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Hobbyflieger aufgepasst: ab jetzt ist der Drohnenführerschein Pflicht!

Von | 2. Oktober 2017

In den letzten Jahren hat der deutsche Luftraum eine Invasion von privaten Drohnen erlebt. Sie sind in fast jedem Elektronikmarkt erhältlich und jeder kann sie kaufen und fliegen. Doch der Gesetzgeber hat dem passionierten Drohnenpiloten nun einen Riegel vorgeschoben. Seit dem 01. Oktober 2017 gelten neue Regelungen für den Drohnenflug, von denen auch einige Amateur-Flieger betroffen sein könnten. Wer Drohnen jenseits der zwei Kilo in die Luft befördern möchte, muss in die „Flugschule“ und einen Kenntnisnachweis vorweisen können.

Drohnenführerschein

Weshalb diese Änderung?

Da immer mehr (Hobby)-Drohnen im deutschen Luftraum unterwegs sind, kam es zuletzt vermehrt zu Zwischenfällen. Vor allem an Flughäfen sind Drohnen ungern gesehene Gäste, die den kompletten Flugverkehr durcheinander bringen. In den falschen Händen können Drohnen sogar zur echten Bedrohung werden. Potentielle Gefährder könnten sie für Terroranschläge missbrauchen. Daher hat die Flugsicherheit höchste Priorität. Es soll zum einen dokumentiert sein, wer Drohnen fliegt, zum anderen müssen die Piloten über das nötige Know-how verfügen. Auch beim Absturz einer vermeintlich leichten Drohne können Menschen Schäden davontragen. Die Devise lautet also: Safety first!

Wer braucht den Drohnenführerschein?

Drohnen, die ein Gewicht von 2 Kilogramm nicht übersteigen, dürfen weiterhin ohne Genehmigung geflogen werden. Drohnen ab 250 Gramm müssen allerdings ab sofort eine Plakette mit Name und Adresse des Besitzers tragen. Alle Inhaber von etwas dickeren Brummern über 2 KG sind verpflichtet den Drohnenführerschein abzulegen. Für noch schwerere Drohnen ab 5 Kilogramm, die über 100 Meter hoch fliegen können, gelten strenge Sonderbestimmungen. Auf Modellflugplätzen kann man weiterhin ohne Drohnenführerschein fliegen.

Drohnenführerschein

Wer stellt den Führerschein aus und was muss man lernen?

Bundesweit gibt es bislang 18 vom Luftfahrt-Bundesamt anerkannte Prüfstellen, an denen man seinen Drohnenführerschein ablegen kann. In der „Drohnen-Flugschule“ werden Kenntnisse aus den Bereichen Technik, Meteorologie, Flugbetrieb/Navigation und Luftrecht vermittelt. Das erlangte Wisse wird dann in einer theoretischen Prüfung abgefragt. Laut der Webseite einer Dresdner Flugschule werden für eine derartige Schulung 310 Euro fällig. Weitere Module wie ein Flugtraining können optional hinzugebucht werden.

Was droht „Drohnen-Schwarzfliegern“?

Wer Drohnen über 2 Kilogramm ohne Führerschein fliegt und dabei erwischt wird, der darf mit einem empfindlichen Bußgeld von mehreren hundert Euro rechnen.

Keine Lust auf den Drohnenführerschein?

Für alle Einsteiger, die keine Lust haben Theorie zu pauken, gibt es eine gute Nachricht: kleine und leichte Drohnen dürfen weiterhin ohne Aufstiegsgenehmigung geflogen werden. Unter diesen finden sich bereits günstige Einsteigermodelle, die teilweise sogar mit umfangreicher Kameratechnik ausgestattet sind. Mehr Informationen rund um das Thema Drohnen finden Sie außerdem hier.

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