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AMD Pinnacle Ridge – die Specs der 4 neuen Chips wurden enthüllt

Von | 8. März 2018

Eigentlich war die offizielle Vorstellung der Pinnacle-Ridge-Familie seitens AMD erst für April geplant. Doch nun ist die Katze wohl schon vorher aus dem Sack gelassen worden: auf der spanischen Website elchapuzasinformatico.com wurden die vollständigen Spezifikationen zur den Summit-Ridge-Nachfolgern geleaked. Wie es scheint, wird sich die auf Zen+ basierende Pinnacle Ridge Serie insgesamt aus lediglich vier verschiedenen Desktop-CPUs zusammensetzen, die allesamt im feinen 12nm-Fertigungsverfahren hergestellt werden.

High-End-CPU Ryzen 7 2700(X)

Das Topmodell von Pinnacle Ridge markiert der Ryzen 7 2700X mit acht Rechenkernen und 16 Threads, der mithilfe Extended Frequenzy Range 2 (XFR2) Taktraten von bis zu 4,35 Gigahertz erreichen kann. Gekühlt wird er von AMDs neuem Wraith Prism Lüfter. Knapp dahinter platziert sich der Ryzen 7 2700 (ohne X), der ebenfalls über acht Rechenkerne verfügt, die 16 Threads verarbeiten können. Die maximale Taktfrequenz beträgt bei dieser CPU 4,1 GHz, gekühlt wird sie von einem Wraith Spire LED Lüfter. Auffällig sind die großen Unterschiede hinsichtlich der thermischen Verlustrate (TDP). Das Spitzenmodell weist eine TDP von 105 Watt auf, hier arbeitet der indirekte Vorgänger Ryzen 7 1700 X etwas stromsparender. Die Verlustrate des Ryzen 7 2700 fällt mit 65 TDP in Anbetracht seiner Leistung hingegen recht gering aus.

Ryzen 5 2600 (X) – Prozessoren für den Mainstream

Ryzen 5 2600 und 2600X dürften mit jeweils sechs Kernen und 12 Threads für den Einsatz in gehobenen Desktop-Systemen zum Einsatz kommen. Mit 6 Kernen und 12 Threads bei einem Boost-Takt von 4,25/3,9 GHz sollten sie für alle Standard-Anwendungen eines modernen PCs gerüstet sein. Für 199 und 249 US-Dollar bieten sie damit eine ausgewogene Leistung zum angemessenen Preis.

Die neuen Pinnacle Ridge Prozessoren unterstützen allesamt DDR4-2933 MHz RAM. Wer Features wie Precision Boost Overdrive und XFR2 Enhanced voll ausschöpfen möchte, wird vermutlich auf ein Mainboard mit X470 oder auch B450-Chipsätzen angewiesen sein. Zu älteren Boards mit 300er-Chipsätzen seien die neuen Ryzen CPUs mithilfe eines BIOS-Updates aber dennoch kompatibel. Es wird mit einer Markteinführung gegen Mitte bis Ende April 2018 gerechnet.

Modellübersicht

Modell Kerne/Threads Basistakt Boost L3-Cache TDP Boxed-Kühler Launch-UVP aktuelle UVP
Ryzen 7 2700X 8/16 3,7 GHz 4,35 GHz 16 MiB 105 Watt Wraith Prism $369 $369
Ryzen 7 1800X 8/16 3,6 GHz 4,1 GHz 16 MiB 95 Watt – (WOF) $499 $349
Ryzen 7 1700X 8/16 3,4 GHz 3,9 GHz 16 MiB 95 Watt – (WOF) $399 $309
Ryzen 7 2700 8/16 3,2 GHz 4,1 GHz 16 MiB 65 Watt Wraith Spire LED $299 $299
Ryzen 7 1700 8/16 3,0 GHz 3,75 GHz 16 MiB 65 Watt Wraith Spire LED $329 $299
Ryzen 5 2600X 6/12 3,6 GHz 4,25 GHz 16 MiB 95 Watt Wraith Spire $249 $249
Ryzen 5 1600X 6/12 3,6 GHz 4,1 GHz 16 MiB 95 Watt – (WOF) $249 $219
Ryzen 5 2600 6/12 3,4 GHz 3,9 GHz 16 MiB 65 Watt Wraith Stealth $199 $199
Ryzen 5 1600 6/12 3,2 GHz 3,65 GHz 16 MiB 65 Watt Wraith Spire $219 $189
Ryzen 5 1500X 4/8 3,5 GHz 3,9 GHz 16 MiB 65 Watt Wraith Spire $189 $174
Ryzen 5 2400G 4/8 3,6 GHZ 3,9 GHz 4 MiB 65 Watt Wraith Stealth $169 $169
Ryzen 3 1300X 4/4 3,5 GHz 3,9 GHz 8 MiB 65 Watt Wraith Stealth $129 $129
Ryzen 3 2200G 4/4 3,5 GHz 3,7 GHz 4 MiB 65 Watt Wraith Stealth $99 $99

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

ASRock steigt ins Grafikkarten-Geschäft ein

Von | 8. März 2018

Einem Bericht von digitimes ist zu entnehmen, dass sich ASRocks als weltweit drittgrößter Mainboardproduzent zukünftig auch auf die Herstellung von Grafikkarten fokussieren wird. Im Speziellen strebe ASRock die Produktion von AMD Grafikkarten an und soll ab sofort neuer Radeon-Partner sein.

ASRock

Anlass zu dieser strategischen Entscheidung könnten womöglich die florierenden Verkäufe von High-End-Mainboards gewesen sein, die zuletzt hauptsächlich von Minern bezogen wurden. Hier konnte ASRock starke Absatzzuwächse verzeichnen. Diesen Erfolg möchte das taiwanische Unternehmen vermutlich bald auch auf eigene Grafikkarten übertragen, um wie andere Hersteller am boomenden Geschäft mit Mining-Grafikkarten partizipieren zu können. Ob es sich bei den ASRock Grafikkarten um spezielle Mining- oder um Gaming-Grafikkarten handeln wird, geht aus dem Bericht allerdings nicht eindeutig hervor. Der Markteintritt ist angeblich bereits für April geplant, wobei sämtliche Informationen noch nicht offiziell durch ASRock bestätigt sind.

Grafikkarten von ASRock – eine Bereicherung und Belebung für den Markt oder überflüssig?