Barebone – individuelle Zusammenstellung der Hardware

Von | 11. Juni 2016

Sie finden kein Computersystem, das Ihren Anforderungen optimal entspricht? Einige Komponenten sind vielleicht zu leistungsschwach, andere wiederum werden überhaupt nicht benötigt (zum Beispiel eine starke Grafikkarte)? Genau dieses Problem löst ein Barebone Computer. Der Barebone verfügt über eine nicht vollständige Hardwareausstattung und über kein Betriebssystem. Meistens besteht dieser lediglich aus Gehäuse, Hauptplatine und Netzteil. Modernere Barebones besitzen teils auch noch weitere Bauteile. Dieser unvollständige PC kann dann individuell um die zusätzlich benötigten Komponenten erweitert werden und bietet damit eine passgenaue Konfiguration für den spezifischen Einsatz. Für jeden, der sein System individuell auf seine Bedürfnisse abstimmen möchte, ist ein Barebone sicherlich eine interessante Option.

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Intel NUC6i7KYK i7 – volle Power

Der Intel NUC NUC6i7KYK geht in Sachen Leistungsfähigkeit keinerlei Kompromisse ein. Der sehr starke Intel Core i7 (6. Gen.) 6770HQ und die Iris Pro 580 Grafikeinheit (mit  HDMI 2.0 Ausgang) verleihen dem Barebone eine Spitzenperformance. Daher kommen auch Gamer auf ihre Kosten, denn die integrierte Grafikeinheit Iris Pro 580 ist derzeit eine der besten On-Board-Grafikkarten am Markt. Darüber hinaus ist der Intel NUC NUC6i7KYK aufgrund seiner Erweiterungsmöglichkeiten hinsichtlich des Arbeitsspeichers (2 Slots für insgesamt 32 GB DDR4 RAM) für zukünftige Aufgaben gut gerüstet. Allerdings ist das Gehäuse, im Gegensatz zum klassischen NUC-Gehäuse, etwas größter und auch der Stromverbrauch steigt durch die potente Hardware.

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Zotac ZBox MI551 – Gute Leistung im Miniformat

Wer Platz sparen möchte und dennoch anspruchsvolle Rechenleistungen erwünscht, der sollte einen Blick auf den Zotac ZBox MI551 Barebone werfen. Im Gehäuse schlummert ein Intel Core i5-6400T, der darauf wartet, sein Können im Multimediabereich und in Sachen Multitasking auszuspielen. Auch bei Games und grafisch aufwändigeren Anwendungen kann dieser Prozessor gut mithalten. Statten Sie den Zotac Barebone mit 8 Gigabyte Arbeitsspeicher und einer schnellen SSD Festplatte aus, ist er der optimale Ersatz eines Desktop-PCs und zudem wesentlich stromsparender.

Zotac Barebone

 

Intel NUC5PPYH – für Sparfüchse

Wesentlich günstiger ist der Intel NUC5PPYH zu ergattern. Ihm wohnt ein Pentium N3700 mit vier Kernen und 1,6 GHz Taktfrequenz inne und er verfügt über vier USB- und einen HDMI-Port. Dieser Barebone richtet sich eher an diejenigen, die ein günstiges Gerät erwerben möchten, ohne jedoch Unmengen auszugeben. Mit seiner Hardware wird er mit Standard-Anwendungen gut fertig und ist in Kombination mit einer schnellen SSD ein zuverlässiger Partner für den Büro- und Multimediabereich. Auch als kleiner Home-(Media)-Server ist er sehr gut geeignet.

Intel NUC Barebone

Barebone – nur für eingefleischte Hardware-Fetischisten?

Für viele technisch-affine Computerliebhaber stellt der Barebone eine tolle Option dar, um sich das optimal abgestimmte PC-System zusammenzustellen. Da der Barebone so aufgebaut ist, dass alle Bauteile leicht zugängig sind, kann er jedoch auch relativ einfach von einem Nicht-Fachmann aufgerüstet werden. Folgende Standard-Bauteile werden bei einem Barebone in der Regel noch benötigt: Arbeitsspeicher und Festplatte, optional eine Grafikkarte. Unbedarfte PC-Nutzer, die sich keine Gedanken um den Einbau von zusätzlicher Hardware machen möchte, greifen dann wohl eher zu einem PC-Komplett-System.

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