Daily Archives: 12. Februar 2018

BenQ ST860K – riesiger Multimedia Screen mit Android

Von | 12. Februar 2018

Auf der diesjährigen ISE (Integrated Systems Europe) hat BenQ mit dem ST860K ein eindrucksvolles 86 Zoll 4K Multimedia Display präsentiert, das seine Inhalte über ein integriertes Content Management System abrufen kann.

ST860K

Imposanter Screen mit App-Unterstützung

Das riesige 86 Zoll IPS Display im 16:9 Format lässt sich beispielsweise optimal als auffälliges Werbedisplay oder zu (Re)-Präsentationszwecken verwenden. Hierzu kann es sowohl im Quer- als auch im Hochformat genutzt werden. Als Betriebssystem kommt Android 6.0 zum Einsatz. Auf einem 16 GB großen Speicher lassen sich Daten und Anwendungen speichern. Die bereits vorinstallierte App WPS Office ermöglicht es, Dokumenttypen wie PDFs oder Word, PowerPoint und Excel Dateien zu öffnen.

ST860K

BenQ ST860K mit praktischer Content Management Software

Der BenQ ST860K verfügt weiterhin über einen Netzwerkanschluss, über den weitere Inhalte abgerufen werden können. Zum Erstellen von eigenem Content verwendet man die mitgelieferte X-Sign App. Diese Software bietet 140 unterschiedliche (4K) Templates. In diese Tempaltes lasse sich sich dann eigene 4K Bilder und Videos einbetten. Die optional erhältlich X-Sign Manager Software ermöglicht cloud-basiertes Content Management. Zum Anschluss von Peripheriegeräten stehen vier USB Typ A Anschlüsse zur Verfügung, die Audioausgabe erfolgt über die zwei integrierten  integrierten 10 Watt Lautsprecher oder einen Line out 3,5 mm Ausgang. Die Markteinführung des BenQs ST860K ist Anfang März zu einem Preis von 7.099 Euro geplant.

ST860K

Miner bedienen sich an Supercomputer im Atomforschungszentrum

Von | 12. Februar 2018

In einem russischen Atomforschungszentrum hat sich Skurriles abgespielt: in der Stadt Sarov haben Miner versucht, die enorme Rechenleistung eines Supercomputers anzuzapfen, um ihn kurzerhand als ultimative Mining-Machine zu missbrauchen. Mit einer Rechenleistung von einem Petaflop zählt der Supercomputer in Sarov zu den weltweit stärksten Computern. Die Miner, Angestellte des Forschungszentrums, hofften auf das schnelle Geld, scheiterten jedoch bereits bei der Initiierung des Vorgangs und sitzen nun hinter Gittern.

Ingenieure werden zu Minern

Im Forschungszentrum für kryogene Energie wird der Supercomputer eigentlich für komplexe wissenschaftliche Berechnungen, umfangreiche Simulationen, Datenanalysen und Modelle aus dem Bereich der Experimentalphysik verwendet. Ein derartiger Supercomputer hätte die Dauer des Schürfprozesses wohl drastisch gesenkt und den Tätern einen Krypto-Geldsegen beschert. Doch daraus wurde nichts. Die Täter, eine kleine Gruppe aus Ingenieuren, die eigentlich mit der Forschung am Zentrum für kryogene Energie beauftragt waren, gingen nämlich nicht gerade professionell vor.

Die Aktion flog wegen Internetverbindung auf

Der Supercomputer in Sarov besitzt keine direkte Verbindung zum Internet. Da die Ingenieure zum Schürfen aber eine Internetverbindung herstellten, flog die Aktion nach kürzester Zeit auf, ohne dass Kryptowährung erzeugt werden konnte. Die Täter wurden sofort verhaftet.
Laut BBC Angaben handele es sich bei diesem bizarren Tag nicht unbedingt um einen Einzelfall. Zuletzt seien vermehrt ähnliche Fälle gemeldet worden, bei denen Datacenter- und Industriecomputer zu Generierung von digitaler Währung zweckentfremdet wurden.