Daily Archives: 7. Mai 2018

AMD erteilt ASRock RX 580 Phantom Gaming eine Abfuhr

Von | 7. Mai 2018

Wie bereits berichtet, hatte ASRock vor, als AMD Radeon Partner ins Grafikkarten-Geschäft einzusteigen. Doch wer sich hierzulande auf eine Belebung des Marktes gefreut hat, wird nun enttäuscht. Denn AMD verbietet ASRock den Vertrieb von Grafikkarten innerhalb Europas.

Die ASRock RX Gaming Modelle erscheinen nur auf dem asiatischen Markt

Ende März stellte ASRock offiziell seine Custom-Modelle der Radeon RX 580, RX 570, RX 560 und RX 550 vor. Auf der asiatischen Homepage von ASRock sind die Modelle bereits gelistet und stehen zum Verkauf. Uns Europäern bleiben sie leider verwehrt. „Das Problem ist, dass AMD uns nicht erlaubt hat, die Karten auch in Europa zu verkaufen, was wirklich ein Jammer ist.“, teilte ein Sales-Manager von ASRock Tom’s Hardware mit. Doch weshalb verbietet AMD den Verkauf innerhalb der EU?

ASRocks RX 580 Phantom Gaming X

Bild: ASRock

Der Chiphersteller begründet das Verkaufsverbot mit dem Argument, dass es in Amerika und Europa bereits genügend Partnerhersteller gebe und das Sortiment groß genug sei. Auf dem asiatischen Markt seien die Anteile hingegen noch überschaubar. Viele der auf AMD-GPUs spezialisierten Hersteller seien dort kaum vertreten. Daher erhoffe man sich dort bessere Chancen der Marktdurchdringung. Wahrscheinlich resultieren auch rechtliche Restriktionen aus den Verträgen mit anderen Partnerherstellern, die den Vertrieb durch neue Hersteller verbieten.

Auf offiziellem Wege werden Gamer in Deutschland also leider nicht in den Genuss dieser Grafikkarten kommen. Auch, wenn hierzulande vorerst keine AMD Custom Modelle neuer Anbieter erscheinen werden, hat sich die Preissituation von Grafikkarten zuletzt glücklicherweise etwas entspannt.

Die ASRock RX 580 Phantom Gaming X wäre durchaus interessant gewesen

Die ASRock RX 580 Phantom Gaming X hätte für einige Gamer wohl sicherlich eine Option darstellen können. Zum einen bringt sie vermutlich genug Leistung mit, um aktuelle Games flüssig in FHD zu zocken, zum anderen wäre wohl auch das Preis-Leistungs-Verhältnis durchaus attraktiv gewesen.

ASRock RX 580 Phantom Gaming X im Vergleich

Nvidia
GeForce
GTX 970
Nvidia
GeForce
GTX 1060
AMD
Radeon
RX 480
ASRock
RX 580
Phantom Gaming X
Sapphire
RX 580
Nitro+
AMD
Radeon
R9 390X
Shader-
Einheiten
1664 1280 2304 2304 2304 2816
ROPs 56 48 32 32 32 64
GPU GM204 GP106 Ellesmere Ellesmere
(„Polaris 20“)
Ellesmere
(„Polaris 20“)
Hawaii/
Grenada
Transistoren 5 Mrd. 4.4 Mrd. 5.7 Mrd. 5.7 Mrd. 5.7 Mrd. 6.2 Mrd.
Speichergröße 4 GB 6 GB 8 GB 8 GB 8 GB 8 GB
Interface 256 bit 192 bit 256 bit 256 bit 256 bit 512 bit
GPU-Takt
MHz
1051+ 1506+ 1266 1380 / 1435 1411 1050
Speichertakt
MHz
1750 1750 2000 2000 2000 1500

Das europaweite Verkaufsverbot der ASRock Radeon – schade drum oder ist das Angebot groß genug?

Atari VCS – Vorstellung am 30. Mai

Von | 7. Mai 2018

Die Ataribox, die von vielen mit Spannung erwartet wird, trägt nun den Namen Atari VCS und soll am 30. Mai 2018 offiziell vorgestellt werden. Nach der erstmaligen Ankündigung der Ataribox im Juni 2017 wurde die offizielle Präsentation schon einige Male verschoben. Das Unternehmen markiere laut eigenen Aussagen einen wichtigen Meilenstein, indem es die Prototypen von Atari VCS, Classic Joystick und Modern Controller während der Game Developers Conference in San Francisco mit der Presse teilen wird. Die Entwickler möchten die Konsole dort auf einem Crowdfunding Event potenziellen Investoren schmackhaft machen.

Atari VCS – Atari lässt sich Zeit mit der Entwicklung

„Jeder bei Atari und jeder Partner, der mit der neuen Plattform zu tun hat, ist genauso fasziniert von der Marke und ihrem Erbe wie unsere größten Fans“, erklärt Michael Arzt, COO Atari von Connected Devices. „Mit dem Namen Atari VCS wissen wir, wie wichtig es ist, alles richtig zu machen, und deshalb haben wir Ende letzten Jahres kurz vor einer bevorstehenden Markteinführung pausiert. Es war eine schwierige Entscheidung“. Da Atari seinen Fans keine halben Sachen anbieten möchte, wurde die Entwicklungsarbeit also verlängert. „Wir hoffen, dass die Fans von Atari unsere extreme Aufmerksamkeit für Details schätzen und genauso begeistert von der Atari VCS sind wie wir“. 

Atari VCS

„So viel mehr als eine Retro-Box“

Neben dem offiziellen Namen und Logo wird Atari alle Branding- und Kommunikationskanäle auf den Namen Atari VCS umstellen. Beim Look der neuen Konsole haben sich die Designer an der Silhouette des ursprünglichen Atari 2600 Video Computer Systems angelehnt. Vorinstalliert sind zahlreiche Retro Klassiker. Laut Atari ist die VCS  „aber so viel mehr als eine Retro-Box“. Wie andere moderne Spielekonsolen lässt sie sich ins Netzwerk integrieren und bietet zahlreiche Home-Entertainment-Features. Atari beabsichtigt es mit der VCS, „die Art und Weise, wie Sie mit dem Fernseher interagiert, zu ändern, so wie es das ursprüngliche Atari 2600 Video Computer System vor über 40 Jahren getan hat“. 

Atari VCS

Die vom Hersteller selbst als „Killer-Produkt“ bezeichnete Atari VCS basiert auf Technik von AMD. Eine Kombination aus AMD Prozessor mit integrierter Radeon-Grafikeinheit wird der Mini-Konsole die nötige Rechenleistung zur Verfügung stellen. Bis zur Präsentation am 30. Mai sind die exakten Hardwarespezifikationen weiterhin unbekannt. Man darf also gespannt sein.  Einigen Quellen zufolge soll der Einstiegspreis bei 200 US-Dollar liegen. Der offizielle Marktstart der Atari VCS wird voraussichtlich nicht vor Frühjahr 2019 erfolgen.

Kingston DataTraveler Micro 3.1 – ultrakompakter USB-Speicher mit aktuellem USB-Standard

Von | 7. Mai 2018

Sperrige Festplatten mitzuschleppen – das war einmal. USB-Sticks erleichtern uns aufgrund ihrer kompakten Bauweise schon seit Jahrzehnten den Speicheralltag. Doch es geht noch eine Nummer kleiner! Das beweist nun Kingston mit dem neuen DataTraveler Micro 3.1. Neben seinen winzigen Maßen überzeugt dieser auch in Sachen Geschwindigkeit, Handling und Design.

DataTraveler Micro 3.1

Extrem kompakt

DataTraveler Micro 3.1

Mit 24,95 x 12,2 x 4,5 Millimetern ist der DataTraveler Micro 3.1 noch einmal eine ganze Spur kleiner als die meisten USB-Sticks. Dank diesen kompakten Abmessungen kann er im Notebook eingesteckt bleiben, selbst wenn sich dieses in der Notebooktasche befindet. Auf eine Schutzkappe wurde gezielt verzichtet, da dieses nur allzu schnell verloren gehen kann und die Abmessungen des Speichers nur unnötig vergrößern würden. Stattdessen setzt Kingston  auf einen praktischen Schiebemechanismus. Das elegante Metallgehäuse ist äußerst robust und bietet  die Möglichkeit, den Speicher direkt am Schlüsselbund zu befestigen. So haben Sie den DataTraveler Micro 3.1 immer mit dabei.

USB 3.1 sorgt für flotte Datentransfers

Auf diesem Speicherwinzling bringen Sie dennoch eine ganz schöne Menge an Daten unter: zirka 25.000 Urlaubsfotos, 40.000 Musiktitel oder 27 Spielfilme im Full-HD-Auflösung passen auf das 128 GB Modell. Doch ein ultrakompaktes Gehäuse und ausreichend Speicherplatz alleine machen noch lange keinen guten USB-Speicher aus. Für flotte Datentransfers ist vor allem eine hohe Speicherrate von Bedeutung. Da der Kingston DataTraveler Micro 3.1 die neueste USB Generation 3.1 nutzt, können Sie Daten nun noch schneller speichern und kopieren als bisher. Das Kingston USB-Flashlaufwerk erreicht beim Lesen bis zu 100 MB/s und beim Schreiben bis zu 15 MB/s.

TECHNISCHE DATEN

  • Speicherkapazitäten 16 GB, 32 GB, 64 GB, 128 GB
  • USB 3.1 Gen 1 (USB 3.0)1
  • Geschwindigkeit: 16GB – 100MB/s Lesen, 10MB/s Schreiben, 32GB – 128GB – 100MB/s Lesen, 15MB/s Schreiben
  • Abmessungen 24,95 mm x 12,2 mm x 4,5 mm
  • Betriebstemperatur 0°C bis 60°C
  • Lagertemperatur -20°C bis 85°C