch nicht angezeigt. Als zentrale Recheneinheit kommt – wie sollte es auch anders sein – ein Intel Prozessor zum Einsatz.

Bild: The Verge

Was kann die Intel Vaunt?

Intels Datenbrille wird, wie eine Smartwatch, via Bluetooth mit Android- oder iOS-Geräten verbunden und zeigt nützliche Informationen wie Smartphone-Benachrichtigungen oder auch Navigationshinweise an. Die Vaunt soll auch mithilfe einer eingebauten künstliche Intelligenz das Nutzerverhalten analysieren können, um situationsbezogen personalisierte Inhalte anzuzeigen. Da die Brille ohne Knöpfe auskommt, wird die Steuerung durch dezente Gesten mit dem Kopf erfolgen. Intel betont besonders, dass die Brille den Nutzer nicht mit einer Flut an Daten überfordern werde, sondern vielmehr den Alltag mit wenigen, gezielt ausgesuchten Informationen erleichtern solle.
Mit ihrem weniger futuristischen Look fällt die Vaunt kaum auf und bietet dem Träger dabei einige nützliche Information. Doch reicht diese Technik aus, um zu begeistern? Kann sie dem Nutzer wirklich einen echten Mehrwert bieten?

 

 

 

 

 

3 thoughts on “Intel Vaunt Smart Glasses – äußerlich unscheinbar

  1. Manuel SenzManuel Senz

    Das ist ein extrem guter Teaser in die Zukunft. Unter diesen Vorraussetzungen kann ich mir vor allem AR gut vorstellen. Ich lasse mich überraschen aber an Intel schon mal Daumen hoch.

    Reply

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.