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Die Intel Core X mit LGA 2066 – die optimale Gaming-Plattform?

Von | 6. September 2017

Die neuen Intel Core CPUs der X-Serie werden vom Prozessorsockel LGA 2066 unterstützt und können dadurch ihre Power voll entfachen. An das passende LGA 2666 Mainboard könnt ihr bis zu drei M.2 NVMe-SSDs anbinden, die extrem hohe Datentransferraten von knapp 4 GB/s erreichen. Durch die Unterstützung von übertaktetem Dual-Channel DDR4 RAM, umfangreicher Anschlussmöglichkeiten und vielerlei Features bietet LGA 2066 mit Intel Core X Prozessoren die optimale Basis für ein extrem leistungsfähiges Computersystem.

Bild: Intel

Der Intel Core i9 7900X – das Flaggschiff

Dieser auf der Skylake-X-Architektur basierende Intel Prozessor taktet mit seinen 10 Kernen auf bis zu 3,3 GHz, erreicht im Turbomode sogar bis zu 4,3/4,5 GHz und lässt sich ganz einfach übertakten. Über 44 PCIe Lanes können Grafikkarte und NVMe-SSDs schnell mit dem Prozessor kommunizieren. Trotz der starken Performance arbeitet der Intel Core i9 7900X vergleichsweise genügsam, denn mit nur 140 Watt verbraucht er nämlich recht wenig Strom. Der Intel Core i9 7900X ist der perfekte Desktop-Prozessor für Gamer, Content Creator, Megatasker und 4K-Multimedia-Fans, die Rechenleistung auf Höchstniveau erwarten.

Der Intel Core i7-7800X mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis

Ganz ähnlich wie sein großer Bruder verfügt der Core i7-7800X über viele PCIe-Lanes, um den Datenaustausch mit den angeschlossenen Komponenten zu beschleunigen. Auch in Sachen Taktfrequenz nehmen sich beide nicht viel. Der Core i7-7800X erreicht einen Basistakt von 4 GHz und übertaktet auf bis zu 4,5 GHz. Damit qualifiziert sich dieser flotte Hexacore-Prozessor ebenso für höchst anspruchsvolle Anwendungen.

Der günstigste im Bunde ist der Core i5-7640X

Der Intel Core i5-7640X bietet eine ansprechende Leistung und ist mit vier Prozessorkernen, einer automatischen Übertaktung auf bis zu 4,20 Ghz gut für Games, Multimedia- und Office-Anwendungen gerüstet.
Zu beachten ist jedoch: wie bereits erwähnt, nutzen alle Intel Core Prozessoren der X Generation ausschließlich den Sockel 2066. Die Anschaffungskosten eines neuen 2066er-Boards kommen daher noch hinzu. Für einige werden daher wohl eher die beiden stärkeren Intel Prozessoren in Frage kommen, welche diese Plattform optimal ausnutzen können.

Die neuen Intel CPUs im Vergleich

Codename Kerne Takt Speicher PCIe Gen3 TDP
Core i9-7980XE SKL-X 18C + SMT 2,6 bis 4,4 GHz 4x DDR4-2666 44 Lanes 165 Watt
Core i9-7960X SKL-X 16C + SMT 2,8 bis 4,4 GHz 4x DDR4-2666 44 Lanes 165 Watt
Core i9-7940X SKL-X 14C + SMT 3,1 bis 4,4 GHz 4x DDR4-2666 44 Lanes 165 Watt
Core i9-7920X SKL-X 12C + SMT 2,9 bis 4,4 GHz 4x DDR4-2666 44 Lanes 140 Watt
Core i9-7900X SKL-X 10C + SMT 3,3 bis 4,5 GHz 4x DDR4-2666 44 Lanes 140 Watt
Core i7-7820X SKL-X 8C + SMT 3,6 bis 4,5 GHz 4x DDR4-2400 28 Lanes 140 Watt
Core i7-7800X SKL-X 6C + SMT 3,5 bis 4,0 GHz 4x DDR4-2400 28 Lanes 140 Watt
Core i7-7740X KBL-X 4C + SMT 4,3 bis 4,5 GHz 2x DDR4-2666 16 Lanes 112 Watt
Core i5-7640X KBL-X 4C 4,0 bis 4,2 GHz 2x DDR4-2666 16 Lanes 112 Watt

Smartphone Neuheiten auf der IFA

Von | 6. September 2017

Acht von zehn Deutschen nutzen inzwischen ein Smartphone. Noch im laufenden Monat soll der Smartphone-Markt voraussichtlich ein Marktvolumen von 9,77 Milliarden Euro erreichen. Daher ist es nicht verwunderlich, dass einige Hersteller auch auf der IFA ihre neuen Geräte präsentieren.

3D Druck per Sony Smartphone

Smartphone Neuheiten auf der IFA

Mit seinen zwei neuen Smartphones XZ1 und XZ1 Compact bietet Sony auch dem Privatnutzer die Möglichkeit 3D-Ausdrucke einfach zu erstellen. Das Tolle an Sonys innovativem Konzept ist die Tatsachen, dass man selbst überhaupt keinen teuren 3D-Drucker besitzen muss, um anspruchsvolle 3D-Modelle ausdrucken zu können. Die mit der 3D-Camera der Smartphones aufgenommen Bilder können ohne Umwege direkt an einen 3D-Drucker eines Dienstleisters übertragen werden, der die fertigen Drucke anschließend versendet. Außer dieser Funktion bieten die zwei neuen Geräte eine gehobene Hardwareausstattung  und das allerneueste Android Betriebssystem.

Geräte von Lenovo und Sharp

Lenovo stellte eine überarbeitete Variante des Moto Z2 vor. Das Z2 Force soll so robust gebaut sein, dass es Stürze aus mehreren Metern Höhe unbeschadet überstehen soll.
Das neue Premium Smartphone von Lenovo ist das Moto X der vierten Generation. Zu den Ausstattungsmerkmalen zählen unter anderem eine Dualcamera, Alexa-Sprachsteuerung sowie ein Glasgehäuse samt Full HD Display.

Smartphone Neuheiten auf der IFA
Sharp startet neues Comeback
Sharp kündigte auf der IFA ein neues Smartphone an. Genaueres ist noch nicht bekannt, allerdings stellte Sharp zwei Komponenten des erst im nächsten Jahr erscheinenden Geräts vor: ein brillantes Displays mit sogenannter IZGO-Technologie sowie ein Kameramodul mit bis zu 22,6 Megapixeln. Dieses soll laut Sharp besonders scharfe Bilder aufnehmen können.

Das Smartphone-Flaggschiff der IFA: LG V30

Smartphone Neuheiten auf der IFA

LG präsentiert auf der IFA  bereits sein zweites Top Smartphone für dieses Jahr. Das LG V30 ähnelt äußerlich dem Samsung Galaxy S8 (Plus), denn es bietet ein beinahe rahmenloses OLED Display mit einer Displaydiagonale von stattlichen 6 Zoll. Neben dem eindrucksvollen Display weist auch die verwendete Kameratechnik eine Besonderheit auf. Das V30 ist gleich mit 3 Kameras ausgestattet, zwei Rückkameras und einer Frontkamera. Dank der dualen Kamerkonfiguration auf der Rückseite lassen sich Fotos in völlig unterschiedlichen Perspektiven aufnehmen. Die Weitwinkelkamera kann wesentlich größere Bildbereiche ablichten, wohingegen die zweite Cam Bilder näher aufzeichnet. Neben diesem Feature kommt aktuelle High-End-Smartphone-Technik zum Einsatz:

LG V30 technische Daten
Bildschirm 6″/ 2880×1440 Pixel (537ppi)
CPU Qualcomm Snapdragon 835, Achtkern, max. 2,45 GHz
Speicher 4 GB RAM, 64 GB Flash-Speicher, MicroSD-Karte
Kameras Rückseite: F/1,9 Weitwinkel 120° 13 MP und F/1.6, 16 MP, OIS, Front: „/2.2, 100°, 5 MP
Abmessungen 151,7 mal 75,4 mal 7,3 mm, 158 Gramm
Akku 3.300 mAh
Besonderheiten wasser-/staubdicht (IP68), HDR10, Schnellladen (kabellos), Fingerabdrucksensor
Verfügbarkeit Farbvarianten Silber, Blau / 899 Euro ab November

Rekordverdächtig: Gigabyte Geforce GTX 1080 Mini ITX

Von | 6. September 2017

Die Gigabyte Geforce GTX 1080 Mini ITX ist nur 169 Millimeter lang!

Mit einer Grafikkarte im Standardformat hat die Gigabyte Geforce GTX 1080 Mini ITX nicht viel gemeinsam. Mit lediglich 16,9 Zentimetern ist sie nur halb so lang wie die meisten GTX 1080er Modelle und stellt damit einen Redord auf. Der bisherige Spitzenreiter in Sachen Länge, die Zotac Geforce GTX 1080 Mini ITX, verweist Gigabyte damit auf Platz 2. Daher dürfte es kein Problem darstellen, sie in kompakten Gaming-Laptops oder Mini-PCs unterzubringen. Denn nicht jeder steht auf schwere und klobige Notebooks.

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Kleine Form, genügend Leistung

Wer nun denkt, dass Gigabyte aufgrund der geringen Größe die Takfrequenz gedrosselt hat, der irrt. Denn wie die Nvidia Founders Edition erreicht der Basis Takt der Mini-Ausgabe 1.607 MHz und im Boost sind sogar bis zu 1.733 MHz möglich. Der 8 GB große Videospeicher ist sogar um 10 MHz schneller. Darüber hinaus gestaltet sich auch das Übertakten ziemlich simpel. Aktiviert man die Funktion mithilfe der Gigabyte Software, sind sogar 1.632 MHz beziehungsweise 1.771 MHz drin. Um die Wärmeentwicklung der Grafikkarte im Zaum zu halten, kommt ein Kühlsystem aus einem Axial-Lüfter (90 mm), einem  kleinen Radiator mit dichten Aluminium-Lamellen und drei Kupfer-Heatpipes zum Einsatz. Wie bei fast allen aktuellen Grafikkarten schaltet sich der Lüfter bei geringer Last automatisch aus.

Bei den Schnittstellen wurde auch nicht gespart: drei DisplayPorts 1.4, ein Dual-Link-DVI und 1x HDMI 2.0 Port. So lassen sich gleich vier Displays gleichzeitig anschließen. Der Grafikchip der Gigabyte Geforce GTX 1080 Mini ITX unterstützt DirectX 12 (Direct3D 12_1), Vulkan 1.0, OpenGL 4.5, sowie die GPGPU-Schnittstellen CUDA und OpenCL (1.2). Per 8-Pin-Anschluss erfolgt die Stromversorgung über ein 500-Watt-Netzteil.

Für Desktop-Gaming-PCs kommt die Gigabyte Geforce GTX 1080 Mini ITX wohl eher nicht in Frage, da sie bauartbedingt nicht ganz mit den Leistungen der „Großen“ mithalten kann. Überall dort, wo es auf jedem Zentimeter ankommt, beispielsweise in kleinen Mini-ITX-Gehäusen, wird diese Grafikkarte ihren berechtigten Einsatz finden.

Auch schon ziemlich klein, leistungsstark, bereits verfügbar und günstiger: die Zotac Geforce GTX 1080 Mini: