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reCAPTCHA v3: neue Version ohne Nutzer-Interaktion

Von | 6. November 2018

Die dritte Version von Googles reCAPTCHA API verzichtet auf Rätselaufgaben

Um Missbrauch durch Bots möglichst gering zu halten, bietet Google das Tool reCAPTCHA an. Das Wort CAPTCHA bedeutet „Completely Automated Public Turing Test To Tell Computers And Humans Apart“. Der lange Name basiert auf einer Definition von IT-Experten der Carnegie-Mellon-Universität aus dem Jahr 2000 und sagt quasi schon, worum es geht.
Das auf Javascript basierende CAPTCHA wird in den Quellcode der Website eingebunden und kommt unter anderem bei Registrierungen oder beim Posten von Reviews zum Einsatz. So können beispielweise gefälschte Reviews verhindert bzw. nachträglich entdeckt werden. Um sich als Mensch zu verifizieren, müssen Websitebenutzer bisher Aufgaben lösen und dabei verzerrte Buchstaben entziffern oder bestimmte Objekte auf Fotos erkennen.

Das gängige System hat sich als sehr nützlich aber auch nervig herausgestellt. Da die Überprüfung bei vielen Usern auf Frustration stößt und bestimmte Personengruppen benachteiligt, führen CAPTCHAs häufig zu Nutzungsabbrüchen. Auch für den Menschen werden die CAPTCHAs immer schwerer zu lösen und stellen daher langfristig keine geeignete Lösung dar. Die neue Version; reCAPTCHA v3, soll nun ohne Interaktion seitens der Websitebesucher auskommen und im Hintergrund zwischen Mensch und Maschine unterscheiden. Wer von den Sicherheitsabfragen genervt oder dadurch benachteiligt ist, muss sich künftig also nicht mehr von Aufgaben aufhalten lassen bzw. bestätigen kein Roboter zu sein.

reCAPTCHA v3

reCAPTCHA v3 – Bild: Google

 

Was bietet die neue Version?

An Stelle der bisherigen Interaktion analysiert reCAPTCHA v3 im Hintergrund das Userverhalten und bewertet dieses mit einer Punktzahl. Heraus kommen Werte zwischen 0 und 1. Je niedriger dieser Wert, desto höher die Wahrscheinlichkeit dass die Anfrage durch Bots generiert wurde. Standardmäßig werden Zugriffe ab einem Wert von 0,5 geblockt. Der Betreiber kann die Grenze aber individuell festlegen und reCAPTCHA v3, im Gegensatz zu den Vorgängerversionen, nach seinem Bedarf anpassen.
Zur Nutzung des Wertes stehen drei Möglichkeiten zur Verfügung. Eine Option ist beispielsweise das Festlegen eines Grenzwertes welcher bestimmt, ob ein Nutzer durchgelassen wird oder ob weitere Verifikationen, z.B. in Form einer Zwei-Faktor-Authentifizierung nötig sind. Des Weiteren lässt sich die berechnete Punktzahl auch mit internen Daten, wie Nutzerprofilen und Transaktionshistorien, kombinieren. Außerdem kann die dritte reCAPTCHA-Version anhand der ermittelten Punktzahlen zum maschinellen Lernen und im Zuge dessen zur Vermeidung von Missbrauch beitragen.

„Actions“ ermöglichen bessere Erkennung von Bots

Um Bots effizienter zu identifizieren, führt Google ein neues Konzept namens „Action“ ein. Mithilfe dieser Tags kann der Betrieber wichtige Elemente der Website definieren, was eine Risikoanalyse in spezifischem Kontext ermöglicht. Durch den Verzicht auf Interaktion, kann reCAPTCHA v3 auf mehreren einzelnen Seiten der Website eingebunden werden, was laut Google einen besseren Schutz zur Folge hat.

Viele Vor- aber auch Nachteile

reCAPTCHA v3 verspricht also ein besseres Nutzererlebnis und mehr Sicherheit für Website-Betreiber. Benutzer könnten sich in Zukunft also weniger mit dem Lösen von Rätseln, dafür aber mehr mit Bedenken bezüglich des Datenschutzes beschäftigen. Denn ein solcherart, im Hintergrund funktionierender, Prozess birgt immer auch das Risiko auf Misstrauen zu stoßen. Wie die neue Version sich künftig macht, wird sich also noch herausstellen.

Lenovo ThinkPad P1 | kompakte mobile Workstation

Von | 11. Oktober 2018

Neues ThinkPad P1 überzeugt mit starker Leistung und Design

Der Neuzugang im Hause Lenovo ist die bisher leichteste und dünnste Workstation des chinesischen Herstellers. Da das 15,6-Zoll-Notebook aus Karbonfasern und einer Magnesiumlegierung gefertigt ist, wiegt es nur 1,7kg in der leichtesten Konfiguration. Außerdem zeichnet es sich durch seinen besonders schmalen Display-Rahmen sowie sein hochwertiges Design mit Glas-Touchpad und nahtlos übergehender Tastatur aus.

Lenovo ThinkPad P1

Das ThinkPad P1 – Bild: Lenovo

Top Performance dank leistungsstarken Prozessoren

Besonders interessant ist jedoch natürlich die Leistung des Geräts. Das ThinkPad P1 ist mit Intel Xeon- und Core-Prozessoren der 8. Generation inklusive dem Core i9 erhältlich. Für die besonders gute Performance der mobilen Workstation sorgt zusätzlich eine ISV-zertifizierte Nvidia Quadro Grafikkarte P1000 bzw. P2000. Demzufolge eignet sie sich beispielsweise für aufwendige Bild- und Videobearbeitung sowie das Erstellen von 3D Inhalten für Konstruktion oder Ingenieurswesen.
Hinzu kommen zwei SO-DIMM-Slots mit bis zu 64 GByte RAM und ECC-Support bei den Xeon CPUs. Die neuen SSDs mit NVMe Technologie liefern bis zu 4 TByte Massenspeicher.
Für die Stromversorgung ist das ThinkPad P1 mit einem internen 80-Wattstunden-Akku und einem neuen und besonders kompakten 135-Watt-Netzteil zum schnellen Laden ausgestattet.

Zwei Display-Varianten und optionale IR-Kamera für Windows Hello

Das Display mit IPS-Technik ist in zwei Ausführungen erhältlich. Die Standardoption ist ein Full-HD-Panel mit 300 cd/m² Helligkeit ohne Touch-Funktion und mit 72 Prozent des NTSC-Farbraums. Des Weiteren gibt es gegen Aufpreis ein 4K-Touch-Display mit 400 cd/m² und komplettem Adobe-Farbraum.
Das Thinkpad P1 nutzt 802.11ac WLAN und Bluetooth 5.0. Als Anschlüsse für die Konnektivität stehen außerdem zwei schnelle Intel Thunderbolt-3-Ports, zwei USB-A-Ports mit USB 3.1 Gen. 1 sowie ein HDMI 2.o-Port als Videoausgang zur Verfügung. Hinzu kommen ein Mini-Ethernet-Port, ein Kartenleser und Audio-Anschlüsse. Auch ein SmartCard-Lesegerät ist optional erhältlich. Für die Sicherheit sorgen der standardmäßige Fingerabdrucksensor und ein dTPM 2.o Sicherheits-Chip. Alternativ funktioniert die Anmeldung über die 720p-Webcam als Infrarot-Kamera per Windows Hello.
Als Betriebssysteme stehen Windows 10 Pro, Ubuntu Linux zur Verfügung und Red Hat Linux (zertifiziert) zur Wahl. Mit Xeon-CPUs ist außerdem Windows 10 Pro for Workstations verfügbar.

Perfekt für Webkonferenzen

Dank zwei Mikrofonen mit Geräuschunterdrückung und Privat- und Konferenzmodus eignet sich das ThinkPad P1 perfekt für VoIP-Meetings (Voice-Over-IP). Überdies erleichtert die lichtempfindliche HD-Webcam Online-Konferenzen mit Weitwinkelobjektiv und Face-Tracking. Multimediatasten bieten einfachen und schnellen Zugriff auf alle dafür notwendigen Funktionen.

Lenovo ThinkPad P1 20MD - Core i7 8750H / 2,2 GHz - Win 10 Pro 64-Bit - 16GB RAM - 256GB SSD TCG Opal Encryption 2, NVMe - 39,6 cm (15.6") IPS 1920 x 1080 (Full HD) - Quadro P1000 / UHD Graphics 630 - Wi-Fi, Bluetooth - Schwarz (20MD0001GE)
Lenovo ThinkPad P1 20MD (20MD0001GE)
ArtNr: 4405800D
  • Core i7 8750H / 2,2 GHz
  • Win 10 Pro 64-Bit
  • 16GB RAM
  • 256GB SSD TCG Opal Encryption 2, NVMe
  • 39,6 cm (15.6") IPS 1920 x 1080 (Full HD)
Lenovo ThinkPad P1 20MD - Core i7 8850H / 2,6 GHz - Win 10 Pro 64-Bit - 16GB RAM - 512GB SSD TCG Opal Encryption 2, NVMe - 39,6 cm (15.6") IPS 1920 x 1080 (Full HD) - Quadro P2000 / UHD Graphics 630 - Wi-Fi, Bluetooth - Schwarz (20MD000NGE)
Lenovo ThinkPad P1 20MD (20MD000NGE)
ArtNr: 4405801D
  • Core i7 8850H / 2,6 GHz
  • Win 10 Pro 64-Bit
  • 16GB RAM
  • 512GB SSD TCG Opal Encryption 2, NVMe
  • 39,6 cm (15.6") IPS 1920 x 1080 (Full HD)

BARCO ClickShare CSE-200: einfach kabellos präsentieren

Von | 11. Oktober 2018

Präsentationssystem für dynamische Meetings

Das drahtlose Präsentationssystem BARCO ClickShare CSE-200 eröffnet neue Möglichkeiten der Gestaltung von Besprechungen. Dank drahtloser ClickShare-Technologie kann man Inhalte einer Präsentation einfach, ohne große Vorbereitung und vor allem ohne nervigen Kabelsalat teilen. Mit dem zugehörigen ClickShare Button, einem USB-Gerät, ist die Verbindung mit der Videotechnik des Konferenzraums für jeden Anwesenden möglich.

BARCO Clickshare CSE-200

BARCO ClickShare CSE-200 und ClickShare-Button – Bild: BARCO

Einfache und intuitive Bedienung

Zur Darstellung von Präsentationen verbindet man lediglich die Base-Unit über HDMI mit dem zentralen Bildschirm und steckt den ClickShare-Button in den USB-Port des PC oder MAC. Anschließend ist nur ein Klick des Buttons nötig, um den Bildschirminhalt des verbundenen Gerätes in Full-HD auf den Präsentationsbildschirm zu übertragen. Die CSE-Base Unit ermöglicht dabei das gleichzeitige Präsentieren zweier Benutzer und fördert somit die Zusammenarbeit. Da keine vorherige Installation erforderlich ist, kann auch jeder Gast sich einfach und unkompliziert zuschalten. Ebenso einfach ist die Verbindung, mit einmaligem Drücken des Buttons, auch wieder getrennt.
Im Lieferumfang sind zwei ClickShare-Buttons vorhanden, es besteht aber die Möglichkeit insgesamt bis zu 16 Geräte zu verbinden. Auch Smartphones können per kostenloser App als weitere Buttons fungieren. Zudem ist die Übertragung dank AirPlay-Unterstützung für IOS auch ohne App verfügbar.

Sicheres und effizientes Teilen mit Clickshare CSE-200

Um auch Anforderungen größerer Unternehmen gerecht zu werden, verfügt der Clickshare CSE-200 über erweiterte Sicherheitsfunktionen. Diese können je nach Anforderung auf eine von drei vordefinierten Stufen festgelegt werden. Neben Verschlüsselung, Verwaltung von Anmeldeinformationen und http-Protokoll besteht die Möglichkeit die SSID aus dem Netzwerk der Basisstation auszublenden.
Des Weiteren kann man den Startbildschirm, der angezeigt wird, wenn keine Geräte verbunden sind, bearbeiten. Besonders wenn Gäste zu Konferenz eingeladen sind, ist dies von Vorteil. Anstatt der voreingestellten Bedienungsanleitung von BARCO, kann so beispielsweise das Firmenlogo eingeblendet werden.
Damit kein Chaos durch zu viele gleichzeitige Nutzer entsteht, hat BARCO das Gerät mit einer zentralen Verwaltung ausgestattet. So kann festgelegt werden, welche Nutzer in welcher Reihenfolge ihre Inhalte teilen können.
Außerdem von Vorteil ist die Reichweite von bis zu 30m zwischen Base-Unit und ClickShare-Button. Somit sind Präsentationen auch in größeren Tagungsräumen einfach und unkompliziert möglich.

Neue AVM FRITZ!Box 7530 mit Supervectoring

Von | 20. September 2018

Die neue FRITZ!Box bringt rasantes Tempo ins Heimnetz

Mit der Fritz!Box 7530 hat AVM seinen ersten Mittelklasse-Router mit Supervectoring-35b-Modem auf den Markt gebracht. Das neue Modell war bisher nur über 1&1 als sogenannter Homeserver + erhältlich. Seit der IFA 2018 ist der Router auch im freien Handel als günstiges Einstiegsmodell verfügbar.
Während mobiles Surfen im 4G- und bald sogar im noch schnelleren 5G-Netz für immer mehr Geräte verfügbar wird, haben die meisten Haushalte bisher nur einen langsameren DSL-Anschluss. Dabei greifen oft viele technische Geräte gleichzeitig über WLAN auf das Netzwerk zu, wobei ausreichend Datengeschwindigkeit nicht immer für alle Geräte gleichzeitig verfügbar ist.
Wie bisher nur deutlich teurere Geräte, ermöglicht die FRITZ!Box 7530 dank VDSL-Supervectoring eine Internetgeschwindigkeit von bis zu 300 MBit/s an jedem DSL-Anschluss. So verbindet die FRITZ!Box alle netzfähigen Geräte im Heimnetzwerk und sorgt mit Gigabit-LAN, VoIP-Telefonanlage und USB 3.0 für eine vielseitige Kommunikation.

AVM FRITZ!Box 7530

AVM FRITZ!Box 7530 – Bild: AVM

 

Mesh-Systeme für größeres WLAN-Netz mit FRITZ!Box 7530

Mit seiner Multi-User MIMO WLAN-Ausstattung (gleichzeitige Übertragung mehrer Datenströme) ist der Router ideal für ein Heimnetz mit einer hohen Anzahl an WLAN-Geräten. Denn dank Dual-WLAN werden zwei Netze bereitgestellt, wodurch insgesamt Datenraten von bis zu 1.266 MBit/s erreicht werden können. Dabei verschiebt die FRITZ!Box 7530 Geräte per Band-Steering auf das aktuell schnellste Frequenzband.
AVMs neuester Router ist mit dem Update auf FRITZ!OS 7 Mesh-kompatibel. In Kombination mit Produkten der Serien FRITZ!WLAN Repeater und FRITZ!Powerline besteht daher die Möglichkeit ein leistungsstarkes Mesh-WLAN aufzubauen. Somit ensteht ein einheitliches Funknetz mit maximaler Leistung, das mit nur einem Passwort zugänglich ist.

Vielseitige Telefonie- und Multimedia-Optionen

An der Rückseite der FRITZ!Box befinden sich vier LAN-Ports mit Gigabit-Tempo, sowie ein USB 3.0-Port für Drucker und Speichermedien. Außerdem ermöglicht die DECT-Basisstation die Anmeldung von bis zu sechs Schnurlostelefonen, sowie den Anschluss eines Analog-Telefons. Des Weiteren stehen dem Nutzer neben mehreren Anrufbeantworter, praktische Funktionen wie lokale und Online-Telefonbüchern zur Verfügung.
Die DECT-Basisstation ist überdies in der Lage, Smarthome-Geräte wie beispielsweise Heizkörperregler und schaltbare Steckdosen der Serie FRITZ!DECT zu steuern.
Angeschlossene USB- sowie Onlinespeicher bringen per integriertem Mediaserver mit NAS-Anbindung gespeicherte Medien wie Musik und Filme ins Heimnetz, welche dann beispielsweise mittels Smartphone oder Tablet an Wiedergabegeräte verteilt werden können. Kurzum dient die FRITZ!Box 7530 also als leistungsfähige Platform für Streaming, Video on Demand oder IPTV.
Summa Sumarum bietet die FRITZ!Box viele komfortable Funktionen und das mit einem sparsamen Stromverbrauch von nur 6 Watt.

Apple iPhone Xs, Xs Max und Xr: Drei neue Modelle ab 21.9.

Von | 13. September 2018

Update: iPhone Xs und Xs Max, sowie Xr vorgestellt

Gestern Abend, am 12. September, fand nun Apples lang erwartete Keynote im kalifornischen Cupertino statt. Wie erwartet wird es neben einer neuen Version der Apple Watch drei neue iPhones geben. In der minutiös getakteten Show wurden die beiden direkten Nachfolger des iPhone X, mit den Namen iPhone Xs und Xs Max enthüllt. Sie heißen also wie bereits vorausgesagt. Das dritte vorgestellte Smartphone wird dagegen den Namen iPhone Xr tragen.
Wie bereits vorab berichtet, haben die beiden iPhone Xs ein hochwertiges OLED-Display. Das iPhone Xs, wie auch sein direkter Vorgänger, mit 5,8 Zoll Bildschirmdiagonale, die Max-Version mit 6,5 Zoll. Auch das LCD-Display des iPhone Xr ist, wie erwartet, 6,1 Zoll groß.

iPhone Xs, Xs Max und Xr – Bild: Engadget

Neue Farben und hohe Preise

Des weiteren keine Überraschung sind die Farben der neuen iPhones. Xs und Xs Max werden wieder in gold erhältlich sein. Damit ist die Farbe auch die einzige nennenswerte äußerliche Änderung. Ansonsten wird das Design des iPhone X, mit nahezu randlosem Bildschirm beibehalten. Der Rahmen besteht nach wie vor aus poliertem Edelstahl, die Rückseite aus Glas.
Mit einer Flüssigkeitsdichtigkeit nach IP68 sollen die Smartphones in 2m Tiefe mindestens 30min aushalten und sogar Salzwasser schadlos überstehen.
Besonders hoch angesiedelt sind die Preise der neuen iPhone Generation. Vorbestellbar sind die neuen Smartphones ab dem 14. September in der günstigsten Variante für 1.149€ (iPhone Xs) bzw. 1.249€ (iPhone Xs Max). Die etwas günstigere und in sehr knalligen Farben daherkommende LCD-Version Xr liegt bei 849€ in der kleinsten Speichervariante. Erhältlich sind iPhone Xs und Xs Max dann ab dem 21. bzw. Xr ab dem 26. September.

Neuer A12-Prozessor und bis zu 512GB Speicher

Die wichtigste Hardware-Neuerung ist Apples sogenannter A12-Bionic-Chip, der sowohl deutlich schneller, als auch energiesparender sein soll.
Alle drei neuen Modelle besitzen keinen Home-Button mehr und lassen sich stattdessen durch die Gesichtserkennung Face ID entsperren.
Ebenfalls wie vorausgesagt, sind iPhone Xs und Xs Max mit 12-Megapixel Dual-Kamera und zusätzlichem Tele-Objektiv ausgestattet. Dies ermöglicht ein physisches und nicht nur digitales Zoomen. Das iPhone Xr dagegen, kommt mit einer einfachen 12-Megapixel-Kamera, nur mit Weitwinkel-Objektiv aus.
Neu bei Apple wird nun, wie bei der Konkurrenz schon seit Jahren, DualSIM unterstützt. Allerdings erlaubt der Hersteller nur den Einsatz einer SIM-Karte, der zweite Tarif muss beim Mobilfunkanbieter über eine eSIM gebucht werden. Damit sind Kunden an die spärlichen und nicht sehr günstigen eSIM-Angebote der Anbieter gebunden.
Noch unklar ist die genaue Akkukapazität. Gerüchten zufolge wird sie aber auf dem Niveau des Vorgängers bleiben. Leider ist aber, entgegen der Erwartungen, nach wie vor kein Schnelllade-Netzteil im Lieferumfang enthalten.

Kurz vor der offiziellen Vorstellung kursierten angebliche Preise und Bilder des neuen iPhone XS

Am 12. September stellt Apple im Steve Jobs Theater in Cupertino die neue iPhone-Generation vor. Kurz nach Bekanntgabe des offiziellen Termins für die Vorstellung der neuen iPhones, machen bereits einige Grerüchte die Runde. 9to5mac will unter anderem offizielles Marketing-Material von Apple entdeckt haben. Sowohl den mutmaßlichen Namen als auch ein Bild hat die Seite veröffentlicht. Die Nachfolger des iPhone X sollen demnach mit dem Namen iPhone XS bezeichnet werden, wobei die genaue Schreibweise noch nicht bekannt ist. Sowohl X S als auch Xs wäre möglich.
Erwartet werden zwei neue Modelle mit jeweils 5,8 bzw. 6,5 Zoll großem OLED-Display. Die größere Version soll dem Bericht zufolge nicht wie zuvor den Zusatz „Plus“ erhalten, sondern iPhone XS Max heißen. Die Seite beruft sich hierbei auf Quellen, die Apples Marketing-Abteilung nahe stehen sollen. Ein drittes Modell, mit möglichem Namen iPhone 9 und 6,1 Zoll LCD-Display, wird Apple wohl zusätzlich vorstellen.

Erschwinglichere Preise und größere Farbauswahl?

Während das iPhone X nur in schwarz und silber erhältlich ist, bestätigt das geleakte Bild, dass es das neue Modell auch in gold geben wird. Um die Attraktivität der günstigeren Version mit LCD-Display zu steigern, soll es sie außerdem in verschiedenen, bunten Farben geben. Darunter zum Beispiel orange und blau.
Interessant sind natürlich auch die Preise der neuen iPhone-Generation. Diese werden laut dem Blog Macerkopf im Vergleich zu den Vorgängern wieder etwas sinken. iPhone XS und XS Max sollen demnach in Deutschland ab 909€ bzw. 1149€ erhältlich sein. Das günstigere iPhone 9 wird wohl für Preise ab 799€ verkauft werden.

iphone xs

Das neue iPhone XS – wieder in gold – Bild: Dimensiva

 

Verbesserungen bei Geschwindigkeit und Kamera

Laut Apple-Analyst Ming-Chi Kuo, sind alle drei neuen iPhones erstmals mit dem von Apple entwickelten A12-Prozessor ausgestattet. Dieser wird sehr wahrscheinlich erstmals im 7-Nanometer -Verfahren gefertigt sein. Hinzu kommen für die OLED-Modelle iPhone XS und XS Max 4GB Arbeitsspeicher, sowie 3GB für das LCD-iPhone.  Damit soll sich die neue Generation vor allam durch verbesserte Geschwindigkeit auszeichnen. Ebenso verbessern, soll sich die Kamera. Wie schon beim Vorgänger, wird es wieder eine Dual-Kamera geben. Die günstigere Version soll, vermutlich um den Kaufanreiz für die hochwertigeren Modelle zu steigern, nur mit einer einfachen Kamera ausgestattet sein.
Eine weitere erwartete Neuerung ist eine Dual-SIM Version. Diese wird allerdings vorerst nur in bestimmten Regionen erhältlich sein. Entgültig weg fällt wohl der Fingerabdruck-Sensor. Das iPhone XS ist vermutlich nur noch mit der Gesichtserkennung Face ID zum Entsperren ausgestattet.

Wenig Neuerung beim Design erwartet

Wie auf den geleakten Bildern erkennbar, ist das Display wieder nahezu rahmenlos verbaut. Auch die Rückseite aus Glas wird beibehalten. Sie ermöglicht also weiterhin ein kabelloses Aufladen.
Das LCD-Modell hat vermutlich einen dickeren Rand als das iPhone XS. Außerdem auch einen Aluminium- statt Edelstahl-Rahmen.
Wie von vielen sehnlich erwartet, ist diesmal ein Lightning auf USB-C Kabel im Lieferumfang enthalten. Ebenso endlich auch ein 18 Watt-Netzteil, das somit schnelleres Laden als bisher ermöglicht.
Nach der offiziellen Vorstellung ist die Vorbestellung des iPhone XS vermutlich ab dem 14. September möglich.

Apple iPhone X, 64 GB, Spacegrau - 4G LTE Advanced und GSM - 64GB - Super Retina HD 5.8" mit 2436 x 1125 Pixel (458 ppi) - 12 Megapixel (7 MP Vorderkamera) - Farbe Spacegrau (MQAC2ZD/A)
Apple iPhone X, 64 GB, Spacegrau (MQAC2ZD/A)
ArtNr: 3746247D
  • 4G LTE Advanced und GSM
  • 64GB
  • Super Retina HD 5.8" mit 2436 x 1125 Pixel (458 ppi)
  • 12 Megapixel (7 MP Vorderkamera)
  • Farbe Spacegrau
Apple iPhone X, 256 GB, Silber - 4G LTE Advanced und GSM - 256 GB Speicher - Super Retina HD 5.8" mit 2436 x 1125 Pixel (458 ppi) - 12 Megapixel (7 MP Vorderkamera) - Farbe Silber (MQAG2ZD/A)
Apple iPhone X, 256 GB, Silber (MQAG2ZD/A)
ArtNr: 3746250D
  • 4G LTE Advanced und GSM
  • 256 GB Speicher
  • Super Retina HD 5.8" mit 2436 x 1125 Pixel (458 ppi)
  • 12 Megapixel (7 MP Vorderkamera)
  • Farbe Silber

 

Canon EOS M50 ist Top Einstiegs-Kamera

Von | 12. September 2018

Die EOS M50 ist die erste DSLM-Kamera mit 4K-Video des japanischen Herstellers

Lange hatte Canon Schwierigkeiten auf dem Markt der spiegellosen Systemkameras Fuß zu fassen. Mit der EOS M50 will der Hersteller nun endlich die Konkurrenz einholen. Sie ist Canons erste DSLM-Kamera mit 4k-Video-Modus. Außerdem ist die Systemkamera vergleichsweise günstig. Sie bietet aber trotzdem hohes Tempo, eine gute Bildqualität und eine insgesamt gute Austattung. Auch aufgrund einiger weiterer Features, wie dem Automatikmodus, eignet sich der Neuzugang unter den DSLM-Kameras also gut für Anfänger.

EOS M50 frontal

Die Canon EOS M50, hier in schwarz – Bild: Canon

Mehr Leistung mit neuem Bildprozessor

Die neue Sytemkamera aus dem Hause Canon ist mit einem APS-C-Sensor ausgestattet und hat eine maximale Auflösung von 24,1 Megapixeln. Außerdem verfügt sie über einen schnellen Digic 8-Prozessor und einen elektronischen OLED-Sucher.
Während das Filmen in 4K bei der Konkurrenz schon Standard war, blieb diese Bildqualität bei Canon bisher den teuren Spiegelreflex-Modellen vorbehalten. Nun folgt die Canon EOS M50 endlich dem Beispiel ihrer Profi-Geschwister, Canon EOS-1D X Mark II und Canon EOS 5D Mark IV. Praktisch sind auch der Mikrofoneingang und das integrierte Stereomic, welche auch das Interesse von Bloggern wecken dürften.
Die Übertragung von Bildern, zum Beispiel auf Smartphone oder Tablet, ist einfach per WLAN, NFC und Bluetooth möglich. Durch Auflegen des Smartphones auf die Kamera wird eine Verbindung per Bluetooth und WLAN hergestellt. Mit einer für Android und IOS erhältlichen App können so einfach Bilder übertragen werden. Die EOS M50 ist damit auch per Smartphone fernauslösbar.

Leicht und kompakt

Dank leichtem Kunsttoffgehäuse und 15-45mm Standardobjektiv wiegt die EOS M50 nur etwa 500g und liegt gut in der Hand. Die im März 2018 vorgestellte spiegellose Kamera hat außerdem einen schwenk- und klappbaren Touchscreen mit drei Zoll Diagonale. Dieser ist um 180 Grad drehbar und bietet z.B. die Möglichkeit sich selbst vor der Kamera zu sehen.

EOS M50

Die Canon EOS M50, mit praktischem, dreh-und schwenkbares Display – Bild: ValueTech

Eine gute Entscheidung für Einsteiger

Besonders die 4K-Auflösung, ein schneller Autofokus und eine Bildrate von bis zu 10,1 Bildern pro Sekunde zeichnen die EOS M50 aus. Auch das super leichte Gewicht, die geringe Größe und das flexible Display sind sehr praktisch.
Insgesamt wird die EOS M50 vielleicht nicht allen Ansprüchen eines Profis gerecht. Dank einfacher Handhabung und günstigem Preis ist sie für Anfänger jedoch empfehlenswert.