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SMACH Z – Handheld mit Ryzen Vega Grafik

Von | 5. März 2018

Auf der Embedded World stellte das Entwicklerteam von SMACH ihren neuen Handheld SMACH Z  vor. In der über ein Kickstart finanzierten mobilen Spielekonsole kommt erstmals ein AMD Ryzen V1605B zum Einsatz. Derzeit sieht es auf  dem Handheld-Markt eher mau aus. Die Nintendo Switch ist aktuell das einzige Gerät, das wirklich Erfolg hat und durch ein innovatives Konzept überzeugt. Doch nicht jeder liebt die bunten Nintendo-Games. Für diejenigen, die eher auf PC-Games stehen, könnte sich der SMACH Z als Alternative entpuppen.

SMACH Z

SMACH Z – „The most powerful Handheld ever“

Im präsentierten Video betitelt der Hersteller den SMACH Z als „The most powerful Handheld ever“. Tatsächlich klingen die technischen Details recht interessant. Prunkstück des SMACH Z ist der AMD Ryzen V1605B, eine Embedded-Variante der Ryzen 5 2500U Modelle für Notebooks. Der auf Zen basierende CPU verfügt über vier Rechenkerne, die mit 2,0 bis 3,6 GHz takten, und führt bis zu acht Threads parallel aus. Dieser Ryzen Chip dürfte dank seiner integrierten Vega-GPU zusammen mit einem bis zu 16 Gigabyte großen DDR4 Arbeitsspeicher eine recht ansprechende Leistung bieten. Laut Herstellerangaben lassen sich auf dem SMACH Z aktuelle Games mit etwas heruntergefahrenen Einstellungen gut zocken. Um einen Eindruck davon zu erhalten, was die Kiste so können soll, machen die Entwickler folgende Angaben:

  • Alien Isolation in 1080p mit niedrigen Details mit 50 FPS
  • Dark Souls 3 mit niedrigen Details bei 40 FPS in 720p
  • GTA 5 in 720p auf normaler Stufe mit 60 FPS
  • League of Legends bei hohen Einstellungen in 1080p mit 60 FPS
  • Rocket League mit normale Einstellungen in 1080p mit 60 FPS
  • The Witcher 3 mit 40 FPS bei mittleren Details in 720p

Der SMACH Z soll mit bis zu 20.000 PC-Spielen kompatibel sein. Das 6 Zoll große Display löst in Full HD auf und der 10.000 mAh starke Akku soll den Handheld für eine fünfstündige Gaming-Session zuverlässig mit Strom versorgen. Mit einem TDP von 15 Watt arbeitet der Prozessor ziemlich stromsparend. Als internes Speichermedium kommt eine bis zu 512 Gigabyte große SSD zum Einsatz, die noch um eine microSD-Speicherkarte ergänzt werden kann. Auf dem SMACH Z läuft wahlweise Windows 10 oder Linux. Praktisch: via DisplayPort lässt sich der SMACH Z auch mit einem Monitor oder Fernseher verbinden. An Kommunikationsschnittstellen bietet er weiterhin USB (Micro, Typ-C&A), WiFi und Bluetooth. Einen genauen Auslieferungszeitpunkt nannte der Hersteller allerdings nicht, weshalb sich potenzielle Käufer eine Vorbestellung vorerst gut überlegen sollten, zumal der Launch des SMACH Z schon einige Male verschoben wurde.

Wie schätzt ihr den SMACH Z ein? Hat das Gerät Potenzial?

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