Monthly Archives: Januar 2018

Schluckt Microsoft EA?

Von | 31. Januar 2018

Aktuell mehren sich die Gerüchte rund um eine Übernahme von Electronic Arts durch Microsoft. Auch eine Übernahme von Valve oder PUBG soll im Raum stehen.

Microsoft hinkt im Konsolengeschäft hinterher

Mit den Verkaufszahlen der PlayStation 4 (73,6 Millionen) kann Microsoft mit der Xbox derzeit nicht wirklich konkurrieren. Bisher konnten lediglich 35 Millionen Einheiten der Xbox One an den Mann beziehungsweise die Frau gebracht werden. An dem exklusive und umfangreiche Spieleangebot von Sonys möchte sich Microsoft angeblich nun ein Beispiel nehmen und  sein Spielportfolio stark erweitern.

EA würde knapp 36 Milliarden Dollar kosten

Laut Polygon ist der Software-Hersteller bereit hierfür Milliarden-Beträge zu investieren und ernsthaft daran interessiert den Spiele-Giganten Electronic Arts zu übernehmen. Doch mit 36 Milliarden Euro wäre EA selbst für Microsoft ein ziemlich dicker Brocken. Andererseits könnte die Marktposition der Xbox One und die der zukünftig erscheinenden Microsoft hierdurch stark ausgebaut werden. Mit BioWare, Dice, FIFA, der Star-Wars-Lizenz und viele weiteren Marken gilt Electronic Arts  als Schwergewicht der Spielebranche. Blockbuster à la Fifa, Battlefield oder Need for Speed sind wahre Kassenschlager.

EA

Auch mit einer Übernahme des Softwareunternehmens Valve, das sich bereit Ende der Neunziger dank Half Life als feste Größe am Markt etablieren konnte, scheint Microsoft derzeit zu liebäugeln. Valve bietet mit seiner Internet-Vertriebsplattform Steam und den Steam-Machines viel Potenzial. Als dritter Kandidat für eine mögliche Übernahme wird PUBG gehandelt.

Könnte Microsoft mit dem Kauf eines oder mehrerer der genannten Unternehmen seine Wettbewerbsfähigkeit ausbauen oder verhebt sich der weltweit größte Softwarehersteller mit dieser Aktion?

Core OS – Microsoft unterzieht Windows einer Verschlankungskur

Von | 31. Januar 2018

Microsoft arbeitet derzeit an einer modifizierten Version von Windows 10 mit dem Codenamen Core OS. Hierbei entfernt der Softwarehersteller einige der älteren Komponenten wie Win32 zugunsten einer verbesserten Performance.

Einige Systemkomponenten werden verschlankt

Core OS basiert auf der Universal Windows Plattform (UWP), verwendet einen universellen Code und ist auf unterschiedlichen Geräten einsetzbar. Das modular aufgebaute Betriebssystem soll für Smartphones (Andromeda) und Desktops (Polaris) erscheinen. Alle Varianten verfügen über denselben  One-Core-Kernel. Die herkömmlichen Win32 Desktop-Anwendungen werden bei Core OS entfernt. Systemkomponenten wie der Desktop, der Explorer, das Startmenü, die Systemsteuerung oder der Geräte-Manager werden komplett durch UWP-Apps ersetzt und redesigned. Dennoch besteht die Möglichkeit, traditionelle Desktop-Programme via Remote Virtualisierung weiterhin zu nutzen. Windows Core OS soll ein eigenständiges Betriebssystem werden und zu Windows 10 koexistiert. Ein Update von Windows 10 auf Core OS ist daher nicht geplant.

Windows Core OS ist als schlankes System für den Endverbraucher konzipiert

Mit Maßnahmen wie der kompletten Entfernung von Win32 zielt Microsoft darauf ab, sein Betriebssystem zu verschlanken und zu modernisieren. Hierdurch soll die allgemeine Systemperformance gesteigert und der Stromverbrauch reduziert werden, was auch vor allem mobilen Geräten zugutekommen könnte. Windows Core OS ist eher für den Standard-Anwender konzipiert, der weniger komplexe Anwendungen nutzt. Für professionelle Anwendungen oder Gaming ist Core OS nicht vorrangig ausgelegt. Es steht vielmehr für ein schnelles, leichtes, ausdauerndes und effizientes Windows-System für Anwendungen wie Office, Internet und Multimedia. Daher wird es vermutlich auch vor allem bei günstigeren PC-Systemen mit schwächerer Hardware zum Einsatz kommen.

 

 

Intel: Rekordumsatz sowie Meltdown & Spectre freie Chips

Von | 30. Januar 2018

Intel blickt zuversichtlich in die Zukunft: das Geschäftsjahr 2017 verlief ziemlich erfolgreich und der Chiphersteller verspricht für 2018 Meltdown & Spectre freie CPUs.

Meltdown & Spectre

Meltdown & Spectre hinterlässt kaum finanzielle Schäden

Trotz der massiven Negativschlagzeilen in letzter Zeit, kann Intel ein Rekordergebnis verbuchen. Der Umsatz konnte 2017 um 6 Prozent auf stolze 62,8 Milliarden Dollar gesteigert werden. Dieser Anstieg sei vor allem auf das boomende Geschäft mit Rechenzentren/Server zurückzuführen. Für das Geschäftsjahr 2018 geht Intel daher von einem Umsatz von 65 Milliarden Dollar aus und beruhigte damit die etwas nervösen Aktionäre. Neben dem erfreulichen Wachstumskurs hat Intel ein weitere gute Nachricht: alle zukünftigen Prozessoren sollen frei vom Meltdown Bug sein.

CPU Architektur wird angepasst

Um die optimistische Prognose für das Jahr 2018 zu unterstreichen, teilte Intel mit, dass die Entwickler gerade auf Hochtouren an Modifikationen der Prozessorarchitektur arbeiten. Die physischen Fehlerquellen seien identifiziert und werden aus den verdrahteten Schaltungen im Chip verbannt. Die Meltdown/Spectre sicheren CPUs sollen noch dieses Jahr erscheinen.

„Sam“ – der persönliche Gaming-Assistent von Ubisoft

Von | 30. Januar 2018

Mit Sam möchte der Spielehersteller Ubisoft euch einen persönlichen Gaming-Assistenten zur Seite stellen, der die Gaming Experience durch personalisierte Informationen steigern soll.

Sam gibt personalisierte Tipps und liefert Informationen

Sam wird von Ubisoft Club entwickelt und nutzt gezielt Informationen aus dem persönlichen Spielprofil, Spiele-Bibliothek sowie aus den Profilen von Freunden aus der Community, um dem Nutzer maßgeschneiderte Tipps und Informationen zu Ubisoft-Spielen zu liefern. Sam analysiert das Spielverhalten und stellt dem Nutzer daraufhin beispielsweise Videotipps aus der Community zur Verfügung, die helfen sollen, die Spieltaktik zu verbessern. Der Gaming-Assistent soll auch bemerken, wenn man an bestimmten Stellen im Spiel nicht weiterkommt und bietet dann Hilfestellungen. Weiterhin erstellt er auch Spielstatistiken, bietet Infos zu Veröffentlichungsterminen, News oder Easter-Eggs zu den präferierten Games an. Wie bei den Sprachassistenten Siri, Alexa und Co. lässt sich Sam auch per Spracheingabe befragen – allerdings nur zu Games. Der Ubisoft Spielassistent ist derzeit nur in Kanada in einer Beta Version auf Englisch verfügbar. Die Verteilung der Software in anderen Ländern ist aber bereits in Planung. 

Die Krypto-Kriminalität steigt – 10 Prozent wird bei ICOs gestohlen

Von | 29. Januar 2018

Update 29.01.2011: Hacker greift 430 Millionen bei Coinchek ab

Letzten Freitag gelang es einem Hacker 500 Millionen Einheiten der auf Blockchain-basierenden Kryptowährung NEM zu stehlen. Zum Zeitpunkt des Diebstahls entsprach dies einem Gegenwert von 430 Millionen Euro und stellt damit den bis dato höchsten Betrag an Kryptowährung dar, der jemals gestohlen wurde.
Nachdem am Freitag eine Vielzahl von verdächtigen Transaktionen entlarvt wurden, stellte die japanische Krypto-Börse Coincheck sogar kurzzeitig beinahe dem kompletten Handel ein. Nur Bitcoins konnten noch gehandelt werden. Die Börsenbetreiber werden den Schaden der Anleger laut eigenen Angaben zu 90 Prozent decken und in Yen an die Geschädigten zurückzahlen.


Die Krypto-Kriminalität steigt – 10 Prozent wird bei ICOs gestohlen

Einer Studie der renommierten Unternehmensberatung Ernst & Young zufolge wird Investoren bei der Ausgabe von digitalen Währung durchschnittlich mehr als 10 Prozent des Kapitals von Hackern gestohlen. Das Datenmaterial dieser Studie basiert auf der Untersuchung von 372 ICOs. Von insgesamt 3,7 Milliarden Dollar seien demzufolge rund 400 Millionen geklaut worden.

Was sind ICO?

Ein ICO (Initial Coin Offerings) kann im weitesten Sinne mit einer Crowdfunding-Initiative verglichen werden. Firmen, vor allem auch Startups, präsentieren ihre auf Kryptowährung basierende Geschäftsmodelle und werben dabei um Investoren. Diese erhalten im Gegenzug einen Eigentumsanteil oder eine Erfolgsbeteiligung am fremdfinanzierten Projekt. Im Gegensatz zu einem streng regulierten Börsengang einer Kapitalgesellschaft (IPO) gibt es bei ICOs keine derartigen Einschränkungen und der Aufwand hierfür gestaltet sich um ein Vielfaches geringer.

ICOs

Gefälschte Seiten nutzen die Unwissenheit potenzieller Anleger mit Phishing aus

Über Messenger, Social-Media und Foren werden potenzielle Anleger auf gefälschte URLs geführt. Hier werden sie dazu verleitet in die vermeintlichen Projekte zu investieren. Dabei sehen diese gefälschten Homepages teilweise exakt wie die Originalseiten aus. Eine andere Methode besteht darin, die Pages direkt zu hacken und die Adresse, an die Krypto-Zahlungen gesendet werden soll, zu manipulieren. Diese Fälschungen gelingen zum Teil auch deshalb so gut, weil es vielen ICO-Projekten an der nötigen Transparenz mangelt. Der Markt ist völlig unübersichtlich und zudem auch noch sehr hektisch, da die Währungen stets hohen Kursschwankungen unterliegen. Aus Angst, nicht an Kurssteigerungen partizipieren zu können, investieren Anleger häufig sehr spontan. Die Betrüger nutzen dieses Verhalten gnadenlos aus.

 

Auch 2017 hat sich einiges getan bei JACOB

Von | 28. Januar 2018

2017 war für uns ein wirklich aufregendes und ereignisreiches Geschäftsjahr. Neben einer kräftigen Umsatzsteigerung von rund 35 Prozent von 108 Mio. € auf nun 147 Mio. € erfolgten auch einige strukturelle Veränderung, die uns weiterhin auf Wachstumskurs halten werden. Nach der Erweiterung unserer Geschäftsräume 2016 und einem Upgrade unseres Lagers konnten wir in diesem Jahr weitere Meilensteine setzen und sehen uns aufgrund der erfolgreichen Organisationsentwicklung den kommenden Herausforderungen gewachsen.

Über 35 neue Mitarbeiter und Auszubildende

Selbstverständlich erforderte dieser dynamische Wachstumskurs auch eine Anpassung der Personalstruktur. 2017 konnten wir daher 35 neue Arbeitsplätze in den unterschiedlichsten Funktionsbereichen schaffen. Insbesondere unser Vertriebs- und Serviceteam hat großen Zuwachs bekommen, damit wir unseren Kunden weiterhin eine höchstmögliche Beratungs- und Servicequalität bieten können. Unser knapp 50-köpfiges Vertriebsteam steht Ihnen bei sämtlichen Fragestellungen mit Rat und Tat zur Seite. Die Aufteilung in Privat- und Geschäftskundenbetreuung und die forcierte Spezialisierung der geschulten Account Manager ermöglichen eine individuelle Beratung und maßgeschneiderte Lösungen.
Suchen Sie auch eine neue Herausforderung? Dann verschaffen Sie sich einen Überblick über unsere aktuellen Stellenausschreibungen. Egal, ob neuer Vertriebsprofi, Entwickler, Lagerfachkraft oder Bürotalent – wir sind ständig auf der Suche nach motivierten Mitarbeitern und Auszubildenden.

Neuer Standort in Stuttgart

Im dritten Quartal 2017 war es endlich soweit: wir eröffneten die erste Vertriebsniederlassung in Leonberg bei Stuttgart. Bei der feierlichen Einweihung führte uns der neue Geschäftsstellenleiter Stephan Gaus durch die neuen Räumlichkeiten – untermalt von einem spektakulären Sonnenuntergang:

Selbstverständlich wird es bei JACOB auch 2018 keinen Stillstand geben, sondern spannend weitergehen. Noch dieses Jahr eröffnen wir Zweigstellen in Köln und in Saarbrücken, weitere sind in Planung.

 

Machine Learning (ML) – Smartphones mit NPU sollen schneller lernen

Von | 27. Januar 2018

Das Smartphone der Zukunft vor allem schlauer werden und dem Nutzer den Alltag erleichtern. Das lernende und selbstständig denkende Smartphone – eine Vision? Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen sind tatsächlich zwei der Themenschwerpunkte, die Entwickler dieses Jahr bei Smartphones vorantreiben möchten. Einige Smartphones verfügen bereits über sogenannte NPU Chips, der für derartige Rechenoperationen verantwortlich ist.

Was ist ein NPU?

Ein NPU ist ein sogenannter neuromorpher (neuraler) Prozessor. Er eignet sich insbesondere für die Erkennung und Analyse von bestimmten Mustern. Durch die Sammlung von Informationen lernen sie hinzu und können sich neuen Aufgaben anpassen. NPUs kommen bereits in einigen Smartphones, wie beispielsweise dem Huawei Mate 10 Pro oder iPhone X zum Einsatz. Hierbei handelt es sich aber nicht um eine komplett eigenständige CPU, sondern um eine spezielle KI-Einheit, die in den Hauptprozessor integriert ist. Prinzipiell kann auch der herkömmlich Smartphone Prozessor KI-Aufgaben bewältigen, da diese allerdings ziemlich rechenintensiv sind, wird er bei diesen Rechenoperationen vom NPU unterstützt. Die KI-Chips erledigt die Aufgaben nicht nur schneller, sondern zugleich auch wesentlich stromsparender, wovon die Akkulaufzeit profitiert. Ein Paradebeispiel hierfür ist der neue Kirin 970 Prozessor des Huawei Mate 10 Pro:

Die Anwendungsfelder

Am Smartphone werden KI und ML Features derzeit vorwiegend in Funktionen der Kamera integriert. Eine besondere Rolle spielt hierbei die Objekterkennung. Smartphones erkennen schon längst Gesichter, Tiere, Gebäude und vieles mehr. Das klappt bereits ziemlich gut. Die App Google Goggles erkennt beispielsweise ziemlich zuverlässig Sehenswürdigkeiten und stellt dem Nutzer hierzu weiterführende Informationen zur Verfügung. Weitere hilfreiche Funktionen, die man auch von Google kennt, sind beispielsweise die „Kamera-Live-Übersetzung“ beim Translator. Beim Google Pixel 2 verbessert sich sogar die Bildqualität der aufgenommenen Fotos.  Auch die Gesichtserkennungssysteme wie Apple Face ID funktionieren immer zuverlässiger und sicherer.

Ein weiteres Anwendungsfeld, das eine herausragende Stellung einnehmen wird, sind die digitalen Assistenten a la Siri, Cortana, Alexa und Google Assistant. Diese nehmen zunehmend eine immer wichtigere Rolle in unserem Alltag ein. Egal, ob die Suche der nächsten Bahnhaltestelle, die Steuerung unserer Smart Home Geräte,  oder die Terminplanung – sie bieten vielfältige nützlich Funktionen. Zukünftig soll es darum gehen, dass diese Assistenten durch die intelligente Verknüpfung von Informationen verstärkt kontextbezogen arbeiten. Auch die Kommunikation mit den Sprachassistenten soll durch verbesserte KI-Software auf das nächst höhere Level gepusht werden.

Datenschutzrechtlich bedenklich

Um intelligent agieren zu können, müssen die Smartphones erst einmal lernen. Dieser Lernprozess kann nur erfolgen, wenn sie mit den nötigen Daten in Form von Bilder, Texten und Nutzergewohnheiten gespeist werden. Insbesondere Google wertet sämtlich Nutzerdaten aus. Doch das tut Google selbstverständlich nicht nur, um den Nutzer eine optimale KI-User Experience zu bieten, sondern nutzt diese auch gleichzeitig zum Zwecke der individualisierten Werbung, der gezielten Beeinflussung und zum Ausbau seines riesigen Datenarchivs an personenbezogenen Daten. Apple beteuert hingegen, Daten nur anonymisiert auszuwerten („Differential Privacy“).

Smartphone mit KI-Chip – wer braucht’s?

Aktuell eigentlich noch niemand. Die Rechenoperationen, die ein solcher Chip leistet, kann ebenso ein herkömmlicher Mobilprozessor mit genügend Leistung übernehmen. Apps, die  zwingend einen NPU benötigen, gibt es überhaupt noch nicht. Doch warum ist dieses Thema den Smartphone Herstellern dann so wichtig? Sobald die KI-Anwendungen anspruchsvoller werden, kann ein derartiger Chip durchaus Sinn ergeben. Und anspruchsvoller werden KI-Anwendungen definitiv werden. Da KI-Features ständig durch Software Updates erweitert werden, könnte sich solch ein NPU Prozessor vielleicht schon bald als Vorteil herausstellen.

Was haltet ihr vom lernenden Smartphone? Wie wird es weitergehen? Besitzt jemand von euch bereits ein Phone mit einem solchen Chip?

 

 

HomePod – Apple steckt Siri in den Lautsprecher

Von | 27. Januar 2018

Nach Amazon Echo und Google Home stellt nun auch Apple mit dem HomePod einen intelligenten Lautsprecher vor, der perfekt mit der eigenen Sprachassistentin Siri zusammenarbeitet. Apple hebt dabei besonders die klanglichen Qualitäten hervor.

Was kann der Apple HomePod?

In Verbindung mit dem separat erhältlich Apple Homekit lassen sich Befehle wie „Hey Siri, mach das Licht an“ ausführen. Auch andere Smart Home Geräte, die mit dem Homekit kompatibel sind, können angesteuert werden. Selbstverständlich beantwortet Siri über den HomePod auch die verschiedensten Fragen des Nutzers und führt Systembefehle aus. So kann man beispielsweise per Sprachbefehl Einträge in den Kalender vornehmen, Termine planen, das Radio starten und vieles mehr. Sechs Mikrofone erkennen die Spracheingaben sogar selbst dann, wenn laute Musik abgespielt wird. Auch Dritthersteller können ihre Anwendungen an den HomePod anpassen. So lassen sich etwa auch WhatsApp Nachrichten verschickten oder Notizen mit Evernote erstellen. Da der HomePod auch als Freisprechanlage fungiert, kann man über ihn auch Gespräche annehmen. Neben diesen Funktionen steht vor allem die Musikwiedergabe im Vordergrund.

Optimaler Klang dank A8 Chip und automatischer Soundausrichtung

Der HomePod soll neben seinen cleveren Sprachbefehl-Funktionen auch vor allem in Sachen Audioqualität überzeugen. Für diesen Zweck wurde ein A8-Chip entwickelt, der durch Softwareoptimierung den optimalen Sound aus den Boxen herausholen soll. Apple verspricht tiefen und sauberer Bass ohne Verzerrungen. Sieben Hochtöner mit jeweils eigenem Verstärker sollen für „ausgewogenes, geschmeidiges Timbre“ sorgen. Der Lautsprecher erkennt innerhalb eines Raumes den Standort des Nutzers und richtet den Sound nach dessen Position aus. Der HomePod ist eng mit Apple Music verzahnt und kennt damit die musikalischen Vorlieben des jeweiligen Nutzers.

Für den Apple HomePod wird ein iPhone (ab 5s),  ein iPad (Air, Pro oder 5. Generation), ein iPod touch (ab der 6. Generation) mit iOS 11.2.5 benötigt. Über diese lässt sich der Lautsprecher dann auch konfigurieren und verbindet sich sofort automatisch, wenn er an eines der genannten Geräte gehalten wird.

Zunächst erscheint der Apple HomePod zum 09. Februar in den USA, in Großbritannien und in Australien. Der Preis liegt hier bei 349 Dollar. In Deutschland wird er erst im Laufe des Frühjahrs erhältlich sein.

microSD: Integral Memory will den SanDisk Rekord knacken

Von | 26. Januar 2018

Integral Memory gehört eher zu den weniger bekannten Anbietern von microSD-Speicherkarten. Das soll sich jetzt ändern. Noch im nächsten Monat möchte das britische Unternehmen die bislang größte microSD Card auf den Markt bringen. Integral Memory wurde 1989 in London gegründet und arbeitet eng mit führenden Zulieferern wie Toshiba, Samsung und Hynix zusammen. Vertriebsbüros wurden in Frankreich, Spanien und den Niederlanden eingerichtet.

512 Gigabyte auf einer winzigen Speicherkarte

So langsam machen SD-Speicherkarten den SSDs in Sachen Speicherkapazität Konkurrenz. Erst letztes Jahr erschien die bis dato größte microSD von SanDisk mit stattlichen 400 GB. Integral Memory knackt nun diesen Rekord und bietet eine microSD mit 512 GB Speicher an. Damit bietet diese Speicherkarte knapp 30 Prozent mehr Kapazität als das Modell von SanDisk. Die  microSDXC-Karte von Integral Memory erreicht Leseraten von bis zu 80 MB/s.

Integral Memory

Während laut Integral die Nachfrage nach Speicherkarten durch mobile Geräte wie Smartphones weiterhin ansteigt, hat vor allem auch die Erweiterung um neue Produktkategorien wie Action-Cams, Drohnen, IP-Sicherheitkameras und Dashcams zu einem deutlichen Nachfrageanstieg geführt. Die neue microSDXC ™ V10-, UHS-I U1-Karte mit 512 GB bietet allen kompatiblen Smartphones, Tablets, Notebooks und PCs enorme Speichererweiterungsmöglichkeiten. Derart hohe Kapazitäten eignen sich insbesondere für Nutzer, die große Mengen an 4K-Videomaterial aufnehmen oder viele Filme und aufwendige Spiel auf ihrem Mobilgerät speicher möchten.
Die microSDXC ™ V10 von Integral Memory soll noch im Februar 2018 erscheinen.

Features:

  • 90MB/s Datentransfers
  • microSDHC/XC Class 10
  • UHS-I, Class 1 Speed Class
  • 512 GB card / Video Speed Class 10 (V10)

Weitere Eigenschaften

Größe(mm) 15×11×1
Gewicht(g) 0.5
Pins 8
Stromversorgung 2.7V – 3.6V
Formfaktor Micro Secure Digital High Capacity (microSDHC)
Dateiformat FAT32

 

 

 

Crypto Finance: Krypto-Fond soll Risiko streuen

Von | 25. Januar 2018

Das Start-up Crypto Finance möchte einen Krypto-Fond samt professionellem Portfolio-Management anbieten und ist derzeit darum bemüht eine Banklizenz zu erhalten. Bisher gestaltete sich die  einheitliche Erstellung und die zentrale  Verwaltung eines Krypto-Portfolions relativ umständlich und unübersichtlich. Dies soll sich zukünftig ändern.

Professionelle Plattform für Krypto Fonds

Die Crypto Finance AG ist ein im Juni 2017 gegründetes Finanztechnologieunternehmen. Das Unternehmen bietet über seine drei Geschäftsbereiche Asset Management, Brokerage und Storage Dienstleistungen rund um Blockchain an. Crypto Finance soll eine professionelle Plattform rund um den Handel mit Krypto-Fonds werden. Ziel der Crypto Finance AG ist es, die Umsetzung der Blockchain-Technologie in der globalen Wirtschaft  zu ermöglichen. Geführt wird das Start-up vom ehemaligen UBS-Banker Jan Brzezek. „Es handelt sich um einen passiven Fonds, der den ersten Blue-Chip-Index für Kryptowährungen abbildet“, lässt der neue Crypto Finance CEO und Mitbegründer verlauten.

Mehrere Krytpowerte werden im Fond gebündelt

Die Marktkapitalisierung aller Kryptoaktiväten stieg im Jahr 2017 enorm an, aber die relative Bedeutung von Bitcoin hat zugunsten von Altcoins  abgenommen. Laut Crypto Finance bieten die jüngste Entwicklung des Krypto-Marktes Anlegern das Potenzial und die Notwendigkeit zur Diversifizierung und Risikostreuung. Krypto-Vermögenswerte sollen zu einer eigenständigen Anlageklasse werden. Ein Blick auf den aktuellen Krypt-Chart zeigt eindeutige Abwärtstendenzen:

Bitcoin Wochen Chart, Grafik: finanzen.net

Der Litecoin Wochen Chart verläuft fast synchron zum Bitcoin Grafik: finanzen.net

Ähnlich sieht es bei Ethereum aus Grafik: finanzen.net

Ripple Grafik: finanzen.net

Ist der Krypto-Fond eine alternative Anlageoption oder bereichern sich bald nur noch die Banken am zunehmend kommerziellen Handel?