1.440 ppi für das ultimative VR-Erlebnis – revolutioniert Google Virtual Reality?

Von | 14. März 2018

VR ist immer noch nicht so, wie es sich vielleicht viele wünschen würden. Auch bei den neuesten VR-Headsets wird der virtuelle Spaß durch deutlich sichtbare Pixel gemindert. Datenbrillen wie die HTC Vive oder die Oculus Rift liefern zwar schon recht ansehnliche Ergebnisse, die Auflösung der integrierten Displays ist aber immer noch etwas verbesserungswürdig. In Zusammenarbeit mit LG arbeitet Google laut einem Beitrag auf scomminc.com an einem neuen VR-Display mit ultrascharfer Auflösung.

Das schärfste und schnellste VR-Display

Mit 18 Megapixeln kommt das 4,3 Zoll große Displays auf eine außergewöhnlich hohe Auflösung von 5.500 x 3.300 Pixeln. Im Vergleich: bei der HTC Vive beträgt die Auflösung „nur“ 1.600 x 1.440 Pixel pro Auge. Damit wäre das LG Display 8 mal schärfer. Mit 120 Hertz statt 90 Hz ist auch die Bildwiederholungsrate um ein Drittel höher und sollte absolut verzögerungfreie Bildabläufe darstellen können. Aktuelle Hardware ist mit dieser Kombination aus extrem hoher Auflösung und 120 Hz allerdings noch überfordert.

Eye Tracking ermöglicht Foveated Rendering

Daher setzt Google auf ein Eye Tracking System, das Foveated Rendering unterstützt. Diese Technik verringert die Rendering-Arbeitslast drastisch, indem die Bildqualität nur in den wirklich genutzten Bereichen optimiert wird. Das Eye Tracking erkennt, auf welchen Bereich das Auge gerade schaut und gibt diese Informationen an die Recheneinheit weiter. Die Pixeldichte im passiven Blickwinkel wird daraufhin stark reduziert, was der Nutzer allerdings nicht wahrnimmt. Wann, ob und in welchem Headset dieses außergewöhnliche Display von LG und Google erscheinen wird, ist nicht bekannt.