Bitcoin fällt unter die 12.000-Dollar-Marke

Von | 17. Januar 2018

Am Dienstag zeichneten sich beim Bitcoin starke Kursverluste ab. Bisweilen unterschritt er sogar deutlich die magische 12.000er-Marke und erreichte gegen Mitternacht sein Vier-Wochen-Tief. Damit zeigt er einen deutlichen Abwärtstrend auf. Auch die Kurse der anderen Digitalwährungen von Ripple, Ethereum oder Litecoin sackten ab. Was steckt dahinter?

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Bitcoin Wochen Chart Grafik: ariva.de

China und Südkorea wollen den Krypto-Markt regulieren

Es wird vermutet, dass die Regierungen von China und Südkorea Bitcoin-Mining bald massiv einschränken werden.
In China wird anscheinend derart viel „geschürft“, dass sich das Land inzwischen ernsthafte Sorgen um den Energieverbrauch und um eine Beeinträchtigung der Stromversorgung macht. Die leistungsfähige Hardware der „Mining-Machines“ wird in China vorwiegend mit billigem und dreckigem Kohlestrom gespeist. Erste Profi-Schürfer wurden angeblich bereits dazu aufgefordert ihren Stromverbrauch zu senken.

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In Südkorea steht sogar ein mögliches Handelsverbot von Kryptowährungen zur Debatte. Dies teilte Justizminister Park Sang-Ki mit.
In großen Teilen Asiens gilt Kryptowährung als besonders populär, es herrscht ein hohes Handelsvolumen. Hier minen auch viele Privatpersonen auf professionelle Weise. Daher haben die Handelsaktivitäten Asiens Signalwirkung und damit einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf die gesamte Entwicklung des Bitcoins sowie weiterer Kryptowährungen.