AMD Radeon RX Vega im 3er-Pack

Von | 18. Juli 2017

Ende Juli werden gleich drei neue Radeon Grafikkarten erwartet, die allesamt auf AMDs neuester GPU-Architektur basieren. Können sie sich künftig gegen Nvidias Pascal durchsetzen? Die drei neuen Vega Grafikkarten sind nach ihrer Leistungsfähigkeit aufsteigend gestaffelt: RX Vega XL, RX Vega XT und RX Vega XTX.

AMD Radeon RX Vega XL

Das Kürzel XL könnte auf die Größer oder aber auch auf die besondere Leistungsfähigkeit dieses Modells schließen lassen. Die XL ist allerdings das schwächste Glied der drei neuen Grafikkarten und muss sich mit „nur“ 3.584 Shadereinheiten begnügen.

XT und XTX – baugleich aber unterschiedliche gekühlt

Die AMD Radeon RX Vega XT ist beinahe baugleich mit der XTX und bietet mit 4.096 Shaders sieben Prozent mehr Leistung als die schwächere XL. Es kommen 8 GB Hochgeschwindigkeits-Breitbandspeicher zum Einsatz. Unklar bleibt jedoch, ob auch eine Variante mit 16 GB Videospeicher erscheinen wird. Der Unterschied zum teureren und leistungsstärkeren High-End-Modell XTX ist vor allem das verwendete Kühlsystem.

Das Topmodell XTX kommt mit Kompaktwasserkühlung

Während AMD beim XT Modell auf eine Luftkühlung mit 285 Watt setzt, spendiert der Grafikkartenhersteller seinem Top-Modell XTX eine Kompaktwasserkühlung. Bei dieser wird die Leistungsaufnahme der GPU auf 300 Watt ansteigen, die gesamte Grafikkarte soll maximal 375 Watt verbrauchen. Das leistungsfähigere Kühlsystem sorgt dafür, dass die Performance auf konstant hohem Niveau gehalten werden kann. Hierdurch werden sich wahrscheinlich wesentlich höherer Taktfrequenzen ab Werk sowie höhere Übertaktungen realisieren lassen.

Variante Konfiguration Kühlung Verbrauch GPU (max.) Verbrauch PCB (max.)
Radeon RX Vega XTX 64 NCU (4096 Shader) AiO (Wasser) 300 W 375 W
Radeon RX Vega XT 64 NCU (4096 Shader) Luft 220 W 285 W
Radeon RX Vega XL 56 NCU (3584 Shader) Luft 220 W 285 W

Am 30. Juli 2017 wird AMD sämtliche Details rund um das Vega-Dreigespann auf der Siggraph Tagungsreihe offenbaren. Interessierte Frühaufsteher können die Veranstaltung ab 04:30 deutscher Zeit in einem Live-Stream von AMD verfolgen.