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Microsoft Surface Book 2 angekündigt: Spitzenmodell kommt in zwei Größen

Von | 18. Oktober 2017

Vor bereits zwei Jahren stellte Microsoft das erste Surface Book vor. Nun wird das Notebook-Flaggschiff neu aufgelegt. Das Surface Book 2 soll einiges besser machen als das Vorgängermodell.

Zwei Bildschirmgrößen – vorerst nur in Nordamerika

Das Surface Book 2 bleibt dem Hybrid-Modell des Vorgängers treu: Das Display lässt sich abnehmen und kann als eigenständiges Tablet verwendet werden. Neu sind allerdings die verfügbaren Bildschirmformate: Zum bereits bekannten 13,5-Zoll-Modell gesellt sich ein „großer Bruder“ mit 15-Zoll Bildschirmdiagonale, allerdings vorerst nur auf dem nordamerikanischen Markt. Wann Microsoft das Surface Book 2 mit 15″ nach Europa bringt, bleibt vorerst offen.

Innenleben vom Feinsten

Bei der verbauten Hardware geizt der Techgigant aus Redmond nicht:  Im 13,5″-Einstiegsmodell werkelt eine Intel Dual-Core-CPU der 7. Generation (Core i5-7300U) mit integrierter Grafikeinheit. In allen anderen Varianten arbeitet der Intel Core i7 8650U mit vier Kernen. Dieser wird ergänz durch einen Nvidia GeForce GTX 1050 Grafikchip, welcher nicht im „Tablet“, sondern im Tastatur-Unterteil des Surface Book 2 untergrebracht ist. Je nach Modell stehen 8 bis 16 GB Arbeitsspeicher und eine PCIe-SSD mit 256 bis 1024 GB Kapazität zur Verfügung.

Das Surface Book 2 mit 15″ Diagonale kommt bereits in der schwächsten Konfiguration mit dem i7-8650U, 16 GB RAM und einer GeForce GTX 1060 daher. Auch hier stehen 256 bis  1024 GB SSD-Kapazität bereit.

Modernste Anschlussvielfalt, hohe Akkuleistung

Das Surface Book 2 setzt auf moderne Konnektivität: Zu zwei USB Typ A-Ports gesellt sich eine neue USB-C Buchse. Diese unterstützt nicht nur USB 3.0, sondern auch die Ausgabe von Bild- und Audiosignalen via Displayport und lässt sich zum Laden des Geräts verwenden. Auch ist ein magnetischer Surface Connector vorhanden, über welchen sich beispielsweise bereits vorhandenes Zubehör wie die Docking Station weiter verwenden lässt.

Jede Konfiguration des Surface Book 2 bietet im Tablet-Modus eine Akkulaufzeit von fünf Stunden. Im Notebook-Betrieb sind dank des Zweit-Akkus im Tastatur-Dock bis zu 17 Stunden Laufzeit möglich.

Galaxy S9 (Plus): exklusiv mit Snapdragon 845 und Umweltsensor

Von | 12. Oktober 2017

Samsung rüstet auf und möchte mit dem Galaxy S9 (Plus) alle anderen Smartphones übertrumpfen, insbesondere das brandneue iPhone X sowie das Google Pixel 2 (XL). Das möchte der koreanische Elektronikhersteller unter anderem durch den Einsatz eines High-End-Prozessors realisieren.

Starker Snapdragon 845 exklusiv für das S9

Berichten zufolge soll sich Samsung ein Exklusivrecht am Snapdragon 845 gesichert haben und darf die komplette erste Charge für seine neuen Galaxy Smartphones nutzen. Darüber hinaus wird Samsung die Prozessoren wahrscheinlich sogar selbst fertigen dürfen. Das S9 wird damit das erste Smartphone mit Snapdragon 845 sein. Den Handys der Android Konkurrenten bleibt der Prozessor daher vermutlich vorerst verwehrt.

Galaxy S9

Angeblich soll das S9 darüber hinaus aus taktischen Gründen vor allen anderen Flaggschiffen bereits im Januar 2018 erscheinen. Bisher wurde ein Starttermin im März/April 2018 angenommen. Die Verfügbarkeit des iPhone X wird vorerst ziemlich mau aussehen, da könnte dieser Frühstart des S9 ein kluger Schachzug von Samsung sein, um eventuell auch Apple ein paar Marktanteile abzuluchsen. Ob der Snapdragon den flinken A11 Bionic von Apple tatsächlich übertreffen wird bleibt jedoch ungewiss. Bisher war die Performance der iPhones durch die optimale Abstimmung zwischen Soft- und Hardware immer einen Ticken smoother als bei den Geräten mit Android.

Was hat es mit dem Umweltsensor auf sich?

Galaxy S9

In Netz kursieren Gerüchte um einen neuartigen Umweltsensor. Bereits in der Vergangenheit integrierte Samsung ungewöhnliche Sensorik wie einen Puls- und Sauerstoffsättigungs-Sensor oder zuletzt den Iris-Scanner. Der Umweltsensor könnte dem Nutzer beispielsweise Temperatur, C02-Gehalt, Pollenflug und andere Schadstoffe der Luft anzeigen. Der Besitzer teilt dem S9 sein Wohlbefinden mit und dieses soll durch einen lernfähigen Algorithmus den Zusammenhang zwischen Umwelteinflüssen und Befinden analysieren. So könnte es beispielsweise dem Nutzer anzeigen, dass er bestimmte Gebiete mit hoher Pollenbelastung eher meiden sollte oder ihn auffordern frische Luft ins Zimmer zu lassen. Kling recht interessant, aber braucht man so etwas in einem Smartphone?

Bedient sich Samsung an Apple Features?

Im Raum steht die Integration eines 3D-Gesichtsscanners, wie ihn erst kürzlich Apple mit „Face ID“ vorstellte. Die Gesichtserkennung von Samsung soll auf einem Qualcomm 3D-Kamera-System basieren. Weiterhin wird gemunkelt, dass die neue Kamera 1.000 Bilder pro Sekunde verarbeiten kann und damit spektakuläre Aufnahmen in Super-Zeitlupe ermöglicht. Nach der Markteinführung des Google Pixels 2 (XL) wird erwartet, dass Samsung seine Kamera auch mit verbesserten Nachbearbeitungsfunktionen austattet. Möglich wäre auch ein weiteres Teleobjektiv, das einen wesentlich höheren Zoomfaktor als die Konkurrenz bietet.

Das sind die spekulativen Details zum S9 (Plus):

  • Marktstart Januar/Februar 2018
  • Qualcomm Snapdragon 845
  • 6 GB Arbeitsspeicher
  • 5,8-Zoll- und 6,2-Zoll AMOLED Display im 18.5:9 Format (Codename „Sunflower“)
  • HDR Unterstützung
  • Fingerabdrucksensor und 3D-Gesichtserkennung
  • 12 Megapixel Kamera mit mehrfachem Optisch-Zoom und Superzeitlupe
  • Wasserschutz
  • Außergewöhnlich starker Akku
  • Umweltsensor
  • 64 – 256 GB interner Speicher
  • Speichererweiterrung per SD-Karte
  • Android 8

Intel Core X: Frontalangriff auf Threadripper

Von | 26. September 2017

Nachdem Intel bereits im Juli und August die Core X Modelle i7-7800X, i7-7820X und i9-7900X , sowie den Core i9-7920X mit maximal 18 Kernen für den  Sockel 2066 vorstellte, sind ab jetzt die weiteren Modelle der Skylake-X-Familie verfügbar. Die Prozessoren Core i9-7940X, i9-7960X und i9-7980XE kommen mit einer TDP von 165W statt den 140 Watt der bereits bekannten Modelle daher und sollen AMDs Threadripper-Topmodellen die Leistungskrone entreißen.

Core X: Bis zu 18 Kerne für maximale (Anwendungs-)Leistung

Das neue Flaggschiff für den Desktop-Bereich, der i9-7980XE trumpft mit aktiven 18 Kernen und 36 Threads auf. Allerdings beschränkt das TDP-Limit den Basistakt hier auf 2600 MHz mit bis zu 4,4 GHz Boost-Takt im Turbo Boost 3-Modus. Weiterhin kommt das Core X Topmodell mit 4 Speicherkanälen und 44 PCI-E-3.0-Lanes zurecht. Erste Benchmark-Ergebnisse sollten im Laufe der Woche vorliegen.

Plantronics RIG 500E – von E-Sportlern für euch

Von | 18. September 2017

Modularer Aufbau, großartiger Sound und Noise Cancelling-Mikrophon: Das Plantronics RIG 500E ist ganz genau auf die Bedürfnisse aller (werdenden) Profi-Spieler ausgerichtet. Was das Headset zur idealen Wahl macht, zeigen wir euch in diesem Beitrag.

RIG 500E: Surround Sound Headset in der eSports Edition

Mit nur 200 Gramm ist das RIG 500E ein echtes Leichtgewicht – und so ideal auch für längere Gamingsessions geeignet. Dank dem individuell anpassbaren Kopfbügel und austauschbaren Ohrkissen (im Lieferumfang enthalten) baust du dir dein Headset quasi genau so zusammen, wie du es brauchst. Der abnehmbare Mikrophonarm lässt sich im montierten Zustand einfach hochklappen und stellt das Mikro so stumm – praktisch! Außerdem liegen der Verpackung gleich zwei unterschiedliche Ohrmuschel-Sets bei: Ein Paar mit Kunstleder-Überzug, welches Umgebungsgeräusche effektive dämpft und ein weniger gut abschirmendes, welches dafür besser durchlüftet ist und so „heiße Ohren“ vorbeugt – dieses ist mit Kunstfaser bezogen. Einen hohen Tragekomfort weisen jedoch beide Modelle auf.

Soundqualität vom feinsten

Ein besonders präzises 360°-Klangfeld wird durch die mitgelieferte 7.1-USB-Soundkarte ermöglicht. Dank hochauflösender 24-Bit-Audiounterstützung liefern die hochwertigen 40mm Neodym-Treiber eine hervorragende Klangqualität. Selbstverständlich kann das RIG 500E auch an normale 3,5mm Klinke-Buchsen angeschlossen werden – ohne die USB-Soundkarte. Mit einer Kabellänge von zwei Metern ist für genug Spielraum gesorgt. Für die Nutzung der 7.1-Dolby-Funktionen muss die mitgelieferte Software installiert werden. Die Klangqualität des Mikrophones ist stets klar, unverzerrt und, dank aktiver Rauschunterdrückung, ohne störende Hintergrundgeräusche.

Plantronics Headset RIG 500E E-Sport Edition 7.1 Dolby (203802-05)
Plantronics Headset RIG 500E E-Sport Edition 7.1 Dolby (203802-05)
ArtNr: 2604733D

FÜR DIE INTENSITÄT VON ESPORTS ENTWORFEN

Als hochkompetitiver Gamer erwartest du erstklassiges Audio und Flexibilität? Dann ist das Plantronics RIG 500E genau dein Headset. Der strapazierfähige und leichte ...

 

GeForce GTX 1070 Ti: Kontert Nvidia Vega 56?

Von | 14. September 2017

Die Gerüchteküche brodelt: Quellen zufolge arbeitet Nvidia an einer direkten Antwort auf AMDs RX Vega 56: Die Geforce GTX 1070 Ti.

Die auf einer GP104-GPU basierende Grafikarte soll über 2.304 aktive Shader verfügen und so an das Leistungsniveau der GTX 1080 anknüpfen. Zum Vergleich: Die aktuelle GTX 1070 verfügt in der Desktopvariante über 1.920, in der Mobilen Version über 2.048 aktive Shader.Die chinesische Quelle, welche auch die Specs eines PCs mit angeblicher GTX 1070 Ti Strix O8G aus dem Hause Asus zeigt, spricht auch von dem möglichen Wechsel von GDDR5 auf den schnelleren GDDR5X-Speicher, dessen Größe jedoch bei 8 GiByte bleiben soll. Wo sich Nvidia mit dem neuen Modell preislich platzieren will und wann die Karte veröffentlicht werden soll ist allerdings noch spekulativ.

Sharkoon mit haufenweise neuen Produkten

Von | 4. September 2017

Tastaturen, Netzteile, Gehäuse und mehr: Sharkoon bauen das ohnehin schon umfangreiche Portfolio weiter aus. Augenmerk legt der für seine Peripherie bekannte Hersteller auf neue mechanische Tastaturen und ein besonders hochwertiges Glas-Gehäuse. Wir zeigen euch hier die neuesten Schmuckstücke! Weiterlesen

Cherry MX 5.0 Board – Jetzt schon ein Klassiker

Von | 23. August 2017

Gerade vorgestellt, ab sofort erhältlich und bei uns schon zu gewinnen: Das nagelneue Gamingflaggschiff MX 5.0 Board aus dem Hause Cherry.

Die High-End Tastatur beerbt die äußerst beliebten Vorgänger MX 3.0 und MX 6.0 als neuen Platzhirsch  und setzt auf die mechanischen MX Silent Red Switches. Großes Augenmerk legten die Designer aus der Oberpfalz auf die besonderen ergonomischen Eigenschaften der nur 36 mm hohen Tastatur. Die extra große und individuell einstellbare Handballenauflage schont die Handgelenke – egal ab bei ausgedehnten Gaming-Sessions oder dem Vielschreiber. Damit auch in dunklen Räumen alles ganz einfach zu erkennen ist, verfügen die abriebfesten, mit Cherry Performance Keys kompatiblen Tasten über eine dimmbare, weiße Tastenbeleuchtung. Diese unterstützt mehrere Bleuchtungsmodi.  100% Anti-Ghosting, Full-N-Key-Rollover und die High Speed Tastenerkennung ergänzen das Gesamtpaket sinnvoll.

 

Nighthawk von Netgear – Home is, where your WiFi is

Von | 21. August 2017

Kein WLAN zu haben – im digitalen Zeitalter für viele eine Horrorvorstellung. Geräte wie Smartphones, Konsolen, Handhelds, Notebooks, Tablets oder Desktop-PCs sind auf das Internet angewiesen: Webradio, Online-Videodienste, PC- und Konsolenspiele; all das benötigt heute einen Zugang zum Internet. Ein ständig wachsender Strom von Informationen und Daten wird über drahtlose Netzwerkverbindungen übertragen. Durch steigende Qualität von Streams und Spielen mit beeindruckenden Grafiken und Full HD-Auflösung werden die Datenmengen immer größer. Ein veralteter Router kann dabei schnell frustrierend sein: Ruckelnde Streams, lange Ladepausen, stockende Downloads oder Abstürze beim Onlinegame – das kann auch den ruhigsten Menschen zur Weißglut treiben. Deshalb sind immer neue und effektivere Router-Lösungen gefragt, um die steigenden Datenmengen zu bewältigen und den WLAN-Bedarf abzudecken. Der Routerhersteller Netgear bietet in diesem Feld für jeden Anspruch das passende Gerät. JACOB stellt Ihnen hier die Router der Nighthawk-X-Serie vor.

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Durch die zahlreichen Abkürzungen und Fachtermini der heutigen Standards ist es auf den ersten Blick nicht einfach, die wichtigsten Spezifikationen zu erkennen: MU-MIMO, QoS, Triband, Smart Connect – um einen Durchblick zu verschaffen, sollen zuerst die wichtigsten Grundlagen geklärt werden.

Grundsätzliches

Der aktuellste WLAN-Standard nennt sich 802.11ac Wave 2. Damit wird die zweite Generation der Geräte auf dem erweiterten IEEE-Standards 802.11ac-2013 bezeichnet. Wave 1-Router erreichten maximal 1,75 GBit/s mit drei Antennen und drei Datenströmen, während Wave 2-Geräte deutlich mehr Datendurchsatz erreichen.

Um die Maximalgeschwindigkeiten zu erreichen, wird mit der Multiple Input Multiple Output-Technik (MIMO) gearbeitet. Die Grundlage dieser Technik ist die Tatsache, dass alles, was mehrere Antennen hat, gleichzeitig Datenströme empfangen und senden kann. Router der neuen Generationen besitzen zwischen vier und acht Antennen. Je mehr Antennen sowie Sende- und Empfangseinheiten sich im Router befinden, desto mehr Datenströme können gleichzeitig übertragen werden. Das bedeutet aber auch, dass der Empfänger des Signals ebenfalls eine entsprechende Anzahl von Antennen besitzen muss, um die Höchstgeschwindigkeiten zu erreichen. Ein weiteres Problem bei dieser Technik stellt die Tatsache dar, dass es nur möglich ist, Datenströme an einen Empfänger auf einmal zu senden. Dadurch müssen die Clients immer nacheinander bedient werden, was bedeutet, dass ein langsames Gerät das gesamte WLAN-Netz verlangsamen kann. Denn auch an die schnellen Geräte können erst Daten gesendet werden, wenn die Übertragung zum langsamen Gerät abgeschlossen ist.

MIMO – Mehrere Kanäle gleichzeitig

Die Erweiterung dieser Technik, Multi User-MIMO macht es dem Router möglich, über die Antennen gleichzeitig an mehrere Empfänger zu senden. MU-MIMO kann vier Datenströme pro Frequenz übertragen, und dabei mit je ein oder zwei Antennen an die jeweiligen Geräte senden. So kann MU-MIMO dafür sorgen, dass alle Geräte im WLAN-Netz schneller werden, sogar diejenigen, die diese Technik nicht beherrschen, denn sie müssen nicht mehr warten, bis die langsamen Geräte abgefertigt sind. So wird das gesamte Netz schneller und effizienter und es erreicht auch dann einen hohen Datendurchsatz, wenn viele Geräte an den Router angeschlossen sind.

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Für möglichst geringen Datenverlust wird das Sendesignal zum jeweiligen Empfänger durch Beamforming verstärkt. Bei dieser intelligenten Technologie wird das WLAN-Signal – welches eigentlich in alle Richtungen ausgesendet wird – durch Anpassung der Sendeleistung der einzelnen Antennen auf die Zielgeräte fokussiert. So wird das Signal konzentrierter und genauer und die Daten kommen in besserer Qualität beim Empfänger an. Durch den geringeren Verlust und das stärkere Signal müssen die Daten weniger oft gesendet werden und das WLAN wird schneller.

Dualband- und Triband-Technik

Wichtig für die WLAN-Geschwindigkeit ist auch die Bandbreite des Routers. Auf dem 2,4 GHz-Band, welches lange ein Standard in Deutschland war, senden nicht nur die meisten WLAN-Router, sondern auch eine Vielzahl anderer Geräte wie Bluetooth-Adapter oder Funktastaturen und -mäuse. Dadurch ist das Band größeren Belastungen ausgesetzt, was vor allem in dicht besiedelten Gebieten bei vielen WLAN-Netzen für Probleme sorgen kann. Deshalb stellen die meisten Router seit dem 802.11ac-Standard zusätzlich zu dem 2,4GHz-Band auch eine 5GHz-Verbindung bereit. Diese dualbandfähigen Router können gleichzeitig zwei WLAN-Netze aufspannen, je eines im 2,4 GHz- und eines im 5 GHz-Band. Dadurch erreichen sie bis zu drei Mal schnellere Übertragungsraten.

Neben den Dualband-Routern gibt es auch Triband-Router, bei welchen drei Frequenzen genutzt werden. Mit drei verbauten Funkeinheiten können sie zwei unabhängige WLANs im 5 GHz-Band aufbauen und eines über 2,4 GHz. Damit sich die genutzten 5 GHz-Bänder nicht gegenseitig stören, arbeiten sie über unterschiedliche Funkkanäle, eines über die Kanäle 36-64 und das andere über 100-128

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Smart Connect und dynamisches Quality of Service

Um dadurch tatsächlich die Geschwindigkeit der Verbindung zu erhöhen, müssen natürlich auch die Empfängergeräte 5 GHz-WLAN besitzen. Aber auch, wenn dies nicht der Fall ist, bieten die Netgear-Router einige Features, welche dafür sorgen, dass der Datendurchsatz bei allen Geräten erhöht wird: Mit Smart Connect erkennt der Router – automatisch und flexibel – schnelle und langsame Geräte. Diese werden dann je nach Geschwindigkeit auf die verschiedenen WLAN-Netze verteilt. Die langsamen Clients werden über das 2,4 GHz-WLAN bedient, und die schnellen und schnellsten je über eines der 5 GHz-WLAN-Netze. Dadurch können schnelle Geräte noch effektiver arbeiten, ohne durch langsame Geräte behindert zu werden und alle im Netz befindlichen Geräte erreichen ihre Höchstgeschwindigkeiten beim Laden, Streamen oder Übertragen von Spielen.

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Zusätzlich beherrschen die Router von Netgear auch dynamisches QoS (Quality of Service). Dadurch wird automatisch erkannt, wofür welches Gerät gerade WLAN-Leistung benötigt, sei es für ein Onlinegames, Streaming, Facebook, oder einen Download. Über diese Informationen priorisiert es automatisch nach Anwendung und Gerät, wie die Leistung verteilt wird. Durch diese Verteilung wird gewährleistet, dass Sie auch ohne Ladezeiten einen Stream schauen können, während Sie gleichzeitig größere Mengen Daten herunterladen. Dem Download wird einfach weniger Leistung zugewiesen, damit der Stream ohne Verzögerung läuft. Dabei wird der Download trotzdem nie komplett unterbrochen, sondern nur reduziert.

Router von Netgear – schneller, sicherer, stärker

Die Netgear Nighthawk-Geräte punkten nicht nur durch ihre beeindruckende Optik, die sie zu einem Blickfang in jedem Haushalt macht, sondern auch durch ihre Features und Technologien. Alle Router dieser Serie beherrschen die oben beschriebenen Techniken (MU-MIMO, Beamforming+, QoS, Dual- oder Triband, Wave-2-fähig). Zusätzlich bieten sie verschiedene Sicherheitsfeatures wie einen doppelten Firewall-Schutz, WLAN Protected Access und einen Schutz vor Denial-of-Service-Angriffen. Außerdem lassen sie sich mit der Netgear-eigenen Genie-App bedienen. Mit dieser lassen sich die Verbindungen ganz einfach überwachen und konfigurieren.

In jeder Generation werden die Router besser und leistungsfähiger als ihre Vorgänger. Die Reichweite des WLANs steigt und die Qualität wird verbessert. Wir stellen Ihnen hier die einzelnen Geräte der X-Serie von Netgear mit den wichtigsten Unterscheidungen kurz vor.

Netgear Nighthawk X-Serie

 

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X4 Smart-WLAN-Gigabit-Router (Model R7500): Dieser Dualband-Router besitzt 4 externe Hochleistungsantennen, mit denen er Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 2,33 GBit/s (600+1733 MBit/s) erreichen kann. Mit seiner hohen Reichweite kann er auch große Räume oder Hinterhöfe abdecken und die WLAN-Verbindung erreicht Geschwindigkeiten von bis zu 1,73 GBit/s auf einem Gerät. Der 1,4 GH-Dual-Core-Prozessor sorgt dafür, dass dieser Router zuverlässig arbeitet.

 

Obere Mittelklasse: Nighthawk X6

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Der X6 Triband-WLAN-Router (Model R8000) ist der erste Nighthawk der Serie, welcher mit der revolutionären Triband-WLAN-Technologie arbeitet. Dadurch liefert er bessere Verbindungen für noch mehr Geräte. Die sechs ausklappbaren Hochleistungsantennen erhöhen die Qualität und Reichweite des Netzes und sorgen dafür, dass sogar eine große Wohnung oder ein großes Haus komplett abgedeckt werden können. Durch die zwei 5 GHz-WLAN-Netze und ein 2,4 GHz-WLAN-Netz erreicht jedes Gerät seine maximale Geschwindigkeit. Die Höchstgeschwindigkeiten sind dabei bis zu bis zu 3,2 GBit/s (600+1300+1300 MBit/s). Neben dem 1-GHz-Dual-Core-Prozessor bietet der X6 außerdem drei Offload-Prozessoren, welche den Hauptprozessor entlasten und effektives Arbeiten garantieren.

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Mit dem X4S Smart-WLAN-Router (Model R7800), der mit vier Antennen sowie Hochleistungsverstärkern ausgestattet, ist auch eine WLAN-Abdeckung in großen Häusern möglich. Durch Dualband-Quad-Stream-Gigabit-Technologie und Wave 2-WLAN-Standard stellt dieser Router superschnelles WLAN mit einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 2,53 GBit/s (800+1733 MBit/s) bereit. Der 1,7-GHz-Dual-Core-Prozessor sorgt für ruckelfreies Streaming und ein entspanntes Gaminggefühl. Zusätzlich können zwei der Gigabit-Ethernet-Anschlüsse per LACP (Link Aggregation Control Protocol) zusammengefügt und gebündelt werden, um das Signal signifikant zu verstärken.

 

Allrounder X8

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X8 Smart-WLAN-Router (Model R8500): Dieser Router besitzt insgesamt 8 Antennen, davon vier externe Aktiv-Antennen, welche schwache Signale verbessern und Interferenzen reduzieren. Bei diesen aktiven Antennen sind die WLAN-Verstärker nicht mehr wie bisher an der Router-Hauptplatine angebracht, sondern sie befinden sich an den Spitzen der Antennen und verstärken das Signal in der Antenne selbst. Dies sorgt für eine bessere Abdeckung, keinen Signalverlust und eine enorme Reichweite. Zusätzlich hat der X8-Triband-Router vier interne Antennen, welche das Signal verstärken und den WLAN-Bereich maximieren. Durch Load Balancing werden die Clients so verteilt, dass beide 5 Ghz-Bänder effektiv genutzt werden. So erreicht der X8 kombinierte Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 5,3 GBit/s. Er besitzt 6 LAN-Anschlüsse, von denen ebenfalls zwei Ports aggregiert werden können. Durch diese Dual-Gigabit-Ethernet-Port-Aggregation kann die Verbindung zu einem NAS-Gerät verdoppelt werden. Dadurch können von mehreren Geräten gleichzeitig 4K HD-Videos gestreamt oder schnelle Backups gemacht werden.

Spitzenmodell X10

Aktuellste WLAN-Technologien im High-End-Segment, 10-Gigabit-Ethernet und ein exklusives Design machen das Topmodell der Nighthawk-Serie, der Nighthawk X10, zu einem der leistungsstärksten Router am Markt – und zukunftstauglich. Von 802.11ac WiFi mit 160 MHz Bandbreite, über Beamforming bis hin zu MU-MIMO liest sich die Featureliste wie eine Zusammenfassung des derzeitigen Standards jenseits des Standards. Mit sechs Gigabit-Ethernet-Ports ist der Router für die meisten Haushalte optimal bestückt. Zusätzlich kann über den SFP+-Anschluss ein 10-Gigabit-Netzwerk angebunden werden. So steht auch zukünftig genug Bandbreite zur Verfügung. Dank Link-Aggregation ist es möglich, die LAN-Leistung zu steigern, indem zwei Ports zusammengeschaltet werden – ein echtes Profi-Feature!

Nighthawk S8000 – Switch für User mit hohen Ansprüchen

Die perfekte Ergänzung für die Router der Nighthawk-Serie ist der besonders leistungsfähige Switch Nighthawk S8000. In dem robusten und schweren Metallgehäuse versteckt sich einiges an aktueller Technik – die stylishe Tarnkappen-Optik rundet das Paket ab. Mit Link Aggregation bietet der Switch einen maximalen Datendurchsazu von mehr als 470 MB/s. Zusätzlich kann jeder einzelne Port separat konfiguriert werden. So erhält der Gaming-PC der Streamingbox gegenüber Vorrang bei der Datenverarbeitung, um ein Lagg- und Verzögerungsfreies Spielerlebnis zu garantieren. Konfiguriert wird der Nighthawk S8000 ganz einfach über das Smartphone oder Tablet mittels einer speziellen App. Mit dieser können Sie den individuellen Prots auch vorgefertigte Profile wie „Gaming“, „Streaming“ oder „Standard“ zuweisen – die Netzwerkeinstellungen sind so besonders leicht konfiguriert.

 

Weitere Features

An den integrierten USB-3.0 oder USB 2.0-Slots sowie dem eSATA-Anschluss können zusätzliche, netzwerkfähige Geräte angeschlossen werden. Beispiele dafür sind Drucker oder Speichermedien, auf die dann im gesamten WLAN-Netz zugegriffen werden kann. Durch ReadySHARE USB-Technologie kann auf jedem Gerät Musik oder Videos aus dem Speichermedium gestreamt werden – sei es über die Konsole, den PC oder den SmartTV. Außerdem können über die ReadyShare Vault PC-Software automatisch Backups auf dem verbundenen USB-Speicher gemacht werden. In der aktuellen Generation der Nighthawk-Router (X8) dient das Speichermedium außerdem als Cloud-Speicher: Auf die gespeicherten Daten kann über die ReadyCLOUD-App oder das Webportal von überall zugegriffen werden, wo es Internet gibt. Ein integrierter DLNA-bereiter Server und iTunes-Server ermöglichen es Ihnen, schnell und einfach auf Ihre Videos und Musik zuzugreifen. So wird das Teilen von Daten im eigenen Netzwerk einfacher als je zuvor.

I have a Stream

Mit den Routern von Netgear gehören Frust, Unterbrechungen und ruckelnde Videostreams der Vergangenheit an. Durch eine optimale WLAN-Abdeckung auch in größeren Häusern und Datenübertragung mit Höchstgeschwindigkeiten stellen sogar 4K-Übertragungen oder gleichzeitiges Streamen mehrerer HD-Videos kein Problem dar. Zusätzliche Software macht den Router zu einem Datensicherungs- und Verteilungssystem. Die enorme Leistung ist beispielsweise für Gamer von Interesse, die gleichzeitig zocken und streamen wollen oder für WLAN-Netze, bei denen sich viele Geräte im Netz befinden.

Die Router sorgen durch verbesserte Verbindungsqualität und Erhöhung von Geschwindigkeit und Reichweite für schnelle Downloads, beste Verbindungsqualität, unterbrechungsfreie Streams und Spielgenuss ohne Lags. Egal, ob Laptops, Tablets, Smartphones, Fernsehgeräte, Spielkonsolen oder Kameras, alle Geräte profitieren von der Nutzung eines Netgear Routers. Denn damit sind Ladezeiten oder Unterbrechungen bei Online-Games Schnee von gestern.

NETGEAR Nighthawk X10 - Wireless Router - Switch mit 6 Ports - GigE, WiGig - 802,11a/b/g/n/ac, 802,11ad (WiGig) - Multi-Band (R9000-100EUS)
NETGEAR Nighthawk X10 (R9000-100EUS)
ArtNr: 3329075D
  • Wireless Router
  • Switch mit 6 Ports
  • GigE, WiGig
  • 802,11a/b/g/n/ac, 802,11ad (WiGig)
  • Multi-Band

Sommeraktion: Wir befüllen die Wasserkühlung

Von | 27. Juli 2017

Im letzten Beitrag haben wir euch erklärt, wie ihr die Kühlung plant und verlegt – jetzt werden wir diese Befüllen. Achtung: Hier kommten Flüssigkeiten ins Spiel – dies können eure Hardware beschädigen. Für entstandene Schäden können wir keine Haftung übernehmen.

Vor dem Befüllen: Was wird benötigt?

Folgende Utensilien solltet ihr euch bereithalten:

  • Messbecher
  • Trichter
  • Silikonschlauch
  • Küchentücher
  • Destilliertes Wasser
  • in unserem Fall: gelbe EK Pastel Farbe
  • ideal: Ein extra Netzteil zum Betrieb der Pumpe
  • eine Büroklammer zum Überbrücken des Netzteiles

Die Vorbereitungen

Zuerst bringen wir am Ausgleichsbehälter der Pumpe den Silikonschlauch zum Befüllen an. Sitzt dieses absolut fest und dicht, legen wir sämtlich Stellen, an denen Wasser austreten könnte, üppig mit Küchenrolle aus. Diese verhindert, dass im Falle eines Lecks unsere Komponenten mit Wasser in Berührung kommen. Zusätzlich erkennen wir auf dem weißen Papier ein Leck schnellstmöglich.

Ist alles „sicher“, überbrücken wir das externe Netzteil mit Hilfe der Büroklammer und schließen die Pumpe an dieses an (siehe Bild).

So können wir die Pumpe unabhängig vom restlichen System betreiben und diese ganz einfach über den Netzkippschalter des Netzteiles an- und ausschalten. Das ist nicht nur einfacher in der Handhabung, im Falle eines Lecks sind unsere, vom Stromkreislauf getrennten, Komponenten besser vor Beschädigung geschützt.

Nun mischen wir unsere Kühlflüssigkeit. Dazu verwenden wir destilliertes Wasser und die EK Pastel Color im Verhältnis 3:1, also 750ml Wasser auf 250ml Farbe. Am besten mischen wir die Flüssigkeit in einem Messbecher mit Gießhilfe – das erleichtert später das Befüllen des Ausgleichsbehälters.

Befüllen des Kühlkreislaufes

Mit Hilfe des Trichters beginnen wir nun langsam, die Flüssigkeit durch den Schlauch in den Ausgleichsbehälter zu gießen. Hierbei gilt es, auf eventuelle Lecks zu achten. Ist der Ausgleichsbehälter voll, schalten wir das Netzteil (und damit die Pumpe) kurz an, bis der Ausgleichsbehälter fast leer gepumpt wurde.
ACHTUNG: Ein Trockenlaufen der Pumpe sollte vermieden werden, da diese dabei beschädigt werden könnte!

Anschließend befüllen wir den Behälter wieder und wiederholen den Vorgang, bis der gesamte Kühlkreislauf blasenfrei befüllt ist. Nun ziehen wir den Schlauch ab und verschließen den Ausgleichsbehälter. Schlussendlich überprüfen wir sämtliche Fittings und Anschlüsse auf deren Trockenheit. Ist alles trocken empfiehlt es sich, das System mehrere Stunden unter regelmäßiger Prüfung laufen zu lassen und auf auftreten undichte Stellen zu überprüfen.

Wichtig: Damit wir das System beim Auftreten eines Lecks möglichst schnell entleeren können, bietet sich der Einbau eines Hahnes an der tiefsten Stelle des Kühlkreislaufes an. So kann das Wasser besonders schnell abgelassen werden (siehe Bild).

Und das war auch schon die ganze Zauberei – unser Watercooled System ist jetzt einsatzbereit!

Sommeraktion: Hardline Tubing für Einsteiger

Von | 26. Juli 2017

Jetzt wird es handwerklich anspruchsvoll! Nun kümmern wir uns in diesem Beitrag um die Planung und Installation der Kühlung.  Wie ihr die Hardware (ohne die Wasserkühlung) zusammenbaut, zeigt euch Gamestar.de wunderbar detailliert in diesem Beitrag

Wir weisen darauf hin, dass die Installation einer maßgeschneiderten Komplett-Wasserkühlung bei  unsachgemäßem Vorgehen eure Hardware zerstören kann – dementsprechend: Für eventuell auftretende Schäden können wir keine Haftung übernehmen.

Was wir für die Kühlung unseres Systems benötigen

Die Kernkomponenten der Wasserkühlung stellen Pumpe, Ausgleichsbehälter und Radiatoren dar. Diese Komponenten verwenden wir in unserem Aktions-PC:

EKWB EkWaterBlocks EK-Supremacy EVO Nickel - Flüssigkühlsystem für CPU im Waterblock-Design - (Socket 754, Socket 940, LGA775 Socket, Socket 939, LGA1156 Socket, Socket AM2, Socket AM2+, LGA1366 Socket, Socket AM3, LGA1155 Socket, Socket AM3+, Socket FM2, LGA1150 Socket, Socket FM2+, LGA2011-3 Socket) (3831109800065)
EKWB EkWaterBlocks EK-Supremacy EVO Nickel (3831109800065)
ArtNr: 2132148D
  • Flüssigkühlsystem für CPU im Waterblock-Design
  • (Socket 754, Socket 940, LGA775 Socket, Socket 939, LGA1156 Socket, Socket AM2, Socket AM2+, LGA1366 Socket, Socket AM3, LGA1155 Socket, Socket AM3+, Socket FM2, LGA1150 Socket, Socket FM2+, LGA2011-3 Socket)

Doch damit nicht genug.  Wir benötigen ein ganze Konvolut an Tubes (die den Kühlkreislauf bildenden Röhren), Ventilen, Fittings und Anschlussstücken, um die von uns maßgeschneiderte Kühllösung zu realisieren. Wichtig: Eine akribische Planung ist unerlässlich. Generell gilt: Lieber ein paar Zentimeter Tube zu viel, lieber ein, zwei Fittings mehr, als benötigt – „just in case“.

Zusätzlich wird einiges an Werkzeug benötigt:

– Lineale
– ein runder Silikonschlauch
– ein Heißluftföhn
– Säge oder Rohrabschneider
– Handschuhe
– Biegevorrichtung
– Entgrater und/oder Schleifpapier

Darauf muss geachtet werden:
Die Fittings

Die Fittings (auch: Fittinge) MÜSSEN zu den von euch gewählte Acryltubes passen. Gängige Maße sind 16/12 mm, was einem Außendurchmesser von 16mm und einem Innendurchmesser von 12 mm entspricht), sowie 13/10mm. Verwendet ihr dickere Tubes? Dann entscheide euch für die größeren Fittings.
In unserem Falle ist der zur Verfügung stehende Platz aufgrund des SmallForm Factor Build sehr begrenzt, daher entschieden wir uns für den kleineren Durchmesser. Dieser macht, insbesondere in einem kleineren System, auch den optisch stimmigeren Gesamteindruck.

Zusätzlich unterscheidet man bei den Fittings zwei Arten: Push In- und Kompressions-Fittings. Allgemein gilt: Am besten Tubes und Fittings vom gleichen Hersteller kaufen damit deren Durchmesser zusammen passen und es keine Lecks gibt!

Push In Fittings (hier: EK HD) besitzen 2 O-Ringe. Hier werden die Tubes einfach hineingedrückt um eine luftdichte Versiegelung zu erzielen. Diese sind günstiger, die Tubes können aber einfach aus dem Anschluss herausgezogen werden. Daher sind Push In Fittings nicht sehr sicher beim Transport und anfälliger für Lecks.

Kompressionsfittings (EK HDC) bestehen aus dem Fitting mit einem O Ring sowie einer Überwurfmutter mit O-Ring. Die Überwurfmutter wird mit dem O-Ring fest an dem Acrylrohr verschraubt, was das Herausziehen bzw. Lösen der Tube aus dem Anschluss verhindert. Kompressionsfittings sind wesentlich sicherer und sehen außerdem cleaner aus, weshalb wir sie in diesem Build verwenden.

Die Tubes

Am Markt dominieren zwei Arten von Tubes: Acrylrohre und Tubes aus PETG. Acryl ist hierbei die klarere, also durchsichtigere Variante, ist jedoch in der Handhabung, vor allem beim Erhitzen und Biegen, die schwerer zu verwendende Variante. Daher haben wir uns für Tubes aus PETG entschieden. Diese sind wesentlich leichter zu verarbeiten und bieten ein beinahe gleichwertiges Ergebnis.

Das Ausmessen

Hier ist besonders präzises Arbeiten nötig. Vor allem die Möglichkeit, die verwendeten Lineale im dreidimensionalen Raum gegeneinander Verschieben zu können, ohne die Winkel zu verändern, ist besonders Wichtig. Daher verwenden wir hier das Monsoon Bending Kit, um eine perfekte Installation sicherzustellen. Alternativ kann aber auch mit einem stabilen, biegbaren Draht improvisiert werden. Generell gilt: Ausmessen IMMER von der Mitte eines Fittings zur Mitte des anderen Fittings.

 

Anschließend werden die ermittelten Maße auf die Biegevorrichtung (Brett mit Papier) übertragen. Wichtig: Die Tubes müssen ein Stück in das Fitting hinein ragen – diese Distanz miss mit einberechnet werden. Bei den von uns genutzten EK HDC Fittings reichen die Tubes ca. 8mm in das Fitting – im Bild oben müssen also an jedem Ende 8mm zur Länge des Tubes addiert werden.
Hier gilt generell: Besser die Tubes ein wenig zu lang lassen – Kürzen kann man immernoch 🙂

Die Tubes erhitzen

Um die Rohre in die gewünschte Form biegen zu können, müssen diese erhitzt werden. Hierzu verwenden wir unseren Heißluftföhn. Damit beim Erhitzen keine Knicke in den Tubes entstehen, führen wir den Silikonschlauch durch die Tube -so behält diese auch ihre runde Form. Achtung: Um Verbrennungen zu vermeiden – bitte Handschuhe tragen!

Nun wird die Tube mit dem Fühn auf einer Länge von ca 5 – 8 cm erhitzt. Dabei muss das Rohr ständig gedreht werden, damit die Tube rund herum gleichmäßig heiß ist. Hier ist der richtige Abstand zum Föhn entscheidend: Wird die Tube zu heiß, entstehen Hitzeblasen! Beginnt die Tube sich unter ihrem eigenen Gewicht zu biegen, hat sie die ideale Temperatur und kann nun in den zuvor abgemessenen Winkel gebogen werden.

Biegen der Tubes

Hierzu legen wir die erhitzten Tubes in den Winkel auf der Biegevorrichtung und biegen sie in die gewünschte Form. Dies funktioniert natürlich auch freihändig, allerdings ist es dann sehr schwer, exakte Gradzahlen gleichmäßig zu biegen. Ist die Tube gebogen, lassen wir diese vollständig auskühlen. Sobald sie erkaltet ist, ziehen wir den Silikonschlauch heraus.

Zuschneiden und entgraten

Anschließend kann die Tube auf die gewünschte Länge geschnitten werden. Hierzu verwenden wir entweder eine kleine Handsäge oder einen Rohrabschneider – beides ist in jedem Baumarkt erhältlich. Der Rohrabschneider bietet den Vorteil, dass immer ganz gerade Schnitte erzeugt werden, was beim Sägen von Hand nicht immer der Fall ist. Nach dem Schneiden müssen die Tubes mit einem Entgrater oder Schleifpapier entgratet werden, damit beim anschließenden einführen in die Fittings die O-Ringe (Gummieinlagen) nicht beschädigt werden und keine Lecks entstehen können.

 

Einbau der Tube

Zuerst wird die Überwurfmutter auf die Tube gesteckt, anschließend folgt der O-Ring. Nun wird die entgratete Tube auf das Fitting mit dem integrierten O-Ring gesteckt. Zum Schluss wird die Überwurfmutter mit dem O-Ring auf der Tube in das Fitting geschraubt. So entsteht eine doppelte Versiegelung mittels dem O-Ring des Fittings und dem O-Ring der Überwurfmutter.

 

Zum Schluss: Das SSD Cover

Damit unsere SSD optisch perfekt in das Gesamtkonzept passt, versehen wir diese, sowie das I/O-Panel des Mainboards mit einem handgemachten Cover aus Acryl.
Acryl bietet sich zum modden an, da es günstig und relativ einfach zu bearbeiten ist. Für unsere Cover verwenden wir eine 4mm dicke Acrylplatte.

Zuerst messen wir die Maße der SSD und des I/O-Panels aus und übertragen diese auf die Acrylplatte.


Anschließend wird das Acryl mittels eines Lineals und eines Acrylmessers circa zur Hälfte eingeschnitten.
Danach kann das Acryl einfach an der Schnittkante abgebrochen werden.
Nun übertragen wir unser Design auf Vinylfolie und schneiden es mit einem Cutter aus.

Anschließend kleben wir das Muster auf die Acrylplatte

Daraufhin lackieren wird das Acryl mit der gewünschten Farbe (hier: Quietschgelb!) und ziehen die Vinylfolie wieder ab. Perfekt!

Zum Schluss verkleben wir das Cover mit der SSD mittels beideitigem Klebeband

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Um das I/O-Cover in Form zu bringen, verwenden wir zusätzlich den Heißluftföhn.

Wie die Wasserkühlung nun befüllt wird, zeigen wir euch im nächsten Blogbeitrag!

Hier die exemplarische Liste der von uns genutzten Komponenten:

EKWB EkWaterBlocks EK-Supremacy EVO Nickel - Flüssigkühlsystem für CPU im Waterblock-Design - (Socket 754, Socket 940, LGA775 Socket, Socket 939, LGA1156 Socket, Socket AM2, Socket AM2+, LGA1366 Socket, Socket AM3, LGA1155 Socket, Socket AM3+, Socket FM2, LGA1150 Socket, Socket FM2+, LGA2011-3 Socket) (3831109800065)
EKWB EkWaterBlocks EK-Supremacy EVO Nickel (3831109800065)
ArtNr: 2132148D
  • Flüssigkühlsystem für CPU im Waterblock-Design
  • (Socket 754, Socket 940, LGA775 Socket, Socket 939, LGA1156 Socket, Socket AM2, Socket AM2+, LGA1366 Socket, Socket AM3, LGA1155 Socket, Socket AM3+, Socket FM2, LGA1150 Socket, Socket FM2+, LGA2011-3 Socket)