Adata IM3P33E1 SSD unterstützt M.3

Von | 22. Januar 2018

Auf der CES präsentierte Adata eine SSD, die auf den nicht besonders eingängigen Namen „IM3P33E1“ lautet. Dahinter verbirgt sich eine SSD im NGSFF (Next Generation Small Form Factor), die auf der neuen M.3-Schnittstelle basiert. Das Format soll insbesondere höhere Speicherkapazitäten möglich machen.

Was kann M.3?

M.3 unterstützt breitere Platinen als M.2, wodurch sich mehr NAND-Speicherchips integrieren lassen. Je nach Modell sind die Platinen von M.2 zwischen 12 und 30 Millimeter breit, M.3 ist mit 43,8 Millimetern wesentlich breiter. Hierdurch können größere Speicherkapazitäten erreicht werden. M.3-SSDs können auch, wie beispielsweise SD-Speicherkarten, während des Betriebs getauscht werden. Die Verbindung erfolgt weiterhin über vier PCI-Express-3.0-Lanes. NGSFF soll sich unter anderem auch besonders gut für den vertikalen Einbau in Rackservern eignen.

IM3P33E1

Adata IM3P33E1 vorerst nicht im Einzelhandel erhältlich

Das neue Modell von Adata wird vorerst nicht im Handel erhältlich sein, sondern lediglich als OEM-Produkt erscheinen. Das liegt daran, dass aktuell erhältliche Mainboards M.3 noch nicht unterstützen. Die ersten Adata M.3-SDDs sollen mit einer Kapazität von bis zu 2 TB erscheinen. Diese Speichergröße bietet Samsung allerdings bereits auch seit längerem auf einer M.2-SSD, der 960 PRO, an. Die IM3P33E1 von Adata arbeitet mit 3D-NAND-Flashbausteinen und unterstützt NVM Express 1.3. Nähere Details zur Geschwindigkeit und zum Marktstart sind bis dato leider noch nicht bekannt.

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