Author Archives: Marvin Klaassen

Weltweit erster modularer MicroLED TV „The Wall“ von Samsung vorgestellt

Von | 11. Januar 2018

Wer bei „The Wall“ instinktiv an die gigantische Mauer aus Game of Thrones denkt, ist nicht nur ein großer Anhänger der Serie sondern zieht auch passende Parallelen zum neuesten Display von Hersteller Samsung. Auf der CES 2018 hat dieser nun den weltweit ersten, modularen und selbstleuchtenden MicroLED TV in einer riesigen 146 Zoll (371cm) Variante vorgestellt und damit einen Grundstein für die Displaytechnologien der Zukunft gelegt.

Mit „The Wall“ hat Samsung auf der CES 2018 ein Zeichen für gewaltiges Innovationspotenzial im Display- und TV-Bereich gesetzt. Neben der Flexibilität bei Größe und Format sowie dem Seherlebnis welches in jeder Hinsicht ausgezeichnet ist, dient der Fernseher auch als zentraler Hub für das Smart-Home.

„Bei Samsung setzen wir alles daran, den Nutzern eine breite Auswahl an innovativen Displaytechnologien für besondere Seherlebnisse zu bieten“, sagt Jonghee Han, President of Visual Display, Samsung Electronics. „als Weltweit erster modularer MicroLED TV für Endverbraucher steht „The Wall“ für einen weiteren Durchbruch. Das Display lässt sich auf jede gewünschte Größe anpassen und setzt Maßstäbe in Sachen Helligkeit, Farbraum, Farbvolumen und Schwarzwerte. „The Wall“ ist der nächste Schritt auf unserer Roadmap mit Displaytechnologien der Zukunft. Und wir freuen uns sehr, unseren Kunden dieses bemerkenswerte Bilderlebnis auf der CES vorstellen zu können.“

Die Innovation von OLED und QLED zu Micro-LED

Mit der Micro-LED Technologie hat Samsung einen neuen Standard für zukünftige Display-Technologien entwickelt. Diese kommt ohne Farbfilter und Hintergrundbeleuchtung aus und übertrifft die herkömmlichen OLED- und QLED-Technologie sowie klassische LED-Displays in Haltbarkeit und Energieverbrauch sowie Leistungsfähigkeit. Die Auflösung soll dabei bei nativen 8K (7680×4320 Pixel) liegen.

Die Evolution uneingeschränkte Größenmodulation

Den eigenen TV in Größe und Format individuell zu gestalten wird Realität. Mit dem modularen Aufbau von The Wall lässt sich der TV an unterschiedliche Raumsituationen und persönliche Bedürfnisse anpassen und ermöglicht so wandfüllende Bildflächen. Der modulare Aufbau ergibt sich durch einzelne, randlose Bildschirmelemente von der Größe eines Smartphones, die zusammengefügt das vollständige Display ergeben.

Der Verkaufsstart für die USA und Asien ist noch für diese Jahr geplant. Wann der Verkauf in Europa starten soll, zu welchem Preis „The Wall“ erhältlich sein wird und wie die Montage ablaufen soll, wird Samsung zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgeben.

HTC Vive Pro: höhere Auflösung und VR ohne Kabelsalat

Von | 9. Januar 2018

Es bewegt sich etwas im Markt für VR-Brillen. Mit der Ankündigung der HTC Vive Pro auf der CES 2018 in Las Vegas möchte HTC nicht nur mehr Pixel und mehr Bewegungsfreiheit, sondern auch die bisher beste VR-Brille bieten.

Vive Pro

Highlight der neuen Version sind zwei 3,5 Zoll OLED-Displays, die mit einer gemeinsamen Auflösung von 2880×1600 Pixeln (1440×1600 pro Auge) bei 90Hz, schärfere Grafik- und Text-Darstellung ermöglichen sollen und damit 78 Prozent mehr Pixel besitzen als das Standardmodell HTC Vice. Für ein verbessertes Mittendrin-Gefühl und gesteigerte Immersion sollen die integrierten, hochwertigen Kopfhörer mit eingebautem Verstärker sorgen.

Besonders für Spielhallenbetreiber oder große VR-Flächen interessant: Mit verbesserten Trackingsensoren für SteamVR Tracking 2.0 werden nun bis zu vier Basisstationen unterstützt, die zusammen eine Trackingfläche von 100 Quadratmetern abdecken.

Laut HTC wurde die Vive Pro „in Bezug auf Ergonomie und Komfort weiterentwickelt, einschließlich eines Drehrads für die optimale Ausbalancierung des Headsets, so dass weniger Gewicht auf der Front des Headsets liegt. Zu den weiteren Verbesserungen gehören Dual-Mikrofone mit aktiver Geräuschunterdrückung und Dual-Frontkameras.“

Welche Möglichkeiten sich mit der zweiten Kamera ergeben und ob Entwickler diese nutzen werden, bleibt abzuwarten. Theoretisch ermöglicht die Doppelkamera Augmented Virtual Reality, indem eine 3D-Ansicht der realen Umgebung mit der virtuellen Realität verschmilzt.

Vive Wireless Adapter kabellose Verbindungen für HTC Vive und Vive Pro

Mit dem Vive Wireless Adapter wird es möglich sein, das VR-Headset kabellos mit dem PC zu verbinden. Somit bietet HTC eine hauseigene Alternative zum vergleichbaren TPCast, einem schon heute verfügbaren Drahtlos-Adapter an. Der Adapter wird die WiGi-Technologie von Intel (60-GHz-Band) nutzen und zu einem bisher unbekannten Preis im dritten Quartal 2018 erscheinen.

„Wireless VR steht seit der Vorstellung der Technologie auf der Wunschliste fast aller VR-Anwender“, so Frank Soqui, Generatl Manager Virtual Reality Group bei der Intel Corporation. „Durch die Zusammenarbeit mit HTC bei der Kommerzialisierung von Intels WiGi-Technologie garantieren wir, dass Wireless VR die anspruchsvollsten Qualitätsstandards für Privatanwender und Geschäftskunden erfüllt.“

„Nur“ eine Evolution oder eine neue Generation der HTC Vive?

Wie der Name des neuen Modells schon erahnen lässt, handelt es sich bei dem neuen „Pro“ Modell nicht um eine vollkommen neue Generation der HTC Vive. Es stellt vielmehr eine verbesserte Version 1.5 mit schärferer Auflösung, verbesserten Eigenschaften des Displays und integriertem Audio dar.

Mit der Vive Pro bietet HTC ein sofortiges Upgrade für alle VR-Enthusiasten und Unternehmen, die die besten Komponenten für Ihr VR-Erlebnis nutzen möchten. User die bereits eine HTC Vive besitzen, sollten sich überlegen ob die Neuerungen lohnenswert für sie sind. Dies wird vor allen Dingen vom bisher unebkannten Preis abhängig sein. Als Einsteiger in die Virtual Reality Welt bietet sich die HTC Vive Pro für State of the Art VR-Erlebnisse an.

Die Veröffentlichung der Vive Pro wird im ersten Quartal 2018 erfolgen – Komplettsets mit Controllern und den neuen Lighthouse Stations folgen später. Die Befreiung von Kabeln durch den Wireless-Adapter ist für das dritte Quartal 2018 geplant.