Blackberry Priv – doch nicht so sicher?

Von | 19. Dezember 2017

BlackBerry hat zwei Jahre nach der Veröffentlichung des BlackBerry Priv auf ihrem Blog angekündigt, dass das „sicherste Smartphone der Welt“ keine Updates mehr bekommt, was die Sicherheitsupdates mit einschließt. Für ein Smartphone, das mit Sicherheit wirbt, ist das wohl kein schönes Ende.

Eine große EnttäuschBlackBerry Privung, da bis auf ein Update von Android 5.1 „Lollipop“ auf Android 6.0 „Marshmallow“ kein größeres Update mehr erschien, obwohl es geplant war, das Smartphone noch auf Android 7.0 „Nougat“ zu updaten. Damit wird man aber nicht mehr rechnen können.

Blackberry Priv: Nachfolger? Wohl eher nicht…

Es ist wohl davon auszugehen, dass die Modelle BlackBerry DTEK 50 und DTEK 60 das gleiche Schicksal erleiden werden. Das lässt natürlich auch einen faden Beigeschmack für das erst in diesem Jahre veröffentlichte BlackBerry KeyOne, welches durch seinen hohen Preis schon einen schweren Start hatte. Bei solchen Nachrichten ist dies auch leider keine Überraschung, dass BlackBerry angekündigt hat, sich aus dem Smartphone Markt zurückzuziehen und ihre Marke an Partner zu lizensieren.

Auch die Dienste finden ein frühes Ende

Für viele Dienste hat BlackBerry bereits das Ende angekündigt; der Appstore von BlackBerry soll bereits Ende 2019 (31.12.2019) abgeschaltet werden. Anfang 2018 (01.03.2018) werden die Dienste Playbook und Blackberry´s Reiseseite den Anfang vom Ende antreten.

Markentreue zu BlackBerry wird zwar noch belohnt, aber:

Es soll bald möglich sein die Alten Geräte (Priv,BlackBerry 10 oder OS) für einen Preisnachlass gegen ein KeyOne oder Motion eintauschen zu lassen. Ob das nach den Nachrichten der letzten Tage sinnvoll ist, oder viel Einklang findet, ist fraglich. Es wäre sich jedoch zu wünschen, da es schade wäre, sich von BlackBerry als Telefonhersteller zu verabschieden. Sie aber in der Art in Zukunft noch zu sehen, ist wohl nun etwas, das zu Wunschträumen zählt..