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Tech-Support-Scam: Betrüger verwenden neue Masche zur Abzocke

Von | 22. Oktober 2018

Tech Support ScamGeneration Z wird immer öfter Opfer von Tech-Betrügereien:

Der Enkeltrick, welcher mitttlerweile jedem bekannt sein dürfte, ist veraltet. Nun nutzen die Betrüger eine neue Masche. Junge Menschen werden durch sogenannten „Tech Support Scam“ abgezockt. Doch was ist der „Tech Support Scam“ und wie kann man sich dagegen Schützen?

Tech Support Scam: Enkeltrick 2.0

Wie beim Enkeltrick wird beim „Tech Support Scam“ eingangs  das Vertrauen der Opfer gewonnen. Der Unterschied hierbei ist jedoch, dass der Betrüger sich nicht als Enkel, sondern als Service-Mitarbeiter eines Technologie Unternehmens ausgibt.

Beispiel:

Ein PC Nutzer bekommt einen unaufgeforderten Anruf von einem fadenscheinigen Microsoft-Support Mitarbeiter. Dieser stellt dann die Behauptung auf, dass der Computer des Angerufenen von einem Virus infiziert sei.

Freundlichst bittet dieser dann darum, so schnell wie möglich eine vermeintliche „Sicherheitssoftware“ zu installieren. Wer an diesem Punkt nicht schnell genug bemerkt, was gerade passiert und dem Betrüger glauben schenkt, tappt in die Falle.

Anstatt einer Sicherheitssoftware, installiert der Betrüger Spionagesoftware auf dem Rechner. Das Ziel sind Kreditkarteninformationen und Passwörter.

Je nachdem kann der Betrüger auch noch am Telefon Geld für „Service-Leistung“ fordern.

Jedoch werden die Opfer nicht in allen Fällen angerufen, in Folge dessen kursieren auch einige Fälle im Netz, welche sich auf E-Mails, Pop-Up Fenster und Browser Weiterleitungen berufen.

Microsofts Stellungnahme zum Tech-Support Scam:

„Microsoft führt unter keinen Umständen unaufgefordert Telefonanrufe durch, in denen angeboten wird, ein schadhaftes Gerät zu reparieren oder persönliche oder finanzielle Daten angefordert werden. Jegliche Kommunikation mit Kunden wird durch diese selbst initiiert. Microsoft kontaktiert Nutzer nicht ungefragt telefonisch, um über neue Sicherheitsupdates zu informieren.“

Quelle: https://support.microsoft.com/de-de/help/4013405/windows-protect-from-tech-support-scams

Junge Menschen sind rezeptiv im Bezug auf Tech Support Scam:

Die Betrüger machen sich die Leichtgläubigkeit der jungen Generation zum Vorteil. Viele von den sogenannten „Millennials“ sind sehr empfänglich für solche Betrügereien. Auch wenn die Taktik nicht brandneu ist, zeigt eine Studie der Firma Microsoft einen beängstigenden Aufwärtstrend. Im Jahr 2017 wurden laut Microsoft ca. 52 % der Internetnutzer zum Opfer von Scam-Versuchen. Vor zwei Jahren ließen sich ungefähr 7 % der Leute auf die Masche ein, im folgenden Jahr waren es bereits 13 %.

Auf die Frage einer tatsächlichen finanziellen Einbuße antworteten immerhin nur 4 % der Befragten mit „Ja“.

Das wichtigste Ergebnis der Studie war, dass ein bewusster Umgang mit dem Internet und ein junges Alter nicht die Anfälligkeit senken. Von den Opfern, bei welchen ein tatsächlicher Schaden entstanden ist, waren eine Mehrheit von geschlagenen 76 % jünger als 38 Jahre. Dies wäre eigentlich eine Altersgruppe von welcher man ausgeht, dass sich diese sehr gut mit den Digitalen Medien auskennt.

Wie kannst du dich Schützen?

Mit einem vorsichtigen und aufmerksamen Verhalten beim Surfen lässt sich bereits viel Verhindern. Man kann nie mit genauer Sicherheit sagen, wo ein Betrüger lauert:

  • Pop-Ups nicht aufrufen und keine Angezeigten Telefonnummern anrufen.
  • Unaufgeforderte Telefonanrufe von angeblichen „Mitarbeitern“ bekannter Unternehmen nicht annehmen. (Microsoft tätigt keine unaufgeforderten Anrufe, der Kunde selbst initiiert einen Kontakt mit Microsoft).
  • Niemals Dritten die Kontrolle über den Computer geben.
  • Im Falle eines Betruges, können diese bei Microsoft unter folgendem Link gemeldet werden. (microsoft.com/reportascam)

Wie gehe ich vor, wenn es bereits zu Spät ist?

  • Alle Anwendungen, welche Sie auf Anraten der Betrüger installiert haben umgehend wieder deinstallieren.
  • Führen Sie eine komplette Überprüfung mit dem Windows Defender oder einem anderen anerkannten Antivirenprogramm durch.
  • Ändern Sie alle Kennwörter.
  • Stornieren Sie auf der Stelle alle eventuellen Zahlungen an die Betrüger mit der Hilfe Ihres Kreditinstitutes.
  • Überwachen Sie die Anmeldeaktivität. Verwenden Sie die Windows Defender Firewall zum Blockieren des Datenverkehrs mit Diensten, welche Sie normalerweise nicht Nutzen.
  • Betrug und Betrugsversuche direkt bei der Polizei zur Anzeige bringen.

Fazit:

Alles in allem kann gesagt sein, dass ein vorsichtiges Verhalten beim Surfen sehr viel ausmachen kann. Im Falle eines Anrufes denken Sie bitte daran, dass kein Unternehmen die Kunden von sich aus anruft um über Updates o.ä. zu informieren.

Gerade die jüngeren Internetnutzer sollten vorsichtig sein, im Bezug auf Pop Ups oder Links. Beachten Sie die oben beschriebenen Vorgehensweisen im Bezug auf den Tech Support Scam. Sollten Sie einen Anruf o.ä. erhalten, dann melden Sie den Vorfall so schnell wie möglich der Polizei und wenden Sie sich an Microsoft.

 

 

 

 

Intel Core i9-9900K | Die neuen Prozessoren für Gamer

Von | 12. Oktober 2018

Neue Intel CPUs enthüllt:

Am 19.10.2018 released  Intel drei neue Prozessoren. Das neue Spitzenmodell ist der „Intel Core i9-9900K“. Die zwei weiteren Prozessoren der neunten Generation sind zum einen der Prozessoren„Intel Core i5-9600K“ und zum anderen der „Intel Core i7-9700K“.

Die neuen CPUs sollen vor allem mit mehr Takt und Kernen bei gleichbleibender TDP punkten. Mit den neuen Prozessoren laufen die aktuell beliebtesten Games wie z.B. Fortnite oder PUBG im Testsystem mit 220 FPS und bei CS:GO sogar mit 440 FPS. Somit erreicht Intel eine Steigerung von 10 % der FPS-Rate im Vergleich zum Vorgänger. Eine so enorme FPS Rate bringt jedoch nur den Hardcore-Gamern unter euch etwas, da es für „normale Spiele“ uninteressant ist. Außerdem benötigt man zusätzlich einen speziellen Monitor mit entsprechend hoher Bildwiederholrate, um von einem flüssigeren Bild zu profitieren.

Aber nicht nur die Zocker unter euch profitieren von der deutlichen Leistungssteigerung, auch für die Videobearbeitung soll der Leistungszuwachs bis zu 30% betragen.

Technik:

Im Gegensatz zum Core i5-9600K , welcher nur über 6 Kerne verfügt, haben der Core i9-9900K und der Core i7-9700K acht Kerne zur Verfügung. Die grundsätzliche Prozessorarchitektur bleibt im vergleich zu den Vorgängern unverändert. Deswegen sind die neuen Prozessoren nur ein Upgrade der „Coffee Lake“ CPUs. Alle drei haben einen relativ hohen Stromverbrauch von 95 Watt.

Der Core i9-9900K ist mit einem Turbotakt von 5,0 GHz ausgestattet. Im gesamten besitzen aber alle drei CPUs einen Grundtakt von 3,6 GHz, d.h. in der Regel können die neuen Prozessoren 3.600.000.000 Rechenoperationen pro Sekunde durchführen. Wem der Basistakt von 3,6 GHz nicht ausreicht, der kann mit dem gratis Tool „Intel Extreme Tuning Utility“ mehr Leistung durch kontrolliertes Übertakten erreichen.

Die große Sicherheitslücke „Spectre“ und „Meltdown“, sei bei den neuen Prozessoren laut Intel geschlossen worden, da diese über einen harten Hardwareschutz verfügen, welcher gegen L1TF und Meltdown V3 schützen soll. Die Spectre V2 Maßnahmen nimmt Intel per Microcode und Software vor.

Technischedaten Prozessoren                                           Quelle:Gamestar.de
Preisangaben:

Großhändler haben die Möglichkeit den i9-9900K  ab sofort für 488 $ je Stück  zu erwerben. Der i5-9600K, ist der günstigste der drei CPUs und liegt bei 262 $. Das Mittelfeld bildet der i7-9700K  mit 374 $. Zu beachten ist hier, dass es sich dabei um Großhändlerpreise handelt. Die offiziellen Preise für den Otto-Normalverbraucher werden sich deutlich davon Unterscheiden. Laut den ersten Preisvergleichen führen erste Händler den i9-9900K derzeit für 599 €, den 9700K für 499 € und den 9600K für 349 €. Weitere Preisangaben sind noch nicht bekannt.

Die Auslieferung der neuen Prozessoren soll am 19. Oktober 2018 beginnen.

 

WD Black NVMe SSD | Kleiner Speicher mit viel Power!

Von | 25. September 2018

SSD

Western Digital bringt mit der „WD Black NVMe SSD„eine neue Highend SSD auf den Markt

Bei diesem Speicherchip zieht Western Digital alle Register. Sie ist über den M2 Slot an das Mainboard anzuschließen und setzt auf das NVMe Protokoll. Deswegen erlaubt die „WD Black NVMe SSD“ eine Leserate von ganzen 3400 MB/s, wenn  man bedenkt, dass das Maximale, was die SATA Schnittstelle bieten kann gerade mal 600 MB/s sind.Für die hohe Schreibgeschwindigkeit von bis zu 2800 MB/s, sorgt ein SLC-Cache den Western Digital „N-Cache 3.0“ nennt. Die Besonderheit hier ist, dass wenn der Zwischenspeicher mal voll sein sollte, hier nicht der SLC zwingend geleert werden muss, sondern einfach auf den TLC Speicher weiter geschrieben wird. Verfügbar sind 250 GB, 500GB und 1 TB. Als Mindestschreibmenge für die 1 TB Variante gibt Western Digital übrigens 600 TB an. Oben drauf gibt es dann noch 5 Jahre Garantie.

Klein und rasend schnell

Die WD Black ist den anspruchvollsten Aufgaben gewachsen. Ein leistungsfähiges Energiemanagement und eine Temperaturregelung verhindern eine übermäßige Wärmeentwicklung und sorgen so für maximale Leistung.

Es ist möglich die Betriebstemperatur und die SMART Attribute der Festplatte zu überwachen. Die als kostenloser Download verfügbare Software „Acronis True Image“ ermöglicht zusätzlich das Klonen von Festplatten und das Sichern von Daten, Anwendungen und Einstellungen. Mit dem WD SSD-Dashboard erhalten Sie also volle Kontrolle.

Die WD Black macht aber mehr Sinn in einem kompletten Highendsystem. Wenn Sie vorhaben sich ein Lowendgerät zusammenzustellen macht eine NVMe nicht sonderlich viel aus. Ihr potential kann nur in einem Highendgesamtpacket voll ausgenutzt werden.

Nachteile gibt es bei NVMe Festplatten eigentlich nur 2. Der erste Nachteil ist der, dass man sich eine potentielle Hitzequelle auf sein Mainboard schraubt. Daher haben Highendboards noch einen M.2 Kühler inklusive Kühlpacks. Ein zweiter Nachteil ist natürlich der Preis. Denn NVMe SSD Speicher ist leider etwas teurer als SATA Speicher, eine flotte SATA SSD mit 500 GB gibt es bereits ab 100 Euro, die WD Black zum Beispiel mit gleicher Kapazität kostet bereits 173 Euro.

Die WD Black NVMe SSD in der 2018er Version ist leistungstechnisch schon ein kleines Monster, 1TB unglaublich schneller Speicher auf so kleinem physikalischen Raum ist schon eine beachtliche Leistung. Auch im Alltag kann man Unterschiede feststellen. Diese sind jedoch nicht so groß wie der Unterschied von einer herkömmlichen HDD zur normalen SATA SSD. Für alle Leute die viele Daten schreiben müssen, viel entpacken müssen oder einfach nur die schnellste Ladezeit bei Games haben möchten, für genau diese Leute lohnt sich die WD Black NVMe SSD. Diejenigen, die das Maximale aus ihrem PC rausholen möchten, sind damit auf jeden Fall gut beraten.

Das neue Toughbook FZ-L1 ist da!

Von | 19. September 2018

Das Toughbook FZ-L1 von Panasonic ist ein neues Tablet für den Einsatz in Lagerhäusern, Einzelhandel, Gastgewerbe und Logistik. Ab Herbst diesen Jahres wird es angeboten und ist in zwei Variationen verfügbar. Zum einen gibt es die WLAN-Variante, welche für 1.166 Euro bald erhältlich ist und zum anderen die LTE-Variante für 1.540 Euro.

Technische Ausstattungen des Panasonic Toughbook FZ-L1

Das Display des Gerätes ist sieben Zoll groß und bietet eine Auflösung von 1.280×720 Pixel. Das besondere am Display ist der integrierte Handschuh- und Regenmodus, welcher viele Vorteile beim Arbeiten unter widrigen Bedingungen bietet. So ist das Tablet beispielsweise auf der Baustelle ganz einfach zu benutzen.

Das Tablet besitzt einen 4-Kern Prozessor (Qualcomm Snapdragon MSM8909), welcher mit 2 GB RAM unterstützt wird. Der interne Gerätespeicher beläuft sich auf 16 GB und ist mit einer einlegbaren SD-Karte erweiterbar (microSD, microSDHC, microSDXC). Auf der Rückseite des Tablets befindet sich eine Kamera, welche Bilder mit einer Auflösung von 8 MP aufnimmt.

Der Kommunikationsbereich des Tablets deckt 2G, 3G, HSPA+, LTE und WLAN ab. Im Nahfunkbereich wurde die NFC-Funktion und die altbekannte Bluetooth-Funktion integriert. Für die mobile Navigation ist ein GPS Tracker verbaut. Einen eingebauten Barcodescanner besitzt es zusätzlich auch noch, dies kann gerade im Bereich der Logistik sehr nützlich sein.

Der Akku ist im Betrieb wechselbar und hat eine Kapazität von 3.200 mAH; mit diesem kommt man also gut durch den Arbeitstag. Das Betriebssystem auf dem FZ-L1, ist das neuste Android 8.1 Oreo.

FZ-L1 Geräteigenschaften

Was hält das FZ-L1 aus?

Da das FZ-L1 für den Arbeitsbereich entwickelt wurde, muss es natürlich sehr Robust konstruiert sein. Durch sein Kunststoff-Case ist das Tablet in der Lage, Stürze aus einer Höhe von bis zu 1,5 Metern problemlos zu überleben. Die standardmäßige technische Militärnorm MIL-STD-810G wird erfüllt. Das Gerät funktioniert bei sehr hohen und niedrigen Temperaturen.

Zusätzlich ist das Gerät wasserdicht und staubsicher. Durch diesen Vorteil erhält das FZ-L1 die Schutzklassifizierung IP 67 (6: staubdicht, 7: Schutz gegen zeitweiliges Untertauchen).

Das Tablet widersteht den anspruchsvollsten Umgebungen eines Logistikzentrums bis hin zum Restaurant, durch seine Robustheit ist es in jedem Arbeitsumfeld sehr nützlich und nicht mehr weg zu denken.

Mini-Playstation Classic von Sony angekündigt!

Von | 19. September 2018

Mini-Playstation 1 bald im Handel

Nach dem Erfolg von den Minikonsolen des Herstellers Nintendo will Sony sich diesen Marktbereich anscheinend nicht entgehen lassen. 45 Prozent kleiner soll die Mini-Playstation, im Vergleich zum Original von 1994 sein. Laut Hersteller sind 20 Spieleklassiker bereits beim Kauf vorinstalliert. Darunter Tekken 3, Final Fantasy VII, Jumping Flash, Ridge Racer Type 4 sowie Wild Arms. Sony will die restlichen Spiele im Verlauf der nächsten Woche bekannt geben. Ob es möglich sein wird, nach dem Verkauf zusätzliche Spiele auf die Konsole zu laden, ist nicht bekannt.    Playstation größenvergleich Größenvergleich (Bild: Sony)

Die Retro-Konsole wird am 3. Dezember 2018 (vor 24 Jahren, wurde an diesem Datum die Originale Playstation in Japan veröffentlicht) in die Ladenregale kommen und das mit einem tollen Preis-Leistungsverhältnis. In Europa kostet das Gerät 99 Euro inkl. Spiele. Der Lieferumfang enthält neben einem HDMI-Kabel auch 2 klassische Playstation Controller. Die zwei Controller haben im Gegensatz zur Konsole jedoch Originalgröße – so ist ein sicheres Handling gewährleistet. Ob auch die Verwendung von alten Orignal-Gamepads möglich ist, erwähnte Sony bisher noch nicht. Strom bekommt das Gerät über einen USB Typ A Anschluss, ein dementsprechendes USB-Kabel befindet sich im Lieferumfang, den Stromadapter muss der Kunde jedoch selbst stellen.

Lieferumfang der Playstation Classic (Bild: Sony)

Auch die Verpackung und das Button-Layout der Playstation Classic ist laut Herstellerangaben ebenfalls an der der ursprünglichen Playstation angelehnt. Der „Open“- Button tauscht allerdings nur die vorinstallierten Spiele aus, das Laufwerk an sich öffnet sich nicht mehr. Zudem hat die Retro-Konsole nicht die Möglichkeit sich mit dem Internet zu verbinden.

Ob das retro Remake genau so erfolgreich wird wie die Nintendo-Vorgänger bleibt abzuwarten. Was jedoch sicher gesagt sein kann ist, dass Sony die Herzen der Retro Liebhaber höher schlagen lassen wird.

  • Veröffentlichung: 3. Dezember 2018
  • Preis: 99€
  • vorinstallierte Spiele: 20
  • Controller: 2

Streamingbox selbst bauen: Chromecast alternative

Von | 13. September 2018

Raspberry PI Platine, Herzstück der Streamingbox

Alles perfekt Streamen ohne TV Stick?

Es ist möglich mit einem Raspberry PI Mini-Rechner selbst eine Streamingbox zu basteln. Der Raspberry PI Rechner kostet ca. gleich viel wie z.B. der Chromecaststick, bietet aber dafür deutlich mehr und umfangreichere Features. Neben dem Mini-Rechner benötigen sie nur eine SD-Karte, ein paar Apps und ca. eine halbe Stunde Zeit für die Einrichtung. Nutzen sie einfach ihr Smartphone oder ihren PC als Client, Server oder Fernbedienung.

Raspberry Pi 3 Model B+ - Einplatinenrechner - Broadcom BCM2837B0 1.4 GHz - RAM 1 GB - 802.11a/b/g/n/ac, Bluetooth 4.2 LE
Raspberry Pi 3 Model B+ (RPI-1373333)
ArtNr: 4138656D
  • Einplatinenrechner
  • Broadcom BCM2837B0 1.4 GHz
  • RAM 1 GB
  • 802.11a/b/g/n/ac, Bluetooth 4.2 LE

Schritt 1: XMBC auf dem Mini-Rechner installieren

Um den Raspberry PI als Medienzentrale nutzen zu können, ist eine bootfähige SD-Karte nötig. Hier für verwenden Sie bitte OpenElec mit XMBC. Nach einer raschen installation, laden sie als erstes das System-Image und verwenden ein tool wie den Win32 Disk Imager.

Starten Sie das heruntergeladene Programm, achten Sie hierbei darauf die OpenElec-Datei mit ein zu binden. Als Speicherort wählen Sie die Speicherkarte aus, welche Sie im Raspberry PI verwenden wollen.

WICHTIG!: Prüfen Sie ihre Einstellungen anschließend nochmals, damit Sie keine externe Festplatte, o.Ä. überschreiben.

Nun ist das Basissystem installiert.

Schritt 2: Einstellen der Streamingbox

Damit Sie später XBMC per Smartphone steuern und Daten Streamen können, müssen noch ein paar Einstellungen vorgenommen werden.

Navigieren Sie dazu nach „System | Settings | Services | UPnP“, dort aktivieren Sie bitte „allow UPnP“ und „share video and music libaries through UPnP“.

Unter der Kategorie „Services“, finden Sie ebenfalls die Optionen „Remote control“ und „Air Play“.

Schalten Sie nun dort „allow programs on other systems to control XBMC“, sowie „allow XBMC to receive AirPlay content“ ein.

Zum Schluss navigieren Sie zu „Services“ und wählen dort „Webserver“ aus, nun aktivieren Sie „allow controller offline XBMC via http“.

Damit sind die Haupteinstellungen eingerichtet.

Schritt 3: Smartphone oder iPhone verbinden

Die Apple User müssen im gegensatz zu den Android Usern keine besonderen Einstellungen vornehmen. Musik kann vom iPhone ganz einfach durch tippen auf den AirPlay Button, an den Rechner gestreamt werden.

Bei Android Geräten ist das Streamen ein bisschen komplizierter, denn es gibt keine AirPlay funktion. Dank Apps wie „BubbleUPnP“ kann dies aber umgangen werden. Die Einrichtung ist recht unkompliziert, tippen Sie auf die funktion „Devices“ und wählen Sie unter „Renderer“ XBMC aus.

Nun können Sie auch von einem Android Gerät Medieninhalte auf das Raspberry PI senden.

Beachten Sie: Da es sich um ein DLNA-Protokoll handelt, wird dies nicht von jeder App unterstützt. Zum Beispiel ist es nicht möglich Audiosignale aus Spotify oder Audible zu Streamen. Jedoch gibt es im Netz für einige Apps passende XBMC-Plugins.

Falls Sie sich zum selbst Bauen einer Streamingbox entschieden haben, finden Sie alle benötigten Produkte in unserem Online Shop.

Tor-Browser Alpha für Android erschienen

Von | 11. September 2018

Tor-Browser, TorProject.

Was kann der Tor-Browser?

Leider ist es technisch sehr schwer, sich frei und Anonym im Internet zu bewegen. Doch zum Glück gibt es eine große Zahl an Freiwilligen, die den sogennanten Tor-Browser entwickeln. Tor bedeutet ausgeschrieben „The Onion Router“, frei übersetzt bedeutet dies „der Zwiebel Vermittlungsknoten“.

Dies hat bildlich mit den vielen Schichten einer Zwiebel zu tun. Verwenden Sie nämlich den Tor-Browser zum surfen, verbindet ihr Gerät Sie nicht direkt mit der Website, welche Sie Besuchen möchten. Sondern ihre Daten durchwandern vorher mehrere Schichten. Dabei benutzt der Browser eine verschlüsselte Verbindung zu einem zufälligen Tor-Rechner. Durch diese erste Verbindung wird eine zweite, verschlüsselte Leitung zu einem weiteren Tor-Rechner zum Datenaustausch genutzt. Durch diese Leitung führt nochmals eine dritte verschlüsselte Leitung. Erst dann kommen Ihre Daten bei der anderen Seite, welche Sie eigentlich Besuchen, möchten an.

Das besondere an dieser Art des Weiterleitens ist, dass der jeweilige Tor-Rechner nicht in die Verschlüsseltendaten des anderen Rechners blicken kann. Das bedeutet keiner der Tor-Rechner weiß gleichzeitig wer Sie sind, noch wohin Sie surfen. Wenn der Rechner also überwacht werden sollte, könnte er diese Informationen niemals Preis geben. Man ist also durch die Nutzung des Tor-Netzwerkes weitestgehend anonym.

Tor-Browser, TorProject.

Der Tor-Browser nun auch für Android:

Das Netzwerk Tor war bisher nur für die Desktop-Betriebssysteme verfügbar. Doch nun ist die erste Alpha-Version auch im Google Play Store verfügbar, eine angepasste Variation für Smartphones mit dem Betriebsystem Android.

Damit Tor auf dem Smartphone nutzbar ist, benötigt man die Proxy-Applikation Orbot. Hierbei handelt es sich um eine Anwendung, welche dem Nutzer ermöglicht sich ins Tor-Netzwerk einzuwählen.

Die finale Tor Version soll kommendes Frühjahr erscheinen, bis dahin wollen die Entwickler die Zusatz-App Orbot überflüssig machen.

Keine iOS-Version geplant:

Die Alpha für Android ist der erste mobile Version von Tor. Jedoch ist laut den Entwicklern aktuell keine iOS-Version in Planung. Wir empfehlen für iPhone-Nutzer, welche trotzdem Anonym surfen wollen den Onion-Browser, dieser wählt sich ebenfalls in das Tor-Netzwerk ein.

Download:

Die Alpha des Tor Browsers steht im Google PlayStore zur verfügung. Wer den PlayStore jedoch umgehen möchte, kann die APK-Datei auch von der offiziellen Website der Entwickler downloaden.

 

 

 

Battlefield V Open Beta endlich ist sie für die Öffentlichkeit zugänglich

Von | 11. September 2018

Endlich ist es soweit: Am 6.September 2018 startete die Open Beta von Battlefield V auf Xbox One, PC und Playstation 4. Die Vorbesteller unter euch konnten jedoch bereits am 4.9.2018 zu den Controllern greifen.

Nach dem sich die Battlefield Fans in der Alpha lange genug im arktischen Fjord duelliert haben, geht es in der Beta in wärmere Gebiete, um genauer zu sein nach Rotterdam.

Was gibt es spielerisch neues?

Viele neue Waffen sind dazu gekommen, z.B. der M1A1 Carbine für die Assaultklasse. Da in der Alpha immer wieder bemängelt wurde, dass die Waffenauswahl zu gering ausfiel, hat in der Beta nun jede Klasse vier Primärwaffen zur Auswahl, die man obendrein noch sehr detailliert anpassen kann.

Die Modifikationen für die Waffen sind jedoch nur optisch, haben also keinen Einfluss auf das Verhalten im Gameplay, da die Waffenfähigkeiten in Battlefield V an den Soldaten gekoppelt sind. Steigt ihr also in eurem Rang auf und schaltet beispielsweise „Schnelleres Nachladen“ frei, gilt dies für alle Waffen dieser Klasse.

 

 

 

 

 

 

 

Gefühlt ist das STG-44 immernoch der beste Allrounder im Spiel, da es zum einen auf die Distanz sehr Präzise ist, aber durch die hohe Feuerrate im Automatikmodus auch im Nahkampf effektiv sein kann.

Der M1A1 Carbine, welcher nur halbautmatisches Einzelfeuer bietet, ist präziser und verursacht ein bisschen mehr Schaden als das STG-44. Das Gewehr-43 des Sanitäters ist im Gegensatz zur Alpha nun eine Assault-Waffe und spielt sich mit dem richtigen Visier praktisch wie ein Scharfschützengewehr.

Was also Infanteriegefechte angeht, erscheint vielen der Assault als die am besten geeinete Klasse.

Der Sanitäter hat sich wie es scheint in Battlefield V nun völlig auf Maschinenpistolen spezialisiert, die vier SMGs aus der Beta welche für den Medic zur Verfügung stehen sind die „STEN“, „Suomi KP/-31“, „EMP“ und die altbekannte „MP40“.

Da es die Hauptaufgabe des Sanitäters ist, Spieler zu Heilen und Wiederzubeleben, stehen ihm hierfür die üblichen Werkzeuge zur Verfügung (Spritze, Medikits, Medikisten und die Rauchgranate).

Die Primärwaffen des Scharfschützen sind hingegen die, die man erwarten würde. Zwei Bolt-Action Rifles, welche besonders viel Schaden verursachen und ein halbautmatisches Gewehr mit der entsprechend höheren Feuerrate. Obwohl die Map „Rotterdam“ eine Stadtmap ist, bietet sie auch Bereiche mit großen Distanzen auf welchen sich Sniper austoben können.

Die Maps wachsen in die Höhe

Außerdem bieten die Karten mehrere Höhenstufen, welche das Schlachtfeld noch interessanter machen. Für den Scharfschützen ist wichtig, dass die Sweet-Spot Mechanik aus dem Vorgänger in Battlefield V Vergangenheit ist. Das bedeutet, dass es  nicht mehr die perfekte Distanzen, bei denen ein Körpertreffer den Gegner direkt ausschaltet, gibt. Stattdessen ist der Schadensmultiplikator bei Kopftreffern deutlich höher.

Neben dem altbekannten Spawnbeacon bei dem getötete Teamkollegen wieder ins Spiel einsteigen können und dem Spottingfernrohr, kann der Sniper nun auch wieder Antipersonenminen auslegen.

Der Supporter führt nun das neue „KE-7“ und das Fallschrimjägergewehr „FG-42“ auf das Schlachtfeld. Besonders das „FG-42“ wurde als Allrounder konzipiert, es kann also als Leichtes MG dienen, aber ist auch auf die Distanz nicht zu unterschätzen. Eher exotisch ist die dritte Waffe in der Supporterklasse eine Schrotflinte mit zwei Schrot- und einem Lauf für konventionelle Projektile.

Das Befestigungssystem aus der Alpha wird weiter beibehalten und der Supporter ist deswegen zugleich „der Baumeister“. Die Barrieren halten auch eine Menge aus, die Infanteristen haben es also nicht gerade leicht.

Natürlich kann der Supporter auch Fahrzeugminen auslegen und kann es so also auch mit Panzern aufnehmen. Seine Hauptaufgabe bleibt dabei aber natürlich, seine Teamkollegen mit Munition zu Versorgen.

battlefield v teaser

Maps, Squadleader und Spielmodi

Die Panzer auf „Rotterdam“ sind sehr mächtig, gerade in den Außenbereichen. Das MG des Fahrers überhitzt nun auch nicht mehr so schnell wie in der Alpha des Spiels. Die externen Schützen haben einen 360 Grad Wirkungsbereich rings um das Fahrzeug, sind deshalb aber auch sehr offen und haben so gut wie keine Deckung. Das neue Konzept, dass Panzer regelmäßig Munition aufnehmen müssen um weiter feuern zu können, erweißt sich als bewährt und sorgt für ein ausbalanciertes Spielerlebnis.

In Battlefield V ist es dem Squad-Leader möglich einen „V-1 Raketenschlag“ anzufordern, welcher im Gefecht gegen einen Panzer sehr effektiv sein kann. Neben der V-1 Rakete gibt es auch die Möglichkeit, eine Versorungslieferung abwerfen zu lassen.

Die Karte bietet mehrere Wetterlagen, welche natürlich das Gameplay beeinflussen, z.B. ist es bei Nebel logischerweise schwerer zu Snipen.

In der Beta ist aber auch die Map Artic Fjord verfügbar. Dort sind die Spielmodi Conquest und Grand Operation spielbar, die Map Rotterdam ist in der Beta nur im Modus Conquest spielbar. Außerdem gibt es in der Beta eine Vorschau für den neuen Spielmodus „Tides of War“.

Battlefield V: Wie kann ich die Beta spielen?

Die Beta wurde am 6. September für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht, der vorab Download begann aber bereits am 3. September um 8 Uhr UTC.

Wenn du EA Acces oder Origin Acces abonniert hast, kannst du, genau wie die Vorbesteller, seit dem 4. September einen Vorabzugang zur Open Beta erhalten.

Vorabzugang:  4. September 2018 ab 10 Uhr

Start der Open-Beta: 6. September ab 10 Uhr

Die Open-Beta endet am 11. September um 16 Uhr.

Wann wird Battlefield V veröffentlicht?

Battlefield V erscheint, nach einer Verschiebung, am 20. November 2018.

Was hat die Battlefield-Beta für Systemanforderungen?

Minimalanforderungen:

  • Betriebssystem: Windows 7/8.1/10 (64 Bit)
  • Prozssor: AMD FX-6350; Intel Core i5-6600K
  • Arbeitsspeicher: 8GB RAM
  • Grafikkarte: AMD Radeon HD 7850 (2GB); Nvidia GeForce GTX 660 (2GB)
  • DirectX-Version: 11.0
  • HDD: 50GB

Empfohlene Anforderungen:

  • Betriebssystem: Windows 10 (64 Bit)
  • Prozessor: AMD FX-8350; Intel Core i7-4790
  • Arbeitsspeicher: 16 GB RAM
  • Grafikkarte: AMD Radeon RX 480 (4GB); Nvidia GeForce GTX 1060 (3GB)
  • DirectX-Version: 11.1
  • HDD: 50 GB