Facebook drückt mit Werbeverbot die Krypto-Kurse

Von | 1. Februar 2018

Neben Drogen, Tabak, Waffen oder Pornografie steht nun auch Kryptowährung auf der roten Liste des sozialen Netzwerks. Ab sofort verbietet Facebook Anzeigen, die mit Krypto-Finanzanlagen werben. Diese Nachricht sorgte für weitere Kurseinbrüche, vor allem beim Bitcoin:

Bitcoin Chart: finanzen.net

Facebook stellt laut eigenen Angaben alle Werbeanzeigen ein, in denen „finanzielle Produkte und Dienstleistungen beworben werden, die häufig mit irreführenden oder betrügerischen Werbepraktiken in Verbindung gebracht werden“. Dieses Verbot bezieht sich auch auf Instagram und das Audience Network. Im Visier stehen allgemeine Anzeigen zu allen Kryptowährungen sowie Ankündigungen von Initial Coin Offerings (ICO). Facebook gehe es in erste Linie darum, irreführende und täuschende Werbung zu verbieten. Bisher sind allerdings auch etablierte Bitcoin-Broker vom Verbote betroffen. Durch die Werbesperre von Facebook könnte das Vertrauen in Kryptowährung weiterhin schwinden. Der Kurs des Bitcoins reagierte auf diese Meldung jedenfalls äußerst sensibel: er brach teilweise um rund 10 Prozent ein.

13 thoughts on “Facebook drückt mit Werbeverbot die Krypto-Kurse

  1. Martin NowakMartin Nowak

    Hahaha jetzt wird es so hin gestellt, das FB soviel macht hat…das der Kurs fällt liegt wie jedes jahr, aber wirklich jedes Jahr (coinmarketcap Statistik 2016 und 2017) an den Chinesen…die feiern bald Neujahr und ziehen das Geld raus…zusätzlich gab es noch einige nicht so tolle News, die zusätzlich den Preis gedrückt haben. Am besten ist jetzt einzusteigen und bis zum 03.01.2019 dann wieder in Fiat umwandeln…dann bis Ende Februar warten und und wieder den Kurs drop mit nehmen durch günstige Einkäufe.

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  2. Ezca EzcasonEzca Ezcason

    So ein Quatsch. „Facebook schaltet keine Crypto-Scam-Werbung mehr. Die Kurse rutschen ab“
    Klingt lächerlich, nicht wahr?
    Man sucht immer nach Gründen und Erklärungen für die Abstürze und meist ist es an den Haaren herbei gezogen

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    1. Thomas TruemmerThomas Truemmer

      Nein, wirklich verloren. Habe mit CFDs gehandelt bei einem Trader. Der verkauft automatisch, wenn der Kurs zu weit ins Minus rutscht.

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    1. Henry FairHenry Fair

      Bier und Zigaretten sind ja im allgemeinen keine Drogen weil die legal sind. So sehen das scheinbar viele. Die allgemeine Ansicht ist da leicht beschränkt

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